Beim Filmfestival von Cannes 2026 sorgte der spanische Regisseur Pedro Almodóvar für politische Schlagzeilen. Während einer Pressekonferenz zu seinem neuen Film Bitter Christmas bezeichnete er Donald Trump, Benjamin Netanyahu und Wladimir Putin als „Monster“ – und rief Europa dazu auf, sich ihnen entgegenzustellen.
Die Aussagen fielen in einem Moment, in dem Almodóvar eigentlich seinen neuen Wettbewerbsfilm vorstellte. Doch wie so oft beim traditionsreichen Festival an der Côte d’Azur wurde die Bühne auch für politische Botschaften genutzt.
Bei der Pressekonferenz erklärte der Oscar‑preisträger, die europäischen Gesellschaften hätten eine Verantwortung gegenüber der internationalen Politik.
Er sagte, Europäer seien „verpflichtet, eine Art Schutzschild gegen diese Monster zu werden“, und nannte dabei ausdrücklich Donald Trump, Israels Premierminister Benjamin Netanyahu und Russlands Präsident Wladimir Putin.
Eine detaillierte politische Strategie legte er nicht dar. Seine Worte spiegelten jedoch seine generelle Kritik an autoritären oder aggressiven Führungsstilen sowie seine Sorge über die aktuelle geopolitische Entwicklung wider.
Auch seine Haltung zum Krieg im Gazastreifen wurde beim Festival deutlich sichtbar.
Almodóvar trug auf dem roten Teppich einen „Free Palestine“-Pin, ein Symbol der Solidarität mit den Palästinensern und der Kritik an Israels Militärpolitik in Gaza.
Diese Position vertritt er schon länger öffentlich. Bereits 2025 forderte er die spanische Regierung unter Ministerpräsident Pedro Sánchez auf, alle diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel abzubrechen. Er bezeichnete den Krieg in Gaza damals als Völkermord und rief zu einer entschlossenen internationalen Reaktion auf.
Almodóvar war nicht der einzige spanische Filmstar, der in Cannes politische Töne anschlug.
Auch Schauspieler Javier Bardem äußerte sich bei einer Pressekonferenz kritisch über globale Machtpolitik. Er machte eine von ihm so bezeichnete „toxische Männlichkeit“ vieler politischer Führer für Gewalt und Kriege verantwortlich.
Dabei nannte er ebenfalls Trump, Putin und Netanyahu und argumentierte, dass eine aggressive, machtorientierte Form von Männlichkeit Konflikte anheize und sogar mit gesellschaftlicher Gewalt – etwa gegen Frauen – zusammenhänge.
Parallel zu diesen politischen Aussagen präsentierte Almodóvar seinen neuen Spielfilm Bitter Christmas (Amarga Navidad), der in Cannes im Wettbewerb um die Goldene Palme läuft.
Der Film ist eine tragikomische, teilweise autobiografische Geschichte über Kreativität und Selbstreflexion. Zwei Handlungsebenen greifen ineinander:
Durch diese parallelen Erzählstränge untersucht der Film, wie eng Realität und Fiktion im kreativen Prozess miteinander verwoben sein können.
Mit Bitter Christmas versucht Almodóvar erneut, die Goldene Palme zu gewinnen – eine Auszeichnung, die ihm trotz mehrerer Wettbewerbsbeiträge in Cannes bislang verwehrt geblieben ist.
Der Moment zeigt einmal mehr, dass Cannes nicht nur ein Ort für Filmpremieren ist, sondern auch eine Plattform für politische Statements.
Indem Almodóvar seinen Film präsentierte, gleichzeitig einen „Free Palestine“-Pin trug und mehrere internationale Staats- und Regierungschefs scharf kritisierte, verband er Kunst, Aktivismus und globale Politik – und sorgte dafür, dass über Bitter Christmas nicht nur als Film gesprochen wird.
Studio Global AI
Use this topic as a starting point for a fresh source-backed answer, then compare citations before you share it.
Pedro Almodóvar bezeichnete beim Filmfestival von Cannes Donald Trump, Benjamin Netanyahu und Wladimir Putin als „Monster“ und sagte, Europa müsse ein „Schutzschild“ gegen sie bilden.
Pedro Almodóvar bezeichnete beim Filmfestival von Cannes Donald Trump, Benjamin Netanyahu und Wladimir Putin als „Monster“ und sagte, Europa müsse ein „Schutzschild“ gegen sie bilden. Der Regisseur trat mit einem „Free Palestine“ Pin auf und hatte bereits zuvor gefordert, Spanien solle wegen des Gaza Kriegs diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu Israel abbrechen.
Auch Schauspieler Javier Bardem kritisierte in Cannes die genannten Politiker und sprach von „toxischer Männlichkeit“ als treibender Kraft hinter Gewalt und Kriegen.