Das Programm knüpft an OpenAIs Papier Industrial Policy for the Intelligence Age vom April 2026 an. Darin formulierte das Unternehmen erste, „menschenorientierte“ Vorschläge, die Chancen erweitern, Wohlstand teilen und widerstandsfähige Institutionen schaffen sollen.
OpenAI stellt die Förderungen ausdrücklich als Möglichkeit dar, diese Ideen von unabhängigen Organisationen prüfen, weiterentwickeln und auch infrage stellen zu lassen. Politische Entscheidungen sollen demnach durch Forschung, öffentliche Debatten und demokratische Institutionen geprägt werden – und nicht allein von Technologieunternehmen.
Die Nuclear Threat Initiative (NTI) prüft, ob ein sicherer grenzüberschreitender Austausch von Informationen über KI-Fähigkeiten, Risiken und Gegenmaßnahmen rechtlich möglich ist. Anschließend soll eine grundlegende internationale Architektur für den Austausch von Informationen zu KI- und Biosecurity-Risiken entwickelt werden.
Das Institute for Security and Technology erarbeitet einen Rahmen, um unkontrollierte, rekursiv selbstverbessernde KI zu messen und gemeinsame Reaktionen darauf zu koordinieren. Dazu gehören Definitionen und Indikatoren für Selbstveränderung, einheitliche Kategorien für Vorfälle in verschiedenen KI-Laboren sowie Kriterien und Wege für eine Eskalation und die Zusammenarbeit von Unternehmen und Regierungen.
Eine parteiübergreifende Kommission unter Beteiligung des American Enterprise Institute und des Urban Institute entwickelt Szenarien mit niedrigen, mittleren und hohen Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Qualifikationen. Beobachtbare Anzeichen für Veränderungen sollen dabei mit politischen Maßnahmenkatalogen verknüpft werden, die Regierungen je nach Entwicklung einsetzen könnten.
Das Progressive Policy Institute will personengebundene, übertragbare Leistungen entwerfen. Sie könnten Bereiche wie Altersvorsorge, Gesundheit, Eltern- und Pflegezeiten, Bildung, Weiterbildung und Erwerbsminderung abdecken.
Zusätzlich soll ein Prototyp für eine „livelihood insurance“ entstehen – eine Art Lebensunterhaltsversicherung, die bei grundlegenden Veränderungen in ganzen Berufsgruppen greifen könnte. Das Projekt soll außerdem klären, welche gesetzlichen und technischen Schritte für die Umsetzung nötig wären.
Die Tax Foundation untersucht, wie eine stärkere KI-Nutzung die Quellen staatlicher Einnahmen verändern könnte – etwa bei Arbeitseinkommen, Unternehmensgewinnen und Kapitalerträgen. Ein geplantes Whitepaper soll Steueroptionen anhand von Kriterien wie Neutralität, Einfachheit, Transparenz, Stabilität, Effizienz, Innovationsförderung, Wettbewerbsfähigkeit und fiskalischer Widerstandsfähigkeit bewerten.
Das Centre for European Policy Studies analysiert, wie sich Produktivitätsgewinne durch KI auf Beschäftigte, Unternehmen, Branchen, Regionen und Länder verteilen. Die Europäische Union soll dabei mit den USA verglichen werden.
Darauf aufbauend will das Zentrum politische Grundsätze für ein erneuertes europäisches Modell sozialer Investitionen und anpassungsfähige soziale Sicherungsnetze entwickeln. Geplant sind eine Studie, Visualisierungen und ein Workshop mit verschiedenen Interessengruppen.
Die Nanyang Technological University entwickelt und bewertet datenschutzfreundliche große Sprachmodell-Agenten. Diese sollen aus individuellen Finanztransaktionsdaten Verhaltensprofile ableiten und simulieren, wie Haushalte auf staatliche Transfers oder industriepolitische Maßnahmen reagieren könnten – noch bevor solche Maßnahmen umgesetzt werden.
Zu den geplanten Ergebnissen gehören ein überprüfbarer Prototyp, ein datenschutzfreundliches Schema für Profile, Prognoseberichte und Leitplanken für die Nutzung.
Das Hospital das Clínicas der medizinischen Fakultät der Universität São Paulo führt eine kontrollierte Bewertung vor dem praktischen Einsatz eines Prototyps für eine KI-gestützte klinische Informationsinfrastruktur durch. Das System ist für Brasiliens öffentliches Gesundheitssystem SUS vorgesehen.
Anhand synthetischer oder angemessen anonymisierter Daten soll geprüft werden, ob sich die oft fragmentierte Sichtung von Patientenakten reduzieren, klinische Abläufe verbessern und eine evidenzbasierte Risikoeinschätzung unterstützen lässt. Außerdem soll das System Patientinnen und Patienten bei der Orientierung im Gesundheitssystem, bei der Erneuerung von Rezepten und beim Erkennen einer notwendigen Eskalation von Symptomen helfen.
Die ärztliche Entscheidungsfreiheit und menschliche Kontrolle sollen dabei erhalten bleiben.
Bemerkenswert ist weniger ein einzelner Produktstart als die große Bandbreite der Fragen, die OpenAI in unabhängiger Forschung untersuchen lassen will. Die Projekte reichen von möglichen Vorteilen – etwa besseren öffentlichen Dienstleistungen und einer fundierteren Politikplanung – bis zu Risiken durch Arbeitsplatzveränderungen, wachsenden Finanzdruck auf Staaten, Biosecurity, Datenschutz und fortgeschrittene KI-Systeme.
OpenAI beschreibt die Förderungen als Ausgangspunkt für mehr empirische Erkenntnisse und eine breitere Debatte über die politischen Rahmenbedingungen des „Zeitalters der Intelligenz“. Da die Vorhaben zunächst nur sechs Monate dauern, wird vor allem die für 2027 erwartete Berichterstattung zeigen müssen, welche Vorschläge und Prototypen über erste Konzepte hinaus praktischen Nutzen belegen können.
Das Programm knüpft an OpenAIs Papier Industrial Policy for the Intelligence Age vom April 2026 an. Darin formulierte das Unternehmen erste, „menschenorientierte“ Vorschläge, die Chancen erweitern, Wohlstand teilen und widerstandsfähige Institutionen schaffen sollen.
OpenAI stellt die Förderungen ausdrücklich als Möglichkeit dar, diese Ideen von unabhängigen Organisationen prüfen, weiterentwickeln und auch infrage stellen zu lassen. Politische Entscheidungen sollen demnach durch Forschung, öffentliche Debatten und demokratische Institutionen geprägt werden – und nicht allein von Technologieunternehmen.
Die Nuclear Threat Initiative (NTI) prüft, ob ein sicherer grenzüberschreitender Austausch von Informationen über KI-Fähigkeiten, Risiken und Gegenmaßnahmen rechtlich möglich ist. Anschließend soll eine grundlegende internationale Architektur für den Austausch von Informationen zu KI- und Biosecurity-Risiken entwickelt werden.
Das Institute for Security and Technology erarbeitet einen Rahmen, um unkontrollierte, rekursiv selbstverbessernde KI zu messen und gemeinsame Reaktionen darauf zu koordinieren. Dazu gehören Definitionen und Indikatoren für Selbstveränderung, einheitliche Kategorien für Vorfälle in verschiedenen KI-Laboren sowie Kriterien und Wege für eine Eskalation und die Zusammenarbeit von Unternehmen und Regierungen.
Eine parteiübergreifende Kommission unter Beteiligung des American Enterprise Institute und des Urban Institute entwickelt Szenarien mit niedrigen, mittleren und hohen Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Qualifikationen. Beobachtbare Anzeichen für Veränderungen sollen dabei mit politischen Maßnahmenkatalogen verknüpft werden, die Regierungen je nach Entwicklung einsetzen könnten.
Das Progressive Policy Institute will personengebundene, übertragbare Leistungen entwerfen. Sie könnten Bereiche wie Altersvorsorge, Gesundheit, Eltern- und Pflegezeiten, Bildung, Weiterbildung und Erwerbsminderung abdecken.
Zusätzlich soll ein Prototyp für eine „livelihood insurance“ entstehen – eine Art Lebensunterhaltsversicherung, die bei grundlegenden Veränderungen in ganzen Berufsgruppen greifen könnte. Das Projekt soll außerdem klären, welche gesetzlichen und technischen Schritte für die Umsetzung nötig wären.
Die Tax Foundation untersucht, wie eine stärkere KI-Nutzung die Quellen staatlicher Einnahmen verändern könnte – etwa bei Arbeitseinkommen, Unternehmensgewinnen und Kapitalerträgen. Ein geplantes Whitepaper soll Steueroptionen anhand von Kriterien wie Neutralität, Einfachheit, Transparenz, Stabilität, Effizienz, Innovationsförderung, Wettbewerbsfähigkeit und fiskalischer Widerstandsfähigkeit bewerten.
Das Centre for European Policy Studies analysiert, wie sich Produktivitätsgewinne durch KI auf Beschäftigte, Unternehmen, Branchen, Regionen und Länder verteilen. Die Europäische Union soll dabei mit den USA verglichen werden.
Darauf aufbauend will das Zentrum politische Grundsätze für ein erneuertes europäisches Modell sozialer Investitionen und anpassungsfähige soziale Sicherungsnetze entwickeln. Geplant sind eine Studie, Visualisierungen und ein Workshop mit verschiedenen Interessengruppen.
Die Nanyang Technological University entwickelt und bewertet datenschutzfreundliche große Sprachmodell-Agenten. Diese sollen aus individuellen Finanztransaktionsdaten Verhaltensprofile ableiten und simulieren, wie Haushalte auf staatliche Transfers oder industriepolitische Maßnahmen reagieren könnten – noch bevor solche Maßnahmen umgesetzt werden.
Zu den geplanten Ergebnissen gehören ein überprüfbarer Prototyp, ein datenschutzfreundliches Schema für Profile, Prognoseberichte und Leitplanken für die Nutzung.
Das Hospital das Clínicas der medizinischen Fakultät der Universität São Paulo führt eine kontrollierte Bewertung vor dem praktischen Einsatz eines Prototyps für eine KI-gestützte klinische Informationsinfrastruktur durch. Das System ist für Brasiliens öffentliches Gesundheitssystem SUS vorgesehen.
Anhand synthetischer oder angemessen anonymisierter Daten soll geprüft werden, ob sich die oft fragmentierte Sichtung von Patientenakten reduzieren, klinische Abläufe verbessern und eine evidenzbasierte Risikoeinschätzung unterstützen lässt. Außerdem soll das System Patientinnen und Patienten bei der Orientierung im Gesundheitssystem, bei der Erneuerung von Rezepten und beim Erkennen einer notwendigen Eskalation von Symptomen helfen.
Die ärztliche Entscheidungsfreiheit und menschliche Kontrolle sollen dabei erhalten bleiben.
Bemerkenswert ist weniger ein einzelner Produktstart als die große Bandbreite der Fragen, die OpenAI in unabhängiger Forschung untersuchen lassen will. Die Projekte reichen von möglichen Vorteilen – etwa besseren öffentlichen Dienstleistungen und einer fundierteren Politikplanung – bis zu Risiken durch Arbeitsplatzveränderungen, wachsenden Finanzdruck auf Staaten, Biosecurity, Datenschutz und fortgeschrittene KI-Systeme.
OpenAI beschreibt die Förderungen als Ausgangspunkt für mehr empirische Erkenntnisse und eine breitere Debatte über die politischen Rahmenbedingungen des „Zeitalters der Intelligenz“. Da die Vorhaben zunächst nur sechs Monate dauern, wird vor allem die für 2027 erwartete Berichterstattung zeigen müssen, welche Vorschläge und Prototypen über erste Konzepte hinaus praktischen Nutzen belegen können.