404 Media berichtet, dass bei Project Lily Hunderte externe Auftragnehmer echte ChatGPT Chats prüfen, die Absicht der Nutzenden zusammenfassen und vier Antworten auf einer Skala von 1 bis 7 bewerten. In persönlichen Free , Plus und Pro Arbeitsbereichen lässt sich unter „Einstellungen → Datenkontrollen → Improve the...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did the 404 Media investigation reveal about OpenAI’s secret “Project Lily,” including how hundreds of contractors paid more than $50 p. Article summary: 404 Media reported that OpenAI’s internal “Project Lily” uses outside human reviewers to evaluate real ChatGPT exchanges for model improvement—not merely synthetic test data. The investigation raises a privacy concern be. Topic tags: general, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clic
Eine Recherche von 404 Media über eine interne OpenAI-Initiative namens Project Lily beschreibt ein strukturiertes Programm mit menschlichem Feedback auf Basis echter ChatGPT-Unterhaltungen. Die Datenschutzfrage geht dabei über das allgemeine Modelltraining hinaus: Externe Auftragnehmer konnten dem Bericht zufolge Gesprächsinhalte lesen, aus denen zwar Nutzernamen entfernt worden waren, die aber weiterhin sehr persönliche Zusammenhänge enthalten konnten. 2
Nach Angaben von 404 Media, das geleakte interne Unterlagen eingesehen hat, rekrutierte OpenAI über Personalvermittler Hunderte Auftragnehmer. Sie sollten reale Eingaben und Antworten von ChatGPT prüfen; die Vergütung habe bei mehr als 50 US-Dollar pro Stunde gelegen. Die Prüfer fassten demnach die Absicht hinter einer Anfrage zusammen, verglichen vier Antwortvorschläge und bewerteten sie auf einer Skala von 1 bis 7. 2
Ziel sei es gewesen, die Antwortqualität zu verbessern: ChatGPT sollte weniger roboterhaft klingen, weniger menschliche Gefühle oder Erfahrungen für sich beanspruchen und Nutzenden nicht übermäßig zustimmen oder schmeicheln. Menschliches Feedback für die KI-Entwicklung ist nicht neu. Die Nutzung echter Unterhaltungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern macht die Privatsphäre-Frage jedoch besonders konkret. 2
404 Media berichtet, dass Prüfer vollständige Gesprächsverläufe und in einigen Fällen auch eine Zusammenfassung gespeicherter Nutzererinnerungen erhalten konnten. Nutzernamen seien nicht angezeigt worden. Der sichtbare Kontext könne aber Hinweise auf ungefähren Standort, Beruf, frühere Interessen und persönliche Lebensumstände enthalten. 2
Das ist ein entscheidender Unterschied: Einen Namen zu entfernen, bedeutet nicht automatisch, dass ein Gespräch praktisch anonym oder unbedenklich ist. Die Kombination aus Angaben zu Arbeit, Familie, Gesundheit oder einem ungewöhnlichen Ereignis kann sehr sensibel sein – auch ohne ein Konto direkt zuzuordnen.
OpenAI beschreibt seinen Privacy Filter als Modell, das personenbezogene Informationen in Texten erkennen und schwärzen soll. 46
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Im Zusammenhang mit Project Lily erklärte OpenAI laut 404 Media, Nutzernamen würden entfernt und die Inhalte vor der Weitergabe an Auftragnehmer automatisch gefiltert. Der Bericht sagt jedoch, dass trotz dieser Maßnahmen sensible Angaben in den geprüften Gesprächen verbleiben konnten. 2
Das verdeutlicht eine Grenze automatischer Schwärzung: Namen, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern lassen sich eher erkennen. Indirekte, kontextabhängige Hinweise können dagegen deutlich schwerer zuverlässig als potenziell identifizierend eingestuft werden.
Die beschriebenen Leitlinien bezogen sich nicht nur auf sachliche Korrektheit. Auftragnehmer sollten demnach unter anderem folgende Probleme markieren:
Der Fokus auf übermäßige Zustimmung ist bedeutsam. Ein Modell, das Nutzerinnen und Nutzern zu bereitwillig Recht gibt, kann zwar unterstützend wirken, aber falsche, riskante oder schädliche Annahmen unzureichend hinterfragen. Project Lily sollte laut Bericht auch dazu dienen, dieses Verhalten besser abzustimmen. 2
Eine Bitte um Vertraulichkeit innerhalb eines Prompts ändert nicht, wie die Datenkontrollen eines Kontos greifen. Sie ist lediglich Teil des Chatinhalts – keine technische Anweisung, die OpenAIs Einstellungen zur Datennutzung überschreibt.
Für persönliche ChatGPT-Arbeitsbereiche dokumentiert OpenAI die Option „Improve the model for everyone“. Ist sie aktiviert, können Chats zur Verbesserung der Modelle genutzt werden. Nach einer Deaktivierung will OpenAI neue Unterhaltungen nicht mehr zum Training verwenden. 21
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Für angemeldete Nutzerinnen und Nutzer nennt OpenAI diese Schritte:
Die Einstellung gilt für das Konto, nicht nur für ein bestimmtes Gerät. Der bisherige Chatverlauf kann erhalten bleiben; neue Unterhaltungen sollen laut OpenAI jedoch nicht zum Training der Modelle verwendet werden. 19
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Alternativ gibt es im Datenschutzportal die Option „Do not train on my content“. Für ChatGPT- und Codex-Aufgaben genügt laut OpenAI entweder diese Auswahl oder die Einstellung in den Datenkontrollen; beides ist nicht erforderlich. 21
OpenAI zufolge ist die Datenfreigabe zur Modellverbesserung in persönlichen Arbeitsbereichen von Free, Plus und Pro standardmäßig aktiviert, kann aber deaktiviert werden. Bei ChatGPT Business, Enterprise, Edu und der API-Plattform nutzt OpenAI bereitgestellte Ein- und Ausgaben nach eigenen Angaben standardmäßig nicht zum Modelltraining. 23
Das bedeutet nicht, dass geschäftliche Gespräche für jeden Zweck automatisch risikofrei sind. Organisationen sollten weiterhin ihre Arbeitsbereich-Einstellungen, Aufbewahrungsregeln, Freigabeoptionen und internen Vorgaben prüfen, bevor vertrauliche Informationen in ein KI-Werkzeug eingegeben werden.
Project Lily ist nach dem Bericht von 404 Media eine Erinnerung daran, Chats mit Verbraucher-KI als Dienst mit konfigurierbaren Einstellungen zur Datennutzung zu behandeln – nicht als grundsätzlich vertraulichen Kanal. Wer sehr sensible persönliche, rechtliche, medizinische, finanzielle oder geschäftliche Informationen eingeben will, sollte „Improve the model for everyone“ vor einem neuen Gespräch deaktivieren. 2
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Der Widerspruch betrifft laut OpenAI die Nutzung neuer Gespräche zur Modellverbesserung. Er entsteht nicht durch eine Bitte im Prompt; die OpenAI-Dokumentation beschreibt ihn zudem nicht als Möglichkeit, bereits übermittelte Inhalte zurückzuholen. 21
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404 Media berichtet, dass bei Project Lily Hunderte externe Auftragnehmer echte ChatGPT Chats prüfen, die Absicht der Nutzenden zusammenfassen und vier Antworten auf einer Skala von 1 bis 7 bewerten.
404 Media berichtet, dass bei Project Lily Hunderte externe Auftragnehmer echte ChatGPT Chats prüfen, die Absicht der Nutzenden zusammenfassen und vier Antworten auf einer Skala von 1 bis 7 bewerten. In persönlichen Free , Plus und Pro Arbeitsbereichen lässt sich unter „Einstellungen → Datenkontrollen → Improve the model for everyone“ verhindern, dass neue Chats zur Modellverbesserung verwendet werden.
Für ChatGPT Business, Enterprise, Edu und die API Plattform verwendet OpenAI bereitgestellte Ein und Ausgaben nach eigenen Angaben standardmäßig nicht zum Modelltraining.