Reuters berichtet, dass Saudi Arabien während des Iran‑Krieges Luftangriffe auf iranisch unterstützte Milizen im Irak flog. Kuwait soll als Reaktion auf Angriffe aus dem Irak Raketen auf Milizenstellungen im Süden des Landes abgefeuert haben.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Reuters report about Saudi Arabia and Kuwait carrying out offensive strikes against Iran-backed militias in Iraq during the Iran wa. Article summary: Reuters reported that Saudi Arabia and Kuwait crossed a significant threshold during the Iran war by directly striking Iran-backed militia targets inside Iraq, actions that had largely stayed out of public view but showe. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# Aerei da guerra sauditi hanno colpito milizie in Iraq durante la guerra, dicono le fonti. RIYADH/BAGHDAD/WASHINGTON, May 13 (Reuters) - Saudi fighter jets bombed targets linked t" source context "Saudi warplanes struck militias in Iraq during war, sources say" Reference image 2: visual subject "# Aerei da guerr
Der Krieg rund um Iran spielte sich nicht nur zwischen Teheran, Israel und den Vereinigten Staaten ab. Laut einem Reuters‑Bericht, der sich auf mehrere Regierungs‑ und Sicherheitsquellen stützt, entstand gleichzeitig eine weniger sichtbare Front rund um den Persischen Golf: Saudi‑Arabien und Kuwait griffen während des Konflikts proiranische Milizen auf irakischem Territorium an. Diese Operationen wurden damals kaum öffentlich gemacht.
Die Berichte deuten darauf hin, dass sich der Konflikt zu einem regionalen Schattenkrieg entwickelte. Iran‑nahe Milizen nutzten irakisches Gebiet als Ausgangspunkt für Angriffe, während Nachbarstaaten im Golf mit eigenen grenzüberschreitenden Militäraktionen reagierten.
Nach Angaben von Reuters bombardierten saudische Kampfflugzeuge Ziele im Irak, die mit mächtigen schiitischen Milizen verbunden sind, die von Teheran unterstützt werden. Die Angriffe konzentrierten sich demnach auf Stellungen nahe der nördlichen Grenze Saudi‑Arabiens zum Irak.
Diese Orte standen laut beteiligten oder informierten Beamten im Verdacht, als Startpunkte für Drohnen‑ und Raketenangriffe auf Golfstaaten zu dienen.
Einige der Einsätze sollen sogar ungefähr zur Zeit eines Waffenstillstands zwischen den USA und Iran Anfang April stattgefunden haben – ein Hinweis darauf, dass militärische Operationen auf anderen Schauplätzen weiterliefen, obwohl diplomatische Bemühungen den Konflikt einzudämmen versuchten.
Neben Saudi‑Arabien soll auch Kuwait militärisch reagiert haben. Laut Reuters feuerten kuwaitische Kräfte Raketen auf Milizenstellungen im Süden des Irak, nachdem Angriffe Iran‑naher Gruppen Kuwait zugeschrieben worden waren.
Diese Schläge waren Teil einer größeren Reihe von Reaktionen mehrerer Golfstaaten. Während des Konflikts waren sie wiederholt Ziel von Drohnen‑ und Raketenangriffen geworden, die aus irakischem Gebiet gestartet oder dortigen Milizen zugeschrieben wurden.
Frühere Vorfälle umfassten Angriffe auf Infrastruktur und Grenzposten in der Golfregion – Ereignisse, für die regionale Regierungen bewaffnete Gruppen im Irak mit Verbindungen zum Iran verantwortlich machten.
Zu den Milizen, die aus dem Irak operieren, gehören mehrere Gruppen mit engen Beziehungen zu Teheran. Eine der bekanntesten ist Kataib Hezbollah, eine einflussreiche schiitische Miliz, die seit Jahren mit Angriffen auf US‑Truppen und andere regionale Ziele in Verbindung gebracht wird.
Diese Gruppen sind Teil eines größeren Netzes von iranischen Stellvertreterkräften („Proxies“) im Nahen Osten. Während des Krieges beschuldigten mehrere Golfstaaten diese Milizen, Drohnen‑ und Raketenangriffe von irakischem Boden aus gegen Nachbarländer und strategische Infrastruktur gestartet zu haben.
Den Quellen zufolge zielten die saudischen und kuwaitischen Angriffe darauf ab, genau diese Fähigkeiten zu schwächen und weitere Angriffe abzuschrecken.
Die gemeldeten grenzüberschreitenden Angriffe zeigen, wie stark sich der Konflikt regional ausweitete. Während die internationale Aufmerksamkeit vor allem auf direkte Konfrontationen zwischen Iran, Israel und den USA gerichtet war, entwickelten sich parallel mehrere indirekte Fronten.
Irakisches Territorium wurde dabei zu einem wichtigen Ausgangspunkt für Angriffe iranisch verbündeter Milizen. Gleichzeitig signalisierten einige Golfstaaten zunehmend, dass sie bereit sind, diese Netzwerke auch jenseits ihrer eigenen Grenzen militärisch anzugreifen.
Das Ergebnis war eine weitgehend im Hintergrund verlaufende, aber strategisch bedeutsame Ausweitung des Konflikts – ein Beispiel dafür, wie stark Proxy‑Kriegsführung inzwischen die Sicherheitslage im Nahen Osten prägt.
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Reuters berichtet, dass Saudi Arabien während des Iran‑Krieges Luftangriffe auf iranisch unterstützte Milizen im Irak flog.
Reuters berichtet, dass Saudi Arabien während des Iran‑Krieges Luftangriffe auf iranisch unterstützte Milizen im Irak flog. Kuwait soll als Reaktion auf Angriffe aus dem Irak Raketen auf Milizenstellungen im Süden des Landes abgefeuert haben.
Die Operationen zeigen laut Quellen eine bislang weitgehend verborgene regionale Front des Konflikts mit iranischen Proxy‑Gruppen.