Qualcomm will Snapdragon in mehr Computern unterbringen – nicht nur in Windows-PCs. Auf dem PC-Teil des Snapdragon Summit am 23. September standen Googlebooks, zwei neue Surface-Modelle und ein Fahrplan für Linux im Mittelpunkt.
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2 Für Käuferinnen und Käufer ist dabei die Unterscheidung wichtig: Die Geräte sind konkret, viele Aussagen über Akkulaufzeit und KI-Leistung müssen sich im Alltag erst bewähren.
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Googlebooks: Snapdragon bei Dell und HP
Das 13-Zoll-XPS-Googlebook von Dell und das Googlebook 14 von HP nutzen Snapdragon X Elite. Insgesamt umfasst der Start fünf Marken – Acer, ASUS und Lenovo sind ebenfalls dabei –, aber nicht jedes Googlebook hat einen Snapdragon-Prozessor.
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32 HP bewirbt sein dünnes, leichtes Modell mit bis zu 19 Stunden Akkulaufzeit; Qualcomm spricht bei Snapdragon-Googlebooks allgemeiner von einer Laufzeit über mehrere Tage. Beides sind Herstellerangaben, keine unabhängigen Messwerte.
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Googlebook verbindet eine Android-Basis samt Zugang zu Android-Apps mit Gemini Intelligence.
33 Laut Qualcomm kann Gemini etwa Termine vorschlagen oder Informationen aus E-Mails wiederfinden. Der Konzern betont KI-Verarbeitung direkt auf dem Gerät – daraus folgt aber nicht, dass jede Gemini-Funktion ohne Internetverbindung arbeitet.
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Die Vorbestellungen liefen schon vor der Keynote: Sie begannen am 21. September; Google nennt den 4. Oktober als Termin für den Verkaufsstart im Handel. Die US-Preise der fünf Modelle reichen von 899 bis 1.299 US-Dollar – das sind keine Angaben zu Preisen in Deutschland.
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38 Für berechtigte Käufe nennt Google zwölf Monate Google AI Pro mit 5 TB Cloud-Speicher. Entwickler sollen auf dem Googlebook unter anderem die Plattform Antigravity und eine Terminal-Umgebung nutzen können.
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Microsoft erneuert seine kleineren Surface-Geräte
Das Surface Pro 12 Zoll und das Surface Laptop 13 Zoll erhalten beide Snapdragon X2 Plus. Microsoft nennt für das Pro einen US-Einstiegspreis von 1.149,99 US-Dollar; Berichte führen das Laptop ab 1.199,99 US-Dollar. Die Verfügbarkeit soll am 13. Oktober in ausgewählten Märkten beginnen.
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14 Berichtet wird zudem über Varianten mit 16 oder 24 GB Arbeitsspeicher sowie ein optionales 5G-Modell des Surface Pro.
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Für das neue Surface Pro gibt Microsoft einen um 25 Prozent helleren PixelSense-Touchscreen mit 500 Nits an.
4 Angaben zur KI-Geschwindigkeit oder Akkulaufzeit sind zunächst Produktversprechen, keine vergleichenden Testergebnisse. Insbesondere belegen die vorliegenden Quellen weder die teils genannte Zahl von 80 Prozent schnellerer lokaler KI-Inferenz noch einen belastbaren Leistungsvergleich mit einem MacBook Air mit M5-Chip.
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Linux und KI-Agenten: Fahrplan statt fertiges Gesamtpaket
Qualcomm plant Linux-Unterstützung für Snapdragon X2. Grundlegender Debian-Support wird bis Ende 2026 angestrebt, eine Ubuntu-Zertifizierung durch Canonical im ersten Halbjahr 2027. HP, ASUS und HUMAIN werden mit geplanten Linux-tauglichen X2-Geräten in Verbindung gebracht.
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52 Eine frühe Entwicklervorschau ist allerdings noch kein unkompliziert installierbares, umfassend unterstütztes Notebook-System. Aus dem X2-Fahrplan lässt sich auch nicht ableiten, dass offene Linux-Probleme älterer X-Elite-Laptops behoben werden.
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Qualcomms größere Idee einer „persönlichen KI“ umfasst neben PCs auch Geräte wie smarte Brillen. Je nach Aufgabe können dabei Brille, verbundenes Smartphone und Cloud-Dienste zusammenarbeiten.
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26 Das ist etwas anderes als ein bereits belegtes Ökosystem vollständig offline arbeitender KI-Agenten. Laut einem Bericht des Marktforschungsunternehmens IDC sprach ein Qualcomm-Manager von mehr als 7.300 Apps für Windows auf Snapdragon; die ebenfalls kursierenden Zahlen von über 120 Handelspartnern und 13.000 Unternehmenseinsätzen sind durch die hier vorliegenden Belege nicht abgesichert.
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Unterm Strich wächst vor allem die Auswahl an Snapdragon-Plattformen: Android-basierte Googlebooks und neue Windows-Surface-Geräte sind angekündigt, offizieller Linux-Support für X2 steht auf dem Fahrplan.
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25 Wie gut Akku, KI-Funktionen und benötigte Software tatsächlich funktionieren, muss sich für jedes Gerät einzeln zeigen.