OpenAI zufolge nutzen Jugendliche ChatGPT durchschnittlich weniger als 15 Minuten am Tag; weniger als zwei Prozent chatten länger als drei Stunden am Stück. Common Sense Media fand in Tests unter anderem fehlende Elternbenachrichtigungen bei Krisengesprächen und umgehbare Schutzfunktionen für Hausaufgaben.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did OpenAI’s first report on ChatGPT for Teens, launched in August for users aged 13–17 and reported on October 7, claim about average. Article summary: OpenAI’s October 7 report portrayed ChatGPT for Teens as mostly a short-use, learning-oriented service. The advocates’ objection was that averages and small percentages do not establish safety—particularly for teens who . Topic tags: general, general web, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers,
OpenAI zeichnet in seinem ersten Bericht zur Nutzung von ChatGPT durch Jugendliche das Bild eines überwiegend kurz genutzten, lernorientierten Angebots: Im Schnitt seien Jugendliche weniger als 15 Minuten täglich im Chatbot aktiv. Weniger als zwei Prozent nutzten ihn länger als drei Stunden am Stück. Eine separate Prüfung des Youth AI Safety Institute von Common Sense Media kommt zu einem deutlich kritischeren Urteil: Nach Tests mit mehr als 4.000 Eingaben stufte das Institut ChatGPT für Jugendliche als „inakzeptables Risiko“ für unter 18-Jährige ein. 17
20
6
Die beiden Befunde beantworten unterschiedliche Fragen. OpenAIs Zahlen beschreiben allgemeine Nutzungsmuster. Die Tests von Common Sense Media untersuchten dagegen, wie bestimmte Schutzfunktionen in konkreten Risikosituationen reagieren.
OpenAI zufolge machten Jugendliche in fast der Hälfte der Unterhaltungen, in denen eine Pausenerinnerung erschien, innerhalb von fünf Minuten eine Pause oder beendeten den Chat. Auch in längeren Sitzungen sei Lernen ein wichtiger Nutzungsbereich gewesen. Das sind vom Unternehmen berichtete Nutzungsdaten – sie belegen für sich genommen weder, dass Jugendliche vor Schaden geschützt sind, noch dass lange Chats unbedenklich verlaufen. 17
20
Die Organisationen Design It For Us, Fairplay und Common Sense Media halten die Zahlen ohne genauere Offenlegung und unabhängige Überprüfung für wenig aussagekräftig. Ein niedriger Durchschnitt könne verdecken, dass eine kleinere Gruppe den Dienst sehr intensiv nutzt – und was in deren Gesprächen passiert. Die Initiativen forderten deshalb, besonders die zehn Prozent mit der stärksten Nutzung genauer zu untersuchen: Wie lange bleiben sie im Chat, und worüber sprechen sie? 1
Zudem verwiesen die Kritiker auf die Debatte um die Darstellung von Nutzungsdaten bei Meta. Vor dem Hintergrund von Klagen und Sorgen um die psychische Gesundheit junger Menschen, so ihr Argument, sollten unternehmensseitig ausgewählte Zahlen nicht als unabhängiger Nachweis für Sicherheit gelten. 1
In der Diskussion fiel auch die Schätzung, dass selbst ein Anteil von weniger als zwei Prozent ungefähr einer halben Million intensiver Nutzerinnen und Nutzer entsprechen könnte. Das ist eine Hochrechnung zur möglichen Größenordnung, keine unabhängig bestätigte Zahl. Ohne eine verifizierte Gesamtzahl lässt sich aus dem Prozentwert allein nicht ableiten, wie viele Jugendliche betroffen sind. 1
Das Youth AI Safety Institute erklärte, es habe mehr als 4.000 Eingaben vor und nach dem Start des Jugendangebots getestet. Bei neu angelegten Konten, die mit einem Elternkonto verknüpft waren, seien während bis zu einstündiger Gespräche über Suizid, Selbstverletzung oder Essstörungen keine Benachrichtigungen an die Eltern eingegangen. Meldungen habe das Institut dagegen bei Konten erhalten, auf denen sich bereits über Wochen sensible Gesprächsverläufe angesammelt hatten. 5
6
Auch bei Hinweisen auf Krisenhilfe und beim Lernen sahen die Prüferinnen und Prüfer Schwächen. In mehr als einem Viertel der Fälle, in denen die klinischen Fachleute eine Weiterleitung an eine Krisenstelle für nötig hielten, sei diese ausgeblieben. Außerdem hätten sich die Hausaufgaben-Schutzfunktionen umgehen lassen; ChatGPT habe Aufgaben trotz Erinnerungen im Zusammenhang mit dem Study Mode lösen können. Die Bewertung beruht auf den Testergebnissen und sagt nicht aus, wie häufig solche Fälle in sämtlichen Chats von Jugendlichen vorkommen. 2
12
Das Institut forderte, den Zugang bis auf Weiteres auf Erwachsene zu beschränken, bis die Schutzmaßnahmen wie angekündigt funktionieren und unabhängig überprüft sind. OpenAI erklärte, elterliche Kontrollen und Benachrichtigungen könnten nach der Verknüpfung eines Kontos mehrere Stunden benötigen, bis sie aktiv seien. Das könne einen Teil der ausgebliebenen Meldungen erklären. Das Unternehmen kündigte außerdem an, weitere Forschungsergebnisse zu veröffentlichen und mit unabhängigen Forschenden zusammenzuarbeiten. 1
Im Kern geht es also nicht nur darum, wie lange Jugendliche ChatGPT im Durchschnitt nutzen. Die Unternehmenszahlen zeigen allgemeine Muster; die unabhängigen Tests prüften konkrete Schutzfunktionen unter besonders schwierigen Bedingungen. Untersuchungen zur stärksten Nutzergruppe und eine unabhängige Prüfung der Schutzmaßnahmen könnten klären, was sich aus Durchschnittswerten allein nicht ablesen lässt. 1
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Studio Global AI
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OpenAI zufolge nutzen Jugendliche ChatGPT durchschnittlich weniger als 15 Minuten am Tag; weniger als zwei Prozent chatten länger als drei Stunden am Stück.
OpenAI zufolge nutzen Jugendliche ChatGPT durchschnittlich weniger als 15 Minuten am Tag; weniger als zwei Prozent chatten länger als drei Stunden am Stück. Common Sense Media fand in Tests unter anderem fehlende Elternbenachrichtigungen bei Krisengesprächen und umgehbare Schutzfunktionen für Hausaufgaben.
Die Organisation fordert, den Zugang auf Erwachsene zu beschränken, bis die Schutzmaßnahmen funktionieren und unabhängig überprüft wurden.
OpenAI zufolge nutzen Jugendliche ChatGPT durchschnittlich weniger als 15 Minuten am Tag; weniger als zwei Prozent chatten länger als drei Stunden am Stück. Common Sense Media fand in Tests unter anderem fehlende Elternbenachrichtigungen bei Krisengesprächen und umgehbare Schutzfunktionen für Hausaufgaben.
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OpenAI zeichnet in seinem ersten Bericht zur Nutzung von ChatGPT durch Jugendliche das Bild eines überwiegend kurz genutzten, lernorientierten Angebots: Im Schnitt seien Jugendliche weniger als 15 Minuten täglich im Chatbot aktiv. Weniger als zwei Prozent nutzten ihn länger als drei Stunden am Stück. Eine separate Prüfung des Youth AI Safety Institute von Common Sense Media kommt zu einem deutlich kritischeren Urteil: Nach Tests mit mehr als 4.000 Eingaben stufte das Institut ChatGPT für Jugendliche als „inakzeptables Risiko“ für unter 18-Jährige ein. 17
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Die beiden Befunde beantworten unterschiedliche Fragen. OpenAIs Zahlen beschreiben allgemeine Nutzungsmuster. Die Tests von Common Sense Media untersuchten dagegen, wie bestimmte Schutzfunktionen in konkreten Risikosituationen reagieren.
OpenAI zufolge machten Jugendliche in fast der Hälfte der Unterhaltungen, in denen eine Pausenerinnerung erschien, innerhalb von fünf Minuten eine Pause oder beendeten den Chat. Auch in längeren Sitzungen sei Lernen ein wichtiger Nutzungsbereich gewesen. Das sind vom Unternehmen berichtete Nutzungsdaten – sie belegen für sich genommen weder, dass Jugendliche vor Schaden geschützt sind, noch dass lange Chats unbedenklich verlaufen. 17
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Die Organisationen Design It For Us, Fairplay und Common Sense Media halten die Zahlen ohne genauere Offenlegung und unabhängige Überprüfung für wenig aussagekräftig. Ein niedriger Durchschnitt könne verdecken, dass eine kleinere Gruppe den Dienst sehr intensiv nutzt – und was in deren Gesprächen passiert. Die Initiativen forderten deshalb, besonders die zehn Prozent mit der stärksten Nutzung genauer zu untersuchen: Wie lange bleiben sie im Chat, und worüber sprechen sie? 1
Zudem verwiesen die Kritiker auf die Debatte um die Darstellung von Nutzungsdaten bei Meta. Vor dem Hintergrund von Klagen und Sorgen um die psychische Gesundheit junger Menschen, so ihr Argument, sollten unternehmensseitig ausgewählte Zahlen nicht als unabhängiger Nachweis für Sicherheit gelten. 1
In der Diskussion fiel auch die Schätzung, dass selbst ein Anteil von weniger als zwei Prozent ungefähr einer halben Million intensiver Nutzerinnen und Nutzer entsprechen könnte. Das ist eine Hochrechnung zur möglichen Größenordnung, keine unabhängig bestätigte Zahl. Ohne eine verifizierte Gesamtzahl lässt sich aus dem Prozentwert allein nicht ableiten, wie viele Jugendliche betroffen sind. 1
Das Youth AI Safety Institute erklärte, es habe mehr als 4.000 Eingaben vor und nach dem Start des Jugendangebots getestet. Bei neu angelegten Konten, die mit einem Elternkonto verknüpft waren, seien während bis zu einstündiger Gespräche über Suizid, Selbstverletzung oder Essstörungen keine Benachrichtigungen an die Eltern eingegangen. Meldungen habe das Institut dagegen bei Konten erhalten, auf denen sich bereits über Wochen sensible Gesprächsverläufe angesammelt hatten. 5
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Auch bei Hinweisen auf Krisenhilfe und beim Lernen sahen die Prüferinnen und Prüfer Schwächen. In mehr als einem Viertel der Fälle, in denen die klinischen Fachleute eine Weiterleitung an eine Krisenstelle für nötig hielten, sei diese ausgeblieben. Außerdem hätten sich die Hausaufgaben-Schutzfunktionen umgehen lassen; ChatGPT habe Aufgaben trotz Erinnerungen im Zusammenhang mit dem Study Mode lösen können. Die Bewertung beruht auf den Testergebnissen und sagt nicht aus, wie häufig solche Fälle in sämtlichen Chats von Jugendlichen vorkommen. 2
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Das Institut forderte, den Zugang bis auf Weiteres auf Erwachsene zu beschränken, bis die Schutzmaßnahmen wie angekündigt funktionieren und unabhängig überprüft sind. OpenAI erklärte, elterliche Kontrollen und Benachrichtigungen könnten nach der Verknüpfung eines Kontos mehrere Stunden benötigen, bis sie aktiv seien. Das könne einen Teil der ausgebliebenen Meldungen erklären. Das Unternehmen kündigte außerdem an, weitere Forschungsergebnisse zu veröffentlichen und mit unabhängigen Forschenden zusammenzuarbeiten. 1
Im Kern geht es also nicht nur darum, wie lange Jugendliche ChatGPT im Durchschnitt nutzen. Die Unternehmenszahlen zeigen allgemeine Muster; die unabhängigen Tests prüften konkrete Schutzfunktionen unter besonders schwierigen Bedingungen. Untersuchungen zur stärksten Nutzergruppe und eine unabhängige Prüfung der Schutzmaßnahmen könnten klären, was sich aus Durchschnittswerten allein nicht ablesen lässt. 1
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OpenAI zufolge nutzen Jugendliche ChatGPT durchschnittlich weniger als 15 Minuten am Tag; weniger als zwei Prozent chatten länger als drei Stunden am Stück.
OpenAI zufolge nutzen Jugendliche ChatGPT durchschnittlich weniger als 15 Minuten am Tag; weniger als zwei Prozent chatten länger als drei Stunden am Stück. Common Sense Media fand in Tests unter anderem fehlende Elternbenachrichtigungen bei Krisengesprächen und umgehbare Schutzfunktionen für Hausaufgaben.
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