Saudi Aramco hat mit der technischen Vorplanung für den Ausbau seiner Ost-West-Pipeline begonnen. Vorstandschef Amin Nasser kündigte die Arbeiten am 3. November 2026 nach der Vorstellung der Quartalsergebnisse an. Ziel ist, die Kapazität des Leitungsnetzes von 7 auf bis zu 10 Millionen Barrel Rohöl pro Tag zu erhöhen. Der Ausbau ist damit geplant, aber noch nicht abgeschlossen.
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Eine zusätzliche Route zum Roten Meer
Die Ost-West-Pipeline transportiert Rohöl aus dem Osten Saudi-Arabiens zum Hafen Yanbu am Roten Meer. Von dort kann es exportiert werden, ohne die Straße von Hormus zu passieren – eine wichtige Ausweichmöglichkeit, wenn der Schiffsverkehr durch die Meerenge gestört ist.
5 Vor den aktuellen Einschränkungen liefen dort nach Angaben aus der Berichterstattung rund 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung durch.
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Neben dem Pipeline-Ausbau prüft Aramco weitere Exportwege und die Möglichkeit, an wichtigen Absatzmärkten zusätzliche Lagerkapazitäten aufzubauen. Nasser sagte außerdem, das Unternehmen könne seine Förderung bei Bedarf rasch erhöhen.
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Zu den bestehenden Exportoptionen zählen Routen durch die Straße von Hormus, die Bab-al-Mandab-Meerenge und den Suezkanal.
6 Einzelheiten zu möglichen weiteren Projekten sind bislang nicht für alle Vorhaben bekannt; die geplante Erhöhung der Pipelinekapazität ist das konkreteste genannte Ausbauziel.
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Quartalsgewinn deutlich gestiegen
Parallel zur Ankündigung meldete Aramco für das dritte Quartal einen Nettogewinn von 36,25 Milliarden US-Dollar. Das waren 34,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Höhere Einnahmen und der Ausstieg aus einem Gemeinschaftsunternehmen trugen zu dem Anstieg bei, berichtete Reuters.
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Der geplante Ausbau soll die Möglichkeiten des Konzerns verbessern, Rohöl auch bei Störungen wichtiger Schifffahrtswege zu exportieren. Wie stark er die verfügbaren Lieferkapazitäten tatsächlich erhöht, hängt davon ab, ob die Arbeiten weitergeführt und die zusätzlichen Kapazitäten verwirklicht werden.