OpenAIs nächstes Modell wird laut Son von einer KI selbst entwickelt – nicht mehr von menschlichen Ingenieuren, denn die sind „nicht mehr klug genug“ für diese Aufgabe. Son hält Künstliche Superintelligenz (ASI) nun bereits „in den nächsten paar Jahren“ für möglich; noch 2024 sprach er von etwa einem Jahrzehnt.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did SoftBank CEO Masayoshi Son tell CNBC about OpenAI's next AI model being designed by AI rather than humans, what revised timeline di. Article summary: Here is what Masayoshi Son told CNBC in his interview in Paris (aired June 1-5, 2026):. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# Watch CNBC's exclusive interview with SoftBank CEO Masayoshi Son. In an exclusive interview with CNBC, SoftBank CEO Masayoshi Son discusses the company’s 75-billion-euro ($87 bil" source context "Watch CNBC's exclusive interview with SoftBank CEO Masayoshi Son" Reference image 2: visual subject "# SoftBank CEO Masayoshi Son told CNBC's Arjun Kharpal that AI is still in its early stages and could be far bigger than the dot-com boom. Read more:
Das nächste bahnbrechende KI-Modell von OpenAI wird nicht von menschlichen Entwicklern entworfen – sondern von einer KI selbst. Mit dieser provokanten These hat SoftBank-CEO Masayoshi Son in einem viel beachteten CNBC-Interview Anfang Juni 2026 die Tech-Welt aufhorchen lassen .
Son argumentierte, die fortschrittlichsten KI-Systeme hätten bereits eine kritische Schwelle überschritten: Sie seien nun in der Lage, ihre eigenen Nachfolger zu entwerfen und die Intelligenz damit rekursiv weit über das hinauszutreiben, was ein menschliches Team je bauen könnte. Dies sei ein frühes Anzeichen für eine Künstliche Superintelligenz (Artificial Superintelligence, ASI) und verkürze den Zeitplan für eine KI, die die menschliche Kognition bei Weitem übertrifft, erheblich.
Son formulierte es unmissverständlich: Der Mensch werde zum Flaschenhals. OpenAIs nächstes Modell werde von KI und nicht von menschlichen Ingenieuren gebaut, weil Menschen „für diese Arbeit nicht mehr klug genug sein werden“ . Die Aussage markiert aus Sons Sicht einen historischen Wendepunkt – die KI dringt in ein Territorium vor, in dem sie ihre eigene Architektur rekursiv verbessern kann, ohne dass Menschen direkt eingreifen
.
Die These ist gewagt und enthält eine implizite Prognose: Sobald ein System sich selbst verbessern kann, wird die Intelligenzkurve extrem steil. Modelle, die auf diese Weise entstehen, würden „exponentiell klüger sein als wir alle“, so Son .
Besonders bemerkenswert ist die massive Beschleunigung seiner Prognose. Noch 2024 und 2025 hatte Son vor Aktionären und auf Konferenzen erklärt, ASI – definiert als eine KI, die 10.000-mal intelligenter ist als das menschliche Gehirn – werde in etwa zehn Jahren erreicht, während eine allgemeine KI auf menschlichem Niveau (Artificial General Intelligence, AGI) in drei bis fünf Jahren komme .
Im CNBC-Interview ließ er diesen Zeitplan kollabieren. ASI könne nun innerhalb der „nächsten paar Jahre“ Realität werden . Der Sprung von einem Jahrzehnt auf etwa zwei Jahre zählt zu den schnellsten öffentlichen Zeitplan-Korrekturen eines großen Tech-Investors und bricht radikal mit seinen früheren, gemächlicheren Prognosen.
Son beließ es nicht bei Worten. Er positionierte SoftBank so, dass der Konzern die gesamte Entwicklungswelle mitreitet. Der japanische Mischkonzern hält derzeit rund 13 Prozent an OpenAI, bewertet mit etwa 64,6 Milliarden Dollar, und ist damit einer der größten externen Anteilseigner des ChatGPT-Entwicklers .
Die OpenAI-Beteiligung ist das Herzstück einer breiteren KI-Strategie, die auf vertikale Integration setzt. SoftBank baut den gesamten Technologie-Stack von den Chips über die Rechenzentren bis zur führenden Modellebene auf. Zu den wichtigsten Bausteinen zählen:
Son nannte die KI-Revolution „50-mal größer als der Dotcom-Boom“ und bezeichnete sie als „die größte Revolution der Technologie und Erkenntnis, die die Menschheit je erlebt hat“ . Er selbst nutze ChatGPT nach eigenen Angaben zwei bis drei Stunden täglich und betrachtet seine KI-Überzeugung als eine 50- bis 100-Jahre-Geschichte
.
Ein prägendes Thema des Interviews war die Behauptung, dass aktuelle Spitzen-KI die Fähigkeit des Menschen, die nächste Modellgeneration zu entwerfen, bereits übertroffen habe. Sons Standpunkt: Der Mensch ist nun die Beschränkung – und die Entfernung menschlicher Designer aus der Entwicklungsschleife sei der natürliche, notwendige nächste Schritt .
Er beschrieb diesen Übergang nicht als ferne Hypothese, sondern als gegenwärtige Realität. Sobald KI sich selbst verbessern könne, werde der Weg zur Superintelligenz zur kurzfristigen Gewissheit statt zur langfristigen Spekulation. Sollte diese Behauptung zutreffen, hätte das tiefgreifende Folgen: Die Branche wäre früher als von den meisten Prognostikern erwartet in das Zeitalter der rekursiven Selbstverbesserung eingetreten .
Sons Vision birgt erhebliche finanzielle und strategische Risiken. Finanziert wurde die OpenAI-Beteiligung teilweise durch einen 40-Milliarden-Dollar-Überbrückungskredit, der im März 2026 gesichert wurde und binnen zwölf Monaten fällig wird. Dies veranlasste S&P, den Ausblick für SoftBank auf „negativ“ zu senken und trieb die Verschuldungsquote (Debt-to-Equity) auf 137,6 Prozent . OpenAI selbst wird Prognosen zufolge erst 2030 profitabel sein
.
Die Strategie läuft auf eine konzentrierte, fremdfinanzierte Wette auf exponentielles KI-Wachstum hinaus. Ihr Erfolg hängt davon ab, dass OpenAI seinen Vorsprung hält und die Refinanzierung 2027 gelingt – während der von Son skizzierte ASI-Zeitplan eine außergewöhnliche Vorhersage bleibt, die in den kommenden Monaten intensiv hinterfragt werden dürfte .
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OpenAIs nächstes Modell wird laut Son von einer KI selbst entwickelt – nicht mehr von menschlichen Ingenieuren, denn die sind „nicht mehr klug genug“ für diese Aufgabe.
OpenAIs nächstes Modell wird laut Son von einer KI selbst entwickelt – nicht mehr von menschlichen Ingenieuren, denn die sind „nicht mehr klug genug“ für diese Aufgabe. Son hält Künstliche Superintelligenz (ASI) nun bereits „in den nächsten paar Jahren“ für möglich; noch 2024 sprach er von etwa einem Jahrzehnt.
SoftBank hält rund 13 Prozent an OpenAI im Wert von 64,6 Milliarden Dollar; Teil einer breit angelegten KI Strategie mit 75 Milliarden Euro Infrastruktur Investitionen in Europa und dem US Datencenterprojekt Stargate.