StarHub und Keppel, die Muttergesellschaft von M1, haben am 23. September 2026 Gespräche über eine mögliche Transaktion rund um M1 bestätigt. Das ist keine Verkaufsankündigung: Die Verhandlungen laufen noch, eine verbindliche Vereinbarung liegt nicht vor, und beide Unternehmen halten einen Abschluss ausdrücklich für ungewiss.
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Warum äußern sich die Unternehmen jetzt?
Auslöser war ein Bericht der singapurischen Wirtschaftszeitung The Business Times, wonach StarHub und Keppel bereits weit fortgeschrittene Gespräche führten. Darauf reagierten die Unternehmen mit getrennten Mitteilungen an die Börse. Bestätigt haben sie die Gespräche – nicht den Abschluss eines Geschäfts.
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Weshalb prüft Keppel einen Deal?
Keppel will nach eigenen Angaben weiter Möglichkeiten ausloten, M1 mit anderen Anbietern zusammenzuführen. Eine solche Konsolidierung hält das Unternehmen für nötig im singapurischen Telekommunikationsmarkt. Zugleich will Keppel das Geschäft von M1 stärken; die Suche nach einem möglichen Partner bedeutet also nicht, dass die Weiterentwicklung von M1 eingestellt wurde.
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Analysten verweisen auf schwächere Umsätze mit Mobilfunkdiensten und Druck auf die Erträge in dem umkämpften Markt. Das erklärt, warum ein Zusammenschluss für Anbieter interessant sein könnte – sagt aber nichts darüber aus, ob StarHub und Keppel sich einigen werden.
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Was zeigt der gescheiterte Simba-Verkauf?
Ein zuvor geplanter Verkauf des Telekommunikationsgeschäfts von M1 an Simba mit einem Unternehmenswert von rund 1,43 Milliarden Singapur-Dollar kam im Mai 2026 nicht zustande. Singapurs Medien- und Telekommunikationsbehörde IMDA hatte die Prüfung des Zusammenschlusses gestoppt, nachdem Hinweise aufgekommen waren, dass Simba möglicherweise Funkfrequenzen genutzt hatte, die dem Unternehmen nicht zugeteilt waren. Der Verdacht wurde untersucht; ein Verstoß war damit nicht erwiesen. Keppel ließ den geplanten Deal anschließend auslaufen.
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Der Fall macht deutlich, dass Gespräche und selbst ein geplanter Verkauf noch keinen Vollzug garantieren. Daraus folgt jedoch nicht, dass die Behörden einen anderen Deal mit StarHub ablehnen würden.
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StarHub hatte bereits im August 2025 die restlichen 49,9 Prozent an MyRepublic Broadband für 105,2 Millionen Singapur-Dollar übernommen und damit seine zuvor gehaltenen 50,1 Prozent aufgestockt. Dieser Kauf zeigt StarHubs Expansion im Telekommunikationsgeschäft, war aber eine eigenständige Transaktion und kein Hinweis auf eine Einigung über M1.
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