Sandisk hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 mit stark gestiegenen Umsätzen und Gewinnen abgeschlossen. Für die drei Monate bis zum 2. Oktober 2026 meldete der Speicherhersteller 11,031 Milliarden US-Dollar Umsatz und 8,101 Milliarden US-Dollar Nettogewinn nach GAAP. Zugleich hob das Unternehmen seine Umsatzprognose für das laufende Quartal an und kündigte einen Aktiensplit im Verhältnis 8 zu 1 an.
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Die wichtigsten Zahlen im ersten Quartal
Der Umsatz lag 378 Prozent über dem Vorjahreswert und 23 Prozent über dem Vorquartal. Der GAAP-Nettogewinn erreichte 8,101 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 112 Millionen US-Dollar ein Jahr zuvor. Das verwässerte GAAP-Ergebnis je Aktie betrug 52,60 US-Dollar. Ein vergleichbarer Vorjahreswert für den verwässerten Gewinn je Aktie geht aus den verfügbaren Quellen nicht hervor.
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Auf bereinigter Non-GAAP-Basis erzielte Sandisk ein verwässertes Ergebnis je Aktie von 49,51 US-Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die in mehreren Berichten genannten Analystenschätzungen. Diese fielen allerdings unterschiedlich aus und lagen zwischen 46,22 und 47,15 US-Dollar je Aktie.
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Die GAAP-Bruttomarge betrug 85,0 Prozent. Sandisk erwirtschaftete außerdem 5,7 Milliarden US-Dollar bereinigten freien Cashflow und kaufte im Quartal rund 3,2 Millionen eigene Aktien für 5,0 Milliarden US-Dollar zurück.
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Datacenter-Geschäft wächst kräftig
Der Umsatz mit Datacenter-Kunden belief sich auf 4,802 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 61 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Berichte führen das Wachstum auf die Nachfrage von Hyperscalern und Kunden zurück, die KI-Infrastruktur aufbauen. Eine verlässliche konkrete Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahresquartal lässt sich aus den verfügbaren Angaben nicht ableiten.
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Auch die steigende Nachfrage nach Speicher für KI-Anwendungen wurde als Rückenwind für Sandisks NAND-Geschäft beschrieben. Die Quellen stützen damit die allgemeine Verbindung zwischen KI-Nachfrage und Speicherbedarf, quantifizieren aber nicht, wie stark eine knappe Speicherverfügbarkeit Umsatz oder Preise im Quartal beeinflusst hat.
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Vorstandschef David Goeckeler bezeichnete den Start ins Geschäftsjahr 2027 als „ein weiteres starkes Quartal“. Sandisk verwies zudem auf langfristige Partnerschaften mit Kunden. Eine detaillierte, zahlenmäßig aufgeschlüsselte Prognose zur Ausweitung des Datacenter-Geschäfts enthalten die verfügbaren Ausschnitte nicht.
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Ausblick auf das zweite Quartal
Für das zweite Geschäftsquartal erwartet Sandisk 12,2 bis 12,6 Milliarden US-Dollar Umsatz. Das Unternehmen stellte außerdem eine Non-GAAP-Bruttomarge von 84,5 bis 85,5 Prozent sowie ein verwässertes Non-GAAP-Ergebnis je Aktie von 55 bis 57 US-Dollar auf Basis vor dem Aktiensplit in Aussicht.
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Der Mittelwert der Umsatzprognose liegt bei 12,4 Milliarden US-Dollar. In den Berichten genannte Analystenschätzungen reichen von etwa 12,23 bis 12,29 Milliarden US-Dollar; eine weitere Quelle nennt 12,5 Milliarden. Der Mittelwert liegt somit über den niedrigeren Schätzungen und nahe an der höheren – der Vergleich hängt davon ab, welche Konsensschätzung herangezogen wird.
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Aktiensplit im Verhältnis 8 zu 1: die Termine
Der Verwaltungsrat genehmigte den Forward-Split im Verhältnis 8 zu 1 am 29. Oktober 2026. Wer am 9. November als Aktionär eingetragen ist, soll für jede gehaltene Aktie sieben zusätzliche Aktien erhalten. Die Ausgabe der zusätzlichen Aktien war für nach Börsenschluss am 19. November vorgesehen; der Handel auf splitbereinigter Basis sollte am 20. November beginnen. Sandisk erklärte, der Split solle die Aktie zugänglicher machen – auch für Beschäftigte, die am Mitarbeiteraktienkaufprogramm teilnehmen.
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Wie reagierte die Aktie auf die Zahlen?
Vor Veröffentlichung der Ergebnisse verlor die Aktie laut Berichten rund 5 bis 6 Prozent. Auch die Angaben zur Kursbewegung im nachbörslichen Handel unterscheiden sich: Einige Berichte meldeten nach den Ergebnissen und dem Ausblick Kursgewinne, andere Rückgänge. Die Quellen zeigen also unterschiedliche Momentaufnahmen; eine eindeutige prozentuale Nachbörsenreaktion lässt sich daraus nicht ableiten.
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Trotz des über den Schätzungen liegenden Ergebnisses gab die Aktie anschließend nach. Investing.com meldete am 30. Oktober um 12:47 Uhr EDT einen Kursrückgang von 12,75 Prozent und bezeichnete den prozentualen EPS-Überraschungseffekt als den geringsten der vergangenen vier Quartale. Das ordnet die Kursbewegung zeitlich ein, belegt aber nicht, warum Anleger verkauften.
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