Swifts Shared Ledger ist als zusätzliche Zahlungsschiene gedacht – nicht als Ersatz für die eigenen Register der Banken oder bestehende Abwicklungssysteme. 17 Banken bereiten einen Pilotbetrieb vor; bis Ende 2026 sollen mindestens 19 Banken das Register nutzen.
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 2
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Swift CEO Javier Pérez-Tasso announce at Sibos 2026 about unifying fiat and tokenized payments globally, and how will Swift’s share. Article summary: At Sibos 2026, Swift CEO Javier Pérez-Tasso set out a vision for one interoperable platform that can move regulated value globally, whether it is conventional fiat money or tokenized value. Swift’s blockchain-based share. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Bei der Sibos 2026 in Miami beschrieb Swift-Chef Javier Pérez-Tasso eine Zukunft, in der Swifts Plattform regulierte Werte weltweit bewegen kann – ob klassisches Fiatgeld oder tokenisierte Werte. Der konkrete erste Schritt ist deutlich enger gefasst: Swifts gemeinsames Blockchain-Register soll Banken dabei helfen, grenzüberschreitende Zahlungen mit tokenisierten Bankeinlagen rund um die Uhr abzuwickeln. Es ergänzt die bestehende Infrastruktur, statt sie zu ersetzen. 21
14
Pérez-Tasso stellte traditionelle und digitale Finanzwelt nicht als Gegensätze dar. Swifts Plattform solle künftig regulierte Werte in herkömmlicher wie in tokenisierter Form unterstützen. Das ist eine übergeordnete Zielsetzung – keine Bestätigung, dass bereits jede Art digitaler Vermögenswerte über das Register abgewickelt werden kann. Als ersten Anwendungsfall nennt Swift die Verbindung tokenisierter Einlagen verschiedener Banken für grenzüberschreitende Zahlungen. 21
14
Swift zufolge ist das Register inzwischen live und wird bereits von einigen großen Finanzinstituten genutzt. Bis Ende 2026 sollen mindestens 19 Banken hinzukommen beziehungsweise es nutzen. Diese Erwartung baut auf einer ersten Gruppe von 17 Banken auf, die Swift im Juli als bereit für Pilottransaktionen bezeichnete. Die Zahlen stehen für unterschiedliche Meilensteine: 17 Banken bilden die anfängliche Gruppe, 19 ist die Prognose für Ende 2026 – nicht die Behauptung, dass bereits 19 Banken einen vollständig ausgebauten globalen Dienst anbieten. 16
37
8
Unabhängig davon erklärt Swift, mit mehr als 40 Finanzinstituten an der Ledger-Initiative zu arbeiten. Diese breitere Zahl ist weder mit der ersten Pilotgruppe noch mit der Jahresendprognose gleichzusetzen. 5
Das Register ist darauf ausgelegt, neben den internen Systemen der Banken und Swifts bestehender Infrastruktur zu laufen. Banken können ihre eigenen Konten und tokenisierten Einlagen weiterführen und das gemeinsame Register für den grenzüberschreitenden Zahlungsablauf anbinden. Swift beschreibt das Register als Ergänzung seines Infrastrukturangebots; der erste Anwendungsfall soll die Verbindung tokenisierter Bankeinlagen ermöglichen. 5
14
Integrationspartner arbeiten an Brücken zwischen bestehenden Systemen und dieser gemeinsamen Umgebung. Chainlink zufolge soll seine Plattform Banken dabei unterstützen, ihre Systeme und die Infrastruktur zur Autorisierung von Transaktionen mit Swifts Register zu verbinden. Cosmos beschreibt eine Verbindung zwischen den Kernregistern der Banken und EVM- sowie Hyperledger-Besu-Umgebungen – darunter jener Umgebung, die Swifts Register nutzt. Beides sind Anbindungsfunktionen, kein Ersatz für die eigenen Register der Banken. 1
33
Auch die Abwicklung über herkömmliche Zahlungssysteme ist ein wichtiger Unterschied. Ein Bericht zum Pilotprojekt zufolge kann das Register Zahlungsabläufe rund um die Uhr unterstützen, während die endgültige Abwicklung weiterhin über bestehende Zahlungsschienen erfolgen kann. Ein jederzeit verfügbarer Zahlungsprozess bedeutet also nicht automatisch, dass auch jedes zugrunde liegende Abwicklungssystem durchgehend geöffnet ist. 36
Im Mittelpunkt stehen zunächst tokenisierte Einlagen: digitale Darstellungen von Bankguthaben, die für Zahlungsabläufe verwendet werden. Im Juli teilte Swift mit, dass 17 Banken reale Transaktionen mit dem Ziel vorbereiten, grenzüberschreitende Zahlungen rund um die Uhr zu ermöglichen. Berichten zur Sibos zufolge rechnet Swift bis Jahresende mit mindestens 19 Banken und fünf wichtigen Währungen. 37
8
16
Swift will gemeinsam mit Banken außerdem weitere Funktionen entwickeln und andere On-Chain-Abwicklungswerte sowie Anwendungsfälle prüfen. Das deutet auf eine breitere Roadmap hin, bestätigt aber nicht, dass diese zusätzlichen Vermögenswerte bereits zum ersten Angebot gehören. 14
Eine schnellere Überweisung zwischen Banken bedeutet nicht automatisch, dass das Geld beim Empfänger früher nutzbar ist. Swift hat deshalb die letzte Etappe einer grenzüberschreitenden Zahlung – die „letzte Meile“ bis zum Empfänger – als Bereich hervorgehoben, in dem Verlässlichkeit und Nutzererlebnis weiter verbessert werden müssen. Das Ledger ist Teil eines umfassenderen Vorhabens zur Verbesserung internationaler Zahlungen und keine alleinige Lösung für jede Verzögerung, die Kundinnen und Kunden erleben können. 7
24
Die bisherigen Angaben beschreiben eine Richtung und einen ersten Anwendungsfall, aber noch kein abschließend festgelegtes globales Betriebsmodell für jede Art digitalen Werts. Swift will weitere On-Chain-Abwicklungswerte untersuchen. Zugleich bleiben in der Branche Fragen zur rechtlichen Einordnung von Token und zur Liquidität für eine jederzeit verfügbare Abwicklung zu klären. 14
11
Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen dem Auslösen einer Zahlung, der Bewegung tokenisierter Einlagen und der endgültigen Abwicklung. Der Pilot soll grenzüberschreitende Zahlungsabläufe rund um die Uhr ermöglichen; vorliegenden Berichten zufolge kann die endgültige Abwicklung jedoch weiterhin auf bestehenden Zahlungsschienen beruhen. Wie dieses Zusammenspiel bei unterschiedlichen Vermögenswerten, Rechtsräumen und Betriebszeiten konkret funktioniert, muss sich mit der Weiterentwicklung des Dienstes noch zeigen. 36
11
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Swifts Shared Ledger ist als zusätzliche Zahlungsschiene gedacht – nicht als Ersatz für die eigenen Register der Banken oder bestehende Abwicklungssysteme.
Swifts Shared Ledger ist als zusätzliche Zahlungsschiene gedacht – nicht als Ersatz für die eigenen Register der Banken oder bestehende Abwicklungssysteme. 17 Banken bereiten einen Pilotbetrieb vor; bis Ende 2026 sollen mindestens 19 Banken das Register nutzen.
Chainlink und Cosmos unterstützen die Anbindung bestehender Bankensysteme. Fragen zu Regulierung, Liquidität und endgültiger Abwicklung rund um die Uhr sind noch nicht abschließend geklärt.