Meta will seinem KI-Assistenten Muse einen eigenen Platz in der Hosentasche geben. Auf der Connect 2026 stellte das Unternehmen dafür Muse Charm vor: ein kleines Gerät, mit dem Nutzer per Sprache auf Muse zugreifen und einen Avatar auf dem Bildschirm sehen sollen. Als Ziel für die Auslieferung nennt Meta Dezember 2026. Für eine Kaufentscheidung fehlen allerdings noch wesentliche Angaben.
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Was Meta gezeigt hat
Charm ist laut Reuters ungefähr so groß wie ein AirPods-Case. Es hat einen Touchscreen mit rund 2 Zoll Bildschirmdiagonale – etwa 5 Zentimetern – und eine integrierte 5G-Mobilfunkverbindung. Meta präsentierte es als klein genug für einen Schlüsselbund. Berichte über die Vorführung beschreiben, dass sich ein Gespräch mit Muse durch Antippen eines Fingerabdrucksensors starten lässt.
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Meta möchte damit seine Echtzeit-Sprachfunktion auf ein Gerät bringen, für das man nicht erst eine Smartphone-App öffnen muss. Auf der Connect stellte das Unternehmen außerdem Muse Realtime Avatar vor: eine Technik, die der Stimme des Assistenten eine ausdrucksstarke, interaktive visuelle Form geben soll. Wie gut diese Funktionen auf einem fertigen Charm im Alltag arbeiten, lässt sich aus der Vorführung noch nicht beurteilen.
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Wie eigenständig ist Charm wirklich?
5G ist bestätigt – vollständige Unabhängigkeit vom Smartphone nicht. Meta hat noch nicht umfassend erklärt, wie Charm eingerichtet wird, ob eine Kopplung mit einem Handy nötig ist, welche Funktionen ohne Handy verfügbar sind und welche Mobilfunkbedingungen gelten. Dass ein Gerät eine eigene Datenverbindung hat, beantwortet diese Fragen nicht automatisch.
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Auch bei der Personalisierung lohnt sich die Unterscheidung zwischen Bericht und bestätigtem Funktionsumfang: Ein Bericht nennt Anpassungen an Aussehen, Kleidung und Stimme der virtuellen Figur. Metas eigene Connect-Zusammenfassung stellt den Realtime Avatar vor, legt aber nicht im Detail fest, welche Optionen speziell Charm bieten wird. Auch mögliche Varianten des Geräts selbst sind damit noch offen.
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Preis, Akku und Termin: Worauf Interessierte warten müssen
Meta sagte, Charm solle rechtzeitig für die Feiertage im Dezember 2026 versandbereit sein. Einen Preis, eine Akkulaufzeit und ein vollständiges Datenblatt nannte das Unternehmen bislang nicht. Ebenso wenig ist klar festgelegt, ob für die Nutzung von Charm ein kostenpflichtiges Muse-Abo erforderlich sein wird. Der Dezember bleibt ein angekündigtes Ziel – keine Garantie, dass Käufer das Gerät dann tatsächlich erhalten.
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Muse selbst startete bereits Anfang September. In den ersten zwei Wochen erreichte die App laut von Reuters zitierten Daten die Spitze der US-Downloadcharts; der Assistent ist unter anderem für Aufgaben wie Einkäufe und Reisebuchungen konzipiert. Berichten zufolge gibt es für Muse auch kostenpflichtige Tarife, doch daraus lassen sich die Bedingungen für Charm nicht ableiten. Meta plant zudem, Muse in den kommenden Monaten auf seine KI-Brillen zu bringen.
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Charm war nur eine von mehreren Hardware-Neuheiten der Connect: Meta zeigte auch die Meta VR Glasses für 1.299 US-Dollar sowie die kamerafreie Ray-Ban Meta Audio. Bei Charm ist die nächste entscheidende Nachricht weniger eine weitere Demo als eine klare Antwort auf Preis, Akku, Einrichtung und den tatsächlichen Liefertermin.
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