Kamran Ghazanfari sagte am 9. September im Gespräch mit ILNA, die Welt stehe „praktisch am Rande eines Dritten Weltkriegs“.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Tehran lawmaker Kamran Ghazanfari say in his September 9 interview with ILNA about the escalating U.S.–Iran conflict being “practic. Article summary: Ghazanfari portrayed the U.S.–Iran war as one front in a widening great-power confrontation, not a discrete regional crisis. His remarks were a hardline argument against concessions in negotiations and for keeping open m. Topic tags: general, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clic
Kamran Ghazanfari, Abgeordneter aus Teheran im iranischen Parlament, deutet den Konflikt zwischen den USA und Iran als Teil eines größeren Machtkampfs. In einem Interview mit der iranischen Nachrichtenagentur ILNA vom 9. September sagte er, die Welt stehe „praktisch am Rande eines Dritten Weltkriegs“. Als Gründe nannte er gleichzeitig eskalierende Krisen in Europa, im Nahen Osten und in Ostasien. 1
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Ghazanfari argumentierte, die NATO-Unterstützung für die Ukraine im Krieg gegen Russland sowie die Spannungen Moskaus mit Großbritannien und Deutschland erhöhten das Risiko einer Ausweitung des Krieges in Europa. Als weiteren möglichen Krisenherd nannte er den Konflikt zwischen den USA und China um Taiwan. Nach seiner Darstellung könnten sich mehrere parallele Konflikte zu einer umfassenderen Auseinandersetzung verbinden. 1
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Das ist jedoch die politische Einschätzung eines iranischen Hardliners. Aus seinen Äußerungen folgt weder, dass Iran, Russland und China unter einem gemeinsamen militärischen Kommando handelten, noch dass ein größerer Krieg unausweichlich wäre.
Im ILNA-Interview sagte Ghazanfari zudem, das Parlament könne einen Vorschlag zum Austritt Irans aus dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NPT) erneut prüfen. Er verkündete damit keinen beschlossenen Austritt; es ging um die Möglichkeit einer parlamentarischen Beratung. 33
Zugleich warnte er die iranischen Unterhändler davor, die von ihm so bezeichneten roten Linien des Obersten Führers zu überschreiten. In früheren öffentlichen Aussagen hatte Ghazanfari den USA vorgeworfen, Iran und dessen Verhandlungsteam während rund zwei Monaten Gesprächen wiederholt bedroht zu haben. Eine unter solchen Umständen zustande gekommene Vereinbarung sei aus seiner Sicht nicht legitim. 13
Damit vertritt er eine Linie, die Diplomatie nur innerhalb enger ideologischer und strategischer Vorgaben akzeptiert und zugleich eine konfrontativere Atomrhetorik im politischen Raum hält.
Die Warnung fiel in eine Phase scharfer militärischer Zuspitzung auf See und im Umfeld von US-Einrichtungen in der Region. Das US-Zentralkommando CENTCOM erklärte, seine Kräfte hätten am 8. September fünf iranische Rohöltanker zerstört. Zuvor habe die iranische Revolutionsgarde innerhalb von zwei Tagen zweimal versucht, ein Kriegsschiff der US-Marine mit ballistischen Raketen anzugreifen. Vier Tanker seien im Golf von Oman, einer nahe der Insel Chark getroffen worden. Nach CENTCOM-Angaben wich das US-Schiff den Angriffen aus; US-Personal sei nicht verletzt worden. 30
Berichten zufolge feuerte Iran anschließend Raketen auf US-Kräfte am Luftwaffenstützpunkt Al Azraq in Jordanien. 25 Bei einzelnen Angriffsmeldungen ist Vorsicht geboten: Iran und die USA schilderten die Vorgänge unterschiedlich. CENTCOM bestritt ausdrücklich, dass ein US-Kriegsschiff getroffen worden sei.
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Die Konfrontation verstärkte zudem die Sorge um Öltransporte durch die Straße von Hormus, eine zentrale Route für den internationalen Energiehandel. Brent-Rohöl stieg Berichten zufolge über 100 US-Dollar je Barrel, weil Marktteilnehmer Liefer- und Schifffahrtsstörungen befürchteten. 21
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Ghazanfari zeichnet ein hardliner-geprägtes Weltbild: Die Auseinandersetzung mit Washington erscheint darin untrennbar verbunden mit Russlands Konflikt mit der NATO, Chinas Rivalität mit den USA um Taiwan und dem Widerstand gegen eine von den USA geführte Weltordnung.
Politisch bedeutsam sind seine Worte vor allem als Signal für den Druck innerhalb Irans gegen Zugeständnisse bei Verhandlungen und gegen Zurückhaltung in der Atomdebatte. Sie sind aber keine unabhängige Prognose, dass ein Weltkrieg unmittelbar bevorsteht. Die überprüfbare unmittelbare Lage bestand aus gegenseitigen Angriffsvorwürfen, US-Vergeltungsschlägen und erhöhten Risiken für den Energiemarkt – nicht aus einem Nachweis, dass die von ihm genannten Konflikte bereits zu einem einzigen Krieg verschmolzen sind. 30
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Kamran Ghazanfari sagte am 9. September im Gespräch mit ILNA, die Welt stehe „praktisch am Rande eines Dritten Weltkriegs“.
Kamran Ghazanfari sagte am 9. September im Gespräch mit ILNA, die Welt stehe „praktisch am Rande eines Dritten Weltkriegs“. Der Abgeordnete brachte erneut eine parlamentarische Prüfung eines möglichen iranischen Austritts aus dem Atomwaffensperrvertrag ins Gespräch und forderte, bei Verhandlungen die roten Linien des Obersten Führers einzu...
Zeitgleich verschärfte sich die militärische Lage: CENTCOM erklärte, fünf iranische Rohöltanker zerstört zu haben; die Eskalation verstärkte auch die Sorgen um den Öltransport durch die Straße von Hormus.