Nintendo hat dem Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time in der Zelda-Direct zum 40. Jubiläum einen festen Termin gegeben: Das Abenteuer erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2. In den USA kostet die Download-Version 59,99 US-Dollar, die Handelsversion 69,99 US-Dollar.
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Für deutsche Käuferinnen und Käufer gilt: Diese Dollarpreise sind keine verbindliche Preisangabe für den hiesigen eShop oder Handel. Eine europäische Preisangabe von 59,99 Euro für die digitale Version wurde in der Berichterstattung genannt; die Preise können je nach Edition und Händler abweichen.
Mehr als ein Grafik-Update
Nintendo präsentiert das Spiel nicht als bloße Neuauflage mit höherer Auflösung. Gezeigt wurden ein komplett neuer 3D-Look, vertonte Zwischensequenzen, erweiterte Dialoge, orchestrale Musik sowie überarbeitete Bewegungs- und Kamerasteuerung.
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Zu den bestätigten Komfort- und Steuerungsverbesserungen gehören:
- Sprung auf Tastendruck: Link springt nicht mehr nur automatisch an Kanten, sondern kann aktiv springen.
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- Schnellere Fortbewegung: Rollen und Sprinten sollen längere Wege verkürzen; Gegenstände lassen sich schneller wechseln, zudem gibt es Bewegungssteuerung zum Zielen.
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- Schwimmen und Tauchen: Beide Aktionen sollen direkt von Spielerinnen und Spielern gesteuert werden können.
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- Vertonte Handlungsszenen: Nebenfiguren erhalten in Storysequenzen Sprachausgabe.
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- Freier bewegliche Kamera: Berichte zum gezeigten Material sprechen von einer nicht mehr starr gebundenen Kamera und neu abgestimmter Bewegung.
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Damit bleibt der Aufbau des N64-Originals offenbar erhalten, doch Steuerung und Räume sollen sich weniger durch die technischen Grenzen von 1998 anfühlen.
Schlossstadt Hyrule wird zu einem echten 3D-Ort
Besonders deutlich ist der Umbau in Hyrules Schlossstadt. Im Original bestand der Bereich weitgehend aus vorgerenderten Kulissen. Das Remake macht daraus eine vollständig berechnete 3D-Umgebung: Nebenstraßen lassen sich erkunden, NPCs beleben die Stadt.
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Zu weiteren Orten werden ebenfalls Änderungen diskutiert. Das bislang verfügbare Ankündigungsmaterial belegt aber nicht, wie weit Umbauten etwa in der Eishöhle, am Hylia-See oder im Wassertempel tatsächlich gehen. Solche Details bleiben offen, bis Nintendo sie selbst genauer zeigt.
„Threads of Time“ hilft beim Wiedereinstieg
Die wichtigste neue Orientierungshilfe heißt Threads of Time. Das System hält wichtige Ereignisse fest, weist auf den nächsten möglichen Schritt hin und füllt nach und nach eine wandteppichartige Chronik von Links Reise.
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Praktisch ist das vor allem für Menschen, die nach einer längeren Pause zurückkehren oder Ocarina of Time erstmals spielen. Das Original war bei seinen nächsten Zielen oft deutlich kryptischer. Wer lieber ohne Hinweise loszieht, kann die Funktion weiterhin nur als Nachschlagewerk nutzen.
Okarina-Melodien einfach summen
Nintendo bindet auch das eingebaute Mikrofon der Switch 2 ein: Sobald Link eine Melodie gelernt hat, können Spielende sie in Reichweite des Mikrofons spielen oder sogar summen – Link führt das Lied dann im Spiel aus.
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Gesichert ist diese Mikrofon-Funktion. Behauptungen, Nintendo habe drei getrennte Arten der Okarina-Steuerung bestätigt, werden durch die vorliegenden Quellen dagegen nicht eindeutig gestützt.
1080p, 60 fps und DLSS: Was dazu bekannt ist
Nintendos Shop-Eintrag bestätigt eine Installationsgröße von 27 GB, nennt in den vorliegenden Angaben aber keine offizielle Auflösung, Bildrate, Engine oder Upscaling-Technik.
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Eine nachträgliche technische Einschätzung von Digital Foundry berichtet von 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde und davon, dass das Spiel offenbar kein NVIDIA DLSS nutzt. Das ist eine frühe Analyse und keine technische Zusage von Nintendo; bis zum Verkaufsstart kann sich noch etwas ändern.
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Auch Spekulationen über die verwendete Engine, ein externes Partner-Studio oder eine Beteiligung von Monolith Soft sind nicht bestätigt. Die dazu zitierte Berichterstattung wertet diese Punkte selbst als Schlussfolgerungen, nicht als Ankündigung.
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Zelda-Switch-2 und Vorbestellungen
Nintendo hat zudem Hardware zum 40. Geburtstag von The Legend of Zelda vorgestellt: eine Switch 2 für 519,99 US-Dollar und einen farblich passenden Pro Controller für 99,99 US-Dollar. Beide sollen laut Berichten am 29. Oktober erscheinen.
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Die US-Vorbestellungen waren offenbar rasch ausverkauft. Auf Wiederverkaufsplattformen tauchten Angebote von ungefähr 700 bis 1.000 US-Dollar auf – deutlich über dem offiziellen Preis. Das sind jedoch Forderungen von Wiederverkäufern, keine Nintendo-Preise; auf Nachlieferungen im regulären Handel zu warten, ist die vernünftigere Alternative.
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Die erste Auflage der Handelsversion von Ocarina of Time erhält, solange der Vorrat reicht, ein Cover mit strukturierter Folienprägung. Amazon und Walmart boten die US-Handelsversion zeitweise für 59,99 statt 69,99 US-Dollar an. Solche Aktionen sind händler- und regionsabhängig und können jederzeit enden.
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Modernes Remake mit einigen Fragezeichen
Die Kernpunkte sind klar: Ocarina of Time kommt am 5. November 2026 für Switch 2 und modernisiert Präsentation, Bewegung und Spielerführung erheblich.
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Der neue Grafikstil unterscheidet sich auffällig von früheren 3D-Zelda-Spielen und dürfte entsprechend kontrovers diskutiert werden.
21 Ungeklärt bleiben vor allem das endgültige technische Profil, die Engine und der genaue Umfang der Überarbeitungen in allen Gebieten. Bis Nintendo dazu mehr sagt, sind die bestätigten Funktionen belastbarer als Technikgerüchte und Fan-Spekulationen.