Von 227 Befragten im Alter von 13 bis 35 Jahren berichteten 68,5 % von mindestens einer schädlichen Online Erfahrung im vergangenen Monat; 79 % lehnten ein pauschales Verbot ab.[4] Besonders häufig genannt wurden suchtartige Nutzung und Doomscrolling. Viele Befragte befürworteten bessere Melde und Hilfefunktionen so...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Singapore youth-led charity YouthTechSG’s Youth Digital Pulse Report, released at Singapore Management University on September 14,. Article summary: The verified findings point to a preference for stronger safeguards rather than blanket exclusion: addiction and doom scrolling were the most commonly cited harms, followed by cyberbullying and inappropriate content, whi. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fak
Wer junge Menschen vor Risiken in sozialen Medien schützen will, muss sich nicht zwischen freiem Zugang und einem Totalverbot entscheiden. Das ist die zentrale Botschaft des am 14. September 2026 veröffentlichten Youth Digital Pulse Report der singapurischen Jugendorganisation YouthTechSG: Die Befragten schilderten erhebliche Belastungen, sprachen sich aber vor allem für gezielte Schutzmaßnahmen aus.4
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Die Untersuchung umfasste Fokusgruppen, Straßeninterviews und eine Online-Umfrage mit insgesamt 227 Menschen zwischen 13 und 35 Jahren. 68,5 % gaben an, im vorangegangenen Monat mindestens eine schädliche Online-Erfahrung gemacht zu haben. Am häufigsten genannt wurden suchtartige Nutzung und Doomscrolling – das fortgesetzte Scrollen durch belastende Inhalte. Danach folgten Cybermobbing und unangemessene Inhalte.4
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Von den 116 Teilnehmenden an Fokusgruppen und Straßeninterviews bezeichnete mehr als ein Fünftel suchtartige Nutzung und Doomscrolling als das am häufigsten erlebte Problem. Diese Angabe bezieht sich nicht auf alle 227 Studienteilnehmenden.29 Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden an der Online-Umfrage sah außerdem die Gestaltung der Plattformen, etwa endloses Scrollen, als eine Hauptursache für Schäden.
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Die Berichte erwähnen auch unangemessene Inhalte von Nutzern oder KI sowie die Rolle von Anonymität. Sie liefern jedoch keine gesonderten Häufigkeitswerte für jede Inhaltsart, toxisches Verhalten oder unerwünschte Nachrichten. Auch die jeweiligen Auswirkungen fehlender sozialer Signale und räumlicher Distanz lassen sich daraus nicht beziffern.4
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Drei Viertel der Teilnehmenden an der Online-Umfrage hielten bessere Melde- und Hilfefunktionen innerhalb der Apps für geeignet, Schäden entgegenzuwirken. Mehr als die Hälfte sprach sich für weniger algorithmisch zusammengestellte und mehr chronologisch sortierte Feeds aus.5
Ein pauschales Verbot sozialer Medien für junge Menschen lehnten dagegen 79 % der Befragten ab. Rund 77 % hielten einen nach Alter abgestuften Zugang für zumindest teilweise wirksam. Ein Argument gegen den völligen Ausschluss: Wer erst später auf einen Schlag Zugang erhält, konnte zuvor womöglich nicht schrittweise lernen, Risiken einzuschätzen und mit ihnen umzugehen.4
Alterskontrollen sind allerdings nicht automatisch eine Lösung. 72 % sagten, sie würden versuchen, solche Kontrollen zu umgehen, oder hätten dies bereits getan. Das beschreibt Aussagen der Befragten – es beweist nicht, dass jedes Verfahren zur Altersprüfung scheitern wird.4
Zu den diskutierten Maßnahmen gehören tägliche Zeitlimits und eine standardmäßig deaktivierte automatische Wiedergabe. Berichten zufolge bereitet Singapur zudem gesetzliche Schritte vor, um den Schutz junger Nutzerinnen und Nutzer bis Anfang 2027 zu stärken. Das sind politische Überlegungen und Pläne, keine durch die Studie eingeführten Regeln.30
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Digitalministerin Josephine Teo bezeichnete Beschränkungen für Unter-18-Jährige auf Plattformen ohne die nötigen Schutzvorkehrungen als mögliche, aber nicht wünschenswerte Konsequenz. Dienste mit geeigneten Vorkehrungen könnten weiter zugänglich bleiben. Das unterscheidet sich von einem generellen Verbot für alle Plattformen; eine allgemeine Anhebung des Mindestalters von 13 auf 18 Jahre ist durch die vorliegenden Quellen nicht belegt.36
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Vorgestellt wurde der Bericht an der Singapore Management University (SMU), wo YouthTechSG und das Centre for Digital Law der Universität zugleich eine Vereinbarung schlossen. An der anschließenden Expertendiskussion nahmen Jason Grant Allen und Lim Sun Sun teil; Josh Lee Kok Thong moderierte.2 Zur Position von Staatsministerin Rahayu Mahzam wird berichtet, dass Schutzmaßnahmen und Bildung zusammengehören, statt sich allein auf ein Verbot zu verlassen. Detaillierte Aussagen einzelner Diskussionsteilnehmender oder besondere Vertraulichkeitsregeln der Veranstaltung sind aus den verfügbaren Quellen nicht gesichert.
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Die Ergebnisse sind damit kein Plädoyer gegen Regulierung: Die Befragten beschrieben konkrete Schäden und befürworteten Schutzmaßnahmen. Sie bezweifelten vielmehr, dass ein pauschales Verbot oder Alterskontrollen allein ausreichen.4
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Von 227 Befragten im Alter von 13 bis 35 Jahren berichteten 68,5 % von mindestens einer schädlichen Online Erfahrung im vergangenen Monat; 79 % lehnten ein pauschales Verbot ab.[4]
Von 227 Befragten im Alter von 13 bis 35 Jahren berichteten 68,5 % von mindestens einer schädlichen Online Erfahrung im vergangenen Monat; 79 % lehnten ein pauschales Verbot ab.[4] Besonders häufig genannt wurden suchtartige Nutzung und Doomscrolling. Viele Befragte befürworteten bessere Melde und Hilfefunktionen sowie weniger algorithmisch gesteuerte Feeds.[5][29]