Saab setzt auf die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Nach der vorgesehenen Einsatzidee würde ein Pilot in einer Gripen E mehrere unbemannte Flugzeuge überwachen und ihnen Aufgaben zuweisen. Er müsste die Maschinen also nicht einzeln fernsteuern.
Damit könnten zusätzliche Plattformen in besonders gefährlichen Lufträumen eingesetzt werden, während die bemannte Gripen E und ihr Pilot bestimmte Hochrisikoaufgaben aus größerer Entfernung koordinieren. In der internationalen Debatte wird ein solches Konzept häufig als „Loyal Wingman“ oder als Collaborative Combat Aircraft bezeichnet.
Saab nennt unter anderem folgende mögliche Aufgaben:
Dabei handelt es sich um geplante Einsatzrollen, nicht um Fähigkeiten, die der ausgestellte A3-001 bereits im Betrieb nachgewiesen hätte.
Das Konzept besitzt eine schwanzlose Deltaflügel-Auslegung, einen fließend integrierten Rumpf und gekappte Tragflächen. Herkömmliche Seitenleitwerke fehlen. Diese Merkmale passen zu einem Ansatz, der die Radarortbarkeit verringern soll – sie belegen jedoch noch keine endgültige Serienkonfiguration.
Berichte über das Modell nennen außerdem einen internen Waffenschacht sowie gezackte beziehungsweise sägezahnartige Konturen am hinteren Rumpf und im Bereich der Triebwerksdüse. Solche Formen werden häufig mit der Steuerung der Radarsignatur in Verbindung gebracht. Vergleiche mit der F-35 sind allerdings als visuelle Analyse zu verstehen, nicht als Aussage von Saab, dass A3-001 dieselbe Konstruktion, Leistung oder Tarnkappenfähigkeit besitzt.
Der A3-Entwurf wird zudem als überschallschnell beschrieben. Konkrete Angaben zu Höchstgeschwindigkeit, Reichweite, Nutzlast oder Triebwerk liegen bislang jedoch nicht vor.
A3-001 ist Teil von Saabs Autonomous Collaborative Platform (ACP). Das Unternehmen entwickelt diesen Ansatz schrittweise und verweist dabei auf die früheren Technologie-Demonstratoren A1 und A2. Saab erklärte, dass noch vor 2030 unbemannte Plattformen mit Eigenschaften eines Kampfflugzeugs fliegen sollen.
Nach Angaben des Aviationist ist für den ersten A3-001-Demonstrator ein Flug innerhalb von 18 Monaten vorgesehen. Außerdem sollen im weiteren Verlauf drei Prototypen entstehen, während sich das Design weiterentwickelt.
Diese Angaben sind Entwicklungsziele und keine verbindliche Zusage für einen Einsatzbeginn. Andere Berichte verorten einen möglichen Entwicklungspfad der A3-Familie in der Mitte der 2030er-Jahre. Ob es dazu kommt, hängt unter anderem vom technologischen Fortschritt, den künftigen Anforderungen und politischen Entscheidungen ab.
Der A3-Entwurf steht im Zusammenhang mit den schwedischen Studien unter dem Namen Koncept för Framtida Stridsflyg (KFS) – einem Konzeptprogramm für künftige Kampfflugzeugsysteme. Auftraggeber ist die schwedische Beschaffungsbehörde FMV, die Försvarets materielverk.
Saab erhielt für die Fortführung dieser Arbeiten im Zeitraum 2025 bis 2027 einen Auftrag im Wert von rund 2,6 Milliarden schwedischen Kronen. Er umfasst Studien zu bemannten und unbemannten Lösungen, Technologieentwicklung sowie Demonstratoren.
KFS ist damit deutlich umfassender als A3-001 allein. Das Programm soll Schwedens Entscheidungen über künftige Luftkampffähigkeiten vorbereiten und ist keine Kaufentscheidung für das auf dem Flugplatz Malmen gezeigte Modell.
Mit A3-001 macht Saab seine Ambitionen im Bereich unbemannter, kooperativ eingesetzter Kampfflugzeuge sichtbar. Die Plattform soll schnell, schwer erkennbar und für Einsätze ausgelegt sein, bei denen ein bemanntes Flugzeug ein zu hohes Risiko darstellen könnte. Im Zentrum steht dabei die Zusammenarbeit mit der Gripen E – nicht deren unmittelbare Ablösung.
Ebenso wichtig wie die futuristische Form sind die offenen Fragen: Eine endgültige Serienauslegung, die operative Bewaffnung, das Autonomiekonzept, ein verbindlicher Termin für die Indienststellung und eine Beschaffungsentscheidung sind noch nicht festgelegt. Der A3-001 ist daher derzeit am besten als Saabs technische Roadmap für den künftigen Luftkampf zu verstehen – nicht als bereits einsatzbereite Kampfdrohne.
Saab setzt auf die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Nach der vorgesehenen Einsatzidee würde ein Pilot in einer Gripen E mehrere unbemannte Flugzeuge überwachen und ihnen Aufgaben zuweisen. Er müsste die Maschinen also nicht einzeln fernsteuern.
Damit könnten zusätzliche Plattformen in besonders gefährlichen Lufträumen eingesetzt werden, während die bemannte Gripen E und ihr Pilot bestimmte Hochrisikoaufgaben aus größerer Entfernung koordinieren. In der internationalen Debatte wird ein solches Konzept häufig als „Loyal Wingman“ oder als Collaborative Combat Aircraft bezeichnet.
Saab nennt unter anderem folgende mögliche Aufgaben:
Dabei handelt es sich um geplante Einsatzrollen, nicht um Fähigkeiten, die der ausgestellte A3-001 bereits im Betrieb nachgewiesen hätte.
Das Konzept besitzt eine schwanzlose Deltaflügel-Auslegung, einen fließend integrierten Rumpf und gekappte Tragflächen. Herkömmliche Seitenleitwerke fehlen. Diese Merkmale passen zu einem Ansatz, der die Radarortbarkeit verringern soll – sie belegen jedoch noch keine endgültige Serienkonfiguration.
Berichte über das Modell nennen außerdem einen internen Waffenschacht sowie gezackte beziehungsweise sägezahnartige Konturen am hinteren Rumpf und im Bereich der Triebwerksdüse. Solche Formen werden häufig mit der Steuerung der Radarsignatur in Verbindung gebracht. Vergleiche mit der F-35 sind allerdings als visuelle Analyse zu verstehen, nicht als Aussage von Saab, dass A3-001 dieselbe Konstruktion, Leistung oder Tarnkappenfähigkeit besitzt.
Der A3-Entwurf wird zudem als überschallschnell beschrieben. Konkrete Angaben zu Höchstgeschwindigkeit, Reichweite, Nutzlast oder Triebwerk liegen bislang jedoch nicht vor.
A3-001 ist Teil von Saabs Autonomous Collaborative Platform (ACP). Das Unternehmen entwickelt diesen Ansatz schrittweise und verweist dabei auf die früheren Technologie-Demonstratoren A1 und A2. Saab erklärte, dass noch vor 2030 unbemannte Plattformen mit Eigenschaften eines Kampfflugzeugs fliegen sollen.
Nach Angaben des Aviationist ist für den ersten A3-001-Demonstrator ein Flug innerhalb von 18 Monaten vorgesehen. Außerdem sollen im weiteren Verlauf drei Prototypen entstehen, während sich das Design weiterentwickelt.
Diese Angaben sind Entwicklungsziele und keine verbindliche Zusage für einen Einsatzbeginn. Andere Berichte verorten einen möglichen Entwicklungspfad der A3-Familie in der Mitte der 2030er-Jahre. Ob es dazu kommt, hängt unter anderem vom technologischen Fortschritt, den künftigen Anforderungen und politischen Entscheidungen ab.
Der A3-Entwurf steht im Zusammenhang mit den schwedischen Studien unter dem Namen Koncept för Framtida Stridsflyg (KFS) – einem Konzeptprogramm für künftige Kampfflugzeugsysteme. Auftraggeber ist die schwedische Beschaffungsbehörde FMV, die Försvarets materielverk.
Saab erhielt für die Fortführung dieser Arbeiten im Zeitraum 2025 bis 2027 einen Auftrag im Wert von rund 2,6 Milliarden schwedischen Kronen. Er umfasst Studien zu bemannten und unbemannten Lösungen, Technologieentwicklung sowie Demonstratoren.
KFS ist damit deutlich umfassender als A3-001 allein. Das Programm soll Schwedens Entscheidungen über künftige Luftkampffähigkeiten vorbereiten und ist keine Kaufentscheidung für das auf dem Flugplatz Malmen gezeigte Modell.
Mit A3-001 macht Saab seine Ambitionen im Bereich unbemannter, kooperativ eingesetzter Kampfflugzeuge sichtbar. Die Plattform soll schnell, schwer erkennbar und für Einsätze ausgelegt sein, bei denen ein bemanntes Flugzeug ein zu hohes Risiko darstellen könnte. Im Zentrum steht dabei die Zusammenarbeit mit der Gripen E – nicht deren unmittelbare Ablösung.
Ebenso wichtig wie die futuristische Form sind die offenen Fragen: Eine endgültige Serienauslegung, die operative Bewaffnung, das Autonomiekonzept, ein verbindlicher Termin für die Indienststellung und eine Beschaffungsentscheidung sind noch nicht festgelegt. Der A3-001 ist daher derzeit am besten als Saabs technische Roadmap für den künftigen Luftkampf zu verstehen – nicht als bereits einsatzbereite Kampfdrohne.