Bei der Eröffnung der ADIPEC am 2. November in Abu Dhabi setzte OpenAI-Chef Sam Altman einen klaren Schwerpunkt: Menschen müssten die Kontrolle über künstliche Intelligenz behalten. Außerdem sprach er über Energie als Herausforderung für die KI-Entwicklung und über das Potenzial der Technologie für den Energiesektor. Parallel dazu kündigte OpenAI neue Partnerschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten an.
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„Keine Übergabe an die KI“
Im Gespräch mit Mina Al-Oraibi, Chefredakteurin der Zeitung The National, sagte Altman, bei der menschlichen Kontrolle über KI dürfe es „keinen Raum für Debatten“ geben. Es dürfe „keine Übergabe an die KI“ geben; die Technologie müsse ein Werkzeug sein, das Menschen diene.
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Altman sagte auch, KI sei Anfang 2026 meist noch nicht so klug gewesen wie die klügsten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, inzwischen sei sie ihnen meist überlegen. Er bezeichnete den Vergleich allerdings als grobe Annäherung und verwies auf die ungleichmäßigen Fähigkeiten der Systeme. Das ist Altmans Einschätzung, keine unabhängige Messung der KI-Leistung.
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Energie als Herausforderung – und Einsatzfeld
Altman nannte Energie eine große Herausforderung für KI. Zugleich könnten leistungsfähigere Modelle Energieunternehmen etwa bei der Entwicklung neuer Materialien, bei Turbinendesigns und im Betrieb unterstützen.
35 KI werde „die Wirtschaftlichkeit der Energiewelt verändern“, sagte er.
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Die vorliegenden Berichte stützen diese allgemeinen Aussagen. Sie belegen jedoch nicht die weitergehenden Behauptungen, sinkende Rechenkosten oder ein geringerer Energieverbrauch pro Anfrage müssten zwangsläufig zu insgesamt höherer Nachfrage führen. Auch die Behauptung, 10.000 KI-Agenten hätten mit einem kommenden GPT-Modell ein Millennium-Preisproblem gelöst, ist durch die verfügbaren Quellen nicht bestätigt. Sie sollte daher nicht als erwiesenes Ergebnis dargestellt werden.
OpenAI baut Partnerschaften in den Emiraten aus
ADNOC und das KI-Unternehmen G42 vereinbarten mit OpenAI, fortschrittliche KI-Fähigkeiten in den Betriebsabläufen des staatlichen Energiekonzerns einzusetzen. Laut Reuters bezeichnete ADNOC sich als erstes Unternehmen der Energiebranche, das OpenAIs Frontier-Technologie einsetzt.
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Altman traf außerdem Abu Dhabis Kronprinzen Sheikh Khaled bin Mohamed. Vereinbarungen zwischen OpenAI und Einrichtungen aus Abu Dhabi umfassen laut The National Bereiche wie Regierung, Investitionen, Lebensmittelsicherheit und Bildung.
2 Bloomberg berichtete, OpenAI bemühe sich um Milliardenbeträge von staatlich unterstützten Investoren aus den Emiraten. Dem Bericht zufolge war diese Finanzierung jedoch nicht gesichert.
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Altman verknüpfte damit zwei Themen: KI müsse unter menschlicher Kontrolle bleiben, während ihre Entwicklung und Nutzung eng mit Energie und großen institutionellen Partnerschaften verbunden sei. Die vorliegenden Berichte bestätigen nicht jede Aussage über die Fähigkeiten und Sicherheit von KI oder den behaupteten mathematischen Durchbruch.