Taiwan nutzt laut Außenministeriums‑Vertreter Chiang Zhen‑wei „Drohnen‑Diplomatie“, um globale Lieferketten für UAVs aufzubauen, die nicht von China abhängig sind. Eine neue Drone Diplomacy Task Force soll Kooperationen mit demokratischen Partnern stärken und Taiwans Industrie stärker in internationale Lieferketten...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Taiwan’s Foreign Ministry official Chiang Zhen-wei say about Taiwan’s “drone diplomacy” at the Taiwan‑Germany Aerospace Conference,. Article summary: Chiang Zhen-wei said Taiwan wants to use “drone diplomacy” to make drones a strategic industry and to help build democratic drone supply chains that do not rely on China. He framed Taiwan as a manufacturing-capable, reli. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "May 7, 2026 · According to the MOFA, Chiang said Taiwan's manufacturing capabilities give the country a great advantage in the global drone sector. Amidst the" source context "MOFA official highlights Taiwan’s drone prowess - Taiwan Today" Reference image 2: visual subject "May 7, 2026 · Chiang Zhen-wei says Taiw
Taiwan versucht, Drohnen zu einem neuen strategischen Pfeiler seiner Außen‑ und Technologiepolitik zu machen. Auf der Taiwan‑Deutschland‑Luftfahrtkonferenz in Taipei erklärte der taiwanische Außenbeamte Chiang Zhen‑wei, wie die Regierung sogenannte „Drohnen‑Diplomatie“ einsetzen will, um internationale Partnerschaften aufzubauen und Abhängigkeiten von chinesischen Lieferketten zu verringern.
In seiner Grundsatzrede mit dem Titel „Drone Taiwan“ beschrieb Chiang eine Strategie, bei der Taiwans Industrie‑ und Technologiestärke genutzt werden soll, um ein demokratisches, China‑unabhängiges Drohnen‑Ökosystem zu entwickeln – gemeinsam mit Partnern in Europa, im asiatisch‑pazifischen Raum und anderen gleichgesinnten Ländern.
Nach Angaben von Chiang verfügt Taiwan über starke Fertigungskapazitäten, die das Land zu einem wichtigen Baustein für globale Drohnen‑Lieferketten ohne chinesische Abhängigkeit machen könnten. Weltweit wachse das Interesse an sicheren und vertrauenswürdigen Technologie‑Lieferketten – eine Chance für Taiwan, sich als alternative Produktions‑ und Innovationsbasis zu positionieren.
In Taiwan wird in diesem Zusammenhang häufig von einer „non‑red“ Lieferkette gesprochen. Der Begriff beschreibt Technologie‑Netzwerke, die möglichst ohne Komponenten aus autoritär regierten Staaten auskommen.
Die Strategie erinnert an Taiwans Rolle in der Halbleiterindustrie, wo das Land durch sogenannte „Chip‑Diplomatie“ zu einem unverzichtbaren Partner in globalen Lieferketten geworden ist.
Chiang sagte, Taiwan wolle einen ähnlichen Einfluss nun auch im Drohnensektor aufbauen. Ziel sei es, Drohnen zu einer weiteren Schlüsselindustrie des Landes zu entwickeln.
Dafür hat das Außenministerium eine Drone Diplomacy Task Force eingerichtet. Ihre Aufgaben sind unter anderem:
Drohnen gewinnen laut Chiang weltweit an Bedeutung – nicht nur für zivile Anwendungen, sondern auch für Sicherheit, Industrie und wirtschaftliche Resilienz in einer zunehmend angespannten geopolitischen Lage.
Die Taiwan‑Deutschland‑Luftfahrtkonferenz gilt als Beispiel für die Art von Partnerschaften, die Taipei ausbauen möchte. Chiang hob den technischen und wirtschaftlichen Austausch zwischen taiwanischen und deutschen Unternehmen hervor.
Taiwan wolle sich als verlässlicher Partner in demokratischen Technologie‑Lieferketten positionieren und gemeinsam mit anderen Staaten Drohnentechnologie, Produktion und Anwendungen weiterentwickeln.
Über die reine Produktion hinaus strebt Taiwan an, ein Innovationszentrum für Drohnen und Anwendungen mit künstlicher Intelligenz zu werden.
Chiang verwies auf bestehende Technologiekompetenzen sowie auf neue Forschungs‑ und Entwicklungsinitiativen, die Taiwan zu einem regionalen Knotenpunkt im demokratischen Drohnen‑Ökosystem machen sollen.
Auch die geografische Lage in der sogenannten First Island Chain – einer strategisch wichtigen Inselkette im westlichen Pazifik – sowie Taiwans starke Elektronik‑Industrie spielen bei dieser Vision eine Rolle.
Aktuelle Handelsdaten zeigen bereits ein starkes Wachstum der Branche, da viele Länder nach Alternativen zu chinesischen Drohnenherstellern suchen.
Laut Focus Taiwan stiegen die Exporte fertiger Drohnen nach Europa von 2.574 Einheiten im Jahr 2024 auf 107.433 im Jahr 2025. Im ersten Quartal 2026 wurden bereits 136.010 Einheiten exportiert.
Insgesamt erreichten Taiwans Drohnenexporte im ersten Quartal 2026 rund 100 Millionen US‑Dollar, ein Hinweis auf die schnell wachsende internationale Nachfrage nach unbemannten Systemen aus Taiwan.
Taiwans Ansatz verbindet Industriepolitik, Außenpolitik und Sicherheitsinteressen. Durch den Aufbau einer „non‑red“ Lieferkette und engere Kooperation mit demokratischen Staaten möchte Taipei:
Sollte die Strategie aufgehen, könnten Drohnen – ähnlich wie Halbleiter – zu einem weiteren Technologiebereich werden, in dem Taiwan eine überproportional wichtige Rolle in globalen Lieferketten spielt.
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Taiwan nutzt laut Außenministeriums‑Vertreter Chiang Zhen‑wei „Drohnen‑Diplomatie“, um globale Lieferketten für UAVs aufzubauen, die nicht von China abhängig sind.
Taiwan nutzt laut Außenministeriums‑Vertreter Chiang Zhen‑wei „Drohnen‑Diplomatie“, um globale Lieferketten für UAVs aufzubauen, die nicht von China abhängig sind. Eine neue Drone Diplomacy Task Force soll Kooperationen mit demokratischen Partnern stärken und Taiwans Industrie stärker in internationale Lieferketten integrieren.
Die Drohnenexporte Taiwans wachsen rasant – besonders nach Europa, wo die Ausfuhren von 2.574 Einheiten im Jahr 2024 auf 107.433 im Jahr 2025 gestiegen sind.