Stellantis CEO Antonio Filosa erklärte vor dem italienischen Parlament klipp und klar: Maserati ist unverkäuflich und bleibt zu 100 Prozent im Konzernbesitz. Filosa gab bekannt, dass Stellantis mit zwei noch namenlosen Partnern verhandelt, um Technologie und Produktions Know how für Maserati zu sichern.

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Stellantis-Chef Antonio Filosa hat den Abgeordneten in Rom am 17. Juni 2026 eine klare Botschaft übermittelt: Maserati bleibt, wo es ist. Die angeschlagene Luxusmarke, deren Absatz sich seit 2023 mehr als halbiert hat, wird nicht verkauft. Mit seinem Auftritt vor dem Parlament zog Filosa einen Schlussstrich unter monatelange Spekulationen und skizzierte grob die Umrisse eines Rettungsplans, der stark auf externe Hilfe setzt.
Filosa fand deutliche Worte: „Maserati ist definitiv nicht zu verkaufen“, sagte er und fügte hinzu, dass auch die Werke in Cassino und Atessa nicht zur Disposition stünden . Er machte keinerlei Andeutungen, dass Stellantis einen Teilverkauf, eine Abspaltung oder einen Anteilsverkauf in Betracht zieht. Die Eigentümerschaft bleibt vollständig bei Stellantis.
Diese Aussage hat großes Gewicht, denn Maserati hat sich zur größten Baustelle im Stellantis-Imperium entwickelt. 2024 brachen die weltweiten Auslieferungen um 57 Prozent auf nur noch 11.300 Fahrzeuge ein, und die Marke schrieb einen Verlust von 260 Millionen Euro . Im Jahr 2025 beschleunigte sich die Talfahrt weiter: Der Absatz brach um rund 30 Prozent auf etwa 7.900 Einheiten ein – der niedrigste Jahreswert seit 2012
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Während Filosa einen Verkauf kategorisch ausschloss, ließ er die Tür für externe Hilfe sperrangelweit offen. Stellantis führt aktive Gespräche mit zwei potenziellen Partnern, die „uns Technologie, Entwicklung und exzellente Ideen bringen können“ . Die Verhandlungen zielen auf eine Fertigungs- und Entwicklungskooperation ab, ähnlich einem Joint Venture, und nicht auf eine Kapitalbeteiligung
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Filosa kündigte an, die Entscheidung für einen der beiden Partner werde „bald“ fallen . Namen nannte er nicht, doch Beobachter gehen davon aus, dass der Neustart des Werks in Cassino eine chinesische Partnerschaft beinhalten wird
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Im Zentrum der Gespräche steht das Stellantis-Werk in Cassino, das aktuell Modelle von Maserati und Alfa Romeo produziert. „In Cassino arbeiten wir, auch mit potenziellen Partnern, bereits an der Zukunft des Werks, die eng mit dem Maserati-Plan verknüpft ist“, erklärte Filosa . Kurzfristig wird sich die Fabrik auf Sonderserien des Alfa Romeo Giulia und Stelvio konzentrieren. Ein neuer Maserati Grecale ist ab 2027 geplant
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Darüber hinaus bereitet Maserati zwei neue Flaggschiff-Modelle vor . Konkrete Stückzahl-Garantien gibt es darüber hinaus jedoch nicht. Eine belastbare Roadmap für den Neustart von Cassino soll erst im Dezember 2026 öffentlich gemacht werden
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Filosa bettete die Maserati-Diskussionen in das übergeordnete Strategieprogramm „FaSTLAne 2030“ ein, das Stellantis im Mai 2026 vorgestellt hatte. Dieser 60-Milliarden-Euro-Plan zielt darauf ab, die europäische Werkauslastung von rund 60 Prozent auf 80 Prozent zu steigern – unter anderem, indem die jährliche Gesamtkapazität ohne Fabrikschließungen um mehr als 800.000 Fahrzeuge reduziert wird .
Parallel dazu drückt Stellantis bei erschwinglichen Elektroautos aufs Tempo. Filosa bestätigte, dass ab 2028 im Werk Pomigliano d’Arco bei Neapel ein E-Auto für unter 15.000 Euro vom Band laufen soll. Die Batterietechnologie wird gemeinsam mit chinesischen Partnern entwickelt – allen voran Leapmotor, an dem Stellantis mit 21 Prozent beteiligt ist .
Einen Lichtblick konnte Filosa dennoch präsentieren: Der gesamte italienische Absatz von Stellantis stieg in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 um 15 Prozent, auch dank des Beitrags der Marke Leapmotor . Für Maserati tickt die Uhr jedoch unerbittlich. Investoren und italienische Gewerkschaften warten nun gespannt, ob der für Dezember angekündigte Rettungsplan den freien Fall der Luxusmarke stoppen kann.
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Stellantis CEO Antonio Filosa erklärte vor dem italienischen Parlament klipp und klar: Maserati ist unverkäuflich und bleibt zu 100 Prozent im Konzernbesitz.
Stellantis CEO Antonio Filosa erklärte vor dem italienischen Parlament klipp und klar: Maserati ist unverkäuflich und bleibt zu 100 Prozent im Konzernbesitz. Filosa gab bekannt, dass Stellantis mit zwei noch namenlosen Partnern verhandelt, um Technologie und Produktions Know how für Maserati zu sichern.
Der umfassende strategische Neustartplan – und damit Klarheit über die Zukunft des Werks in Cassino – soll frühestens im Dezember 2026 präsentiert werden.
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