Nvidia und Cisco planen ein neues optisches Steckmodul für KI-Rechenzentren: USFP steht für „Ultra-Dense Small Form Factor Pluggable“ und soll elektrische Signale mit 400 Gbit/s pro Lane unterstützen. Die Ankündigung beschreibt Entwicklungspläne und einen angestrebten offenen Industriestandard – keinen bestätigten Verkaufsstart.
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Was für die ersten Module geplant ist
Die zunächst vorgesehenen Transceiver sollen 16 Vollduplex-Lanes in einem Gehäuse unterbringen, dessen Größe mit einem OSFP-Modul vergleichbar ist. Geplant sind damit 6,4 Tbit/s Gesamtkapazität. Für eine spätere Ausbaustufe nennen die Unternehmen bis zu 12,8 Tbit/s; Berichte bringen diesen Wert mit einer Konfiguration aus 32 Lanes in Verbindung.
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USFP soll die verfügbare Bandbreite auf engem Raum erhöhen. Nvidia und Cisco erklären, dass damit mehr Rechensysteme in KI-Ethernet-Netzen verbunden werden könnten, ohne zusätzliche Netzebenen einzuziehen.
10 Ein Bericht nennt als mögliches Beispiel, dass ein Switch mehr Endpunkte mit 1,6 Tbit/s anbinden könnte, ohne eine weitere Netzebene hinzuzufügen.
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Leistungsversprechen – noch keine Messwerte
Nach Angaben der Unternehmen soll USFP gegenüber Optiken mit 200 Gbit/s pro Lane die vierfache Bandbreitendichte und die 1,3-fache Energieeffizienz bieten. Dabei handelt es sich um angekündigte Designziele, nicht um unabhängig überprüfte Leistungsergebnisse.
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Cisco und Nvidia wollen außerdem eine offene Branchenspezifikation für die Optik der nächsten Generation entwickeln. Cisco hebt dabei hervor, dass die höhere Bandbreitendichte mit vertrauten Abläufen für Bereitstellung und Wartung vereinbar bleiben soll.
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Was noch offen ist
Weder ein Liefertermin noch ein Preis sind in den vorliegenden Ankündigungen genannt. Auch die genannten Kapazitäts- und Effizienzvorteile sind bislang als geplante Fähigkeiten zu verstehen, nicht als bereits demonstrierte Ergebnisse.
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