Metas neue VR Glasses sollen Filme, Spiele und virtuelle Arbeitsflächen in eine leichtere Form bringen als ein klassisches VR-Headset. Der entscheidende Unterschied: Die Brille sitzt mit rund 100 Gramm auf dem Gesicht, während ein separates Modul die Rechenarbeit übernimmt. Ganz ohne zusätzliches Gerät und Kabel funktioniert sie also nicht.
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Preis und Erscheinungstermin
Meta hat die VR Glasses auf der Connect 2026 für 1.299,99 US-Dollar angekündigt. Geplant ist die Veröffentlichung im Frühjahr 2027; ein genaues Datum nennt das Unternehmen nicht. Ebenso wenig steht anhand der Ankündigung fest, in welchen Ländern die Brille zum Start angeboten wird oder was sie dort kosten soll. Ein Europreis lässt sich daraus nicht ableiten.
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Technik: leicht auf der Nase, Modul in der Tasche
Ein optisches Kabel verbindet die Brille mit einem an Tasche oder Kleidung befestigbaren Modul. Darin stecken Prozessor, Akku und Speicher. Das entlastet das Gesicht, bedeutet aber auch, dass Nutzende das Modul mitführen und das Kabel in Kauf nehmen müssen.
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Das von Meta „5K Infinite Display“ genannte System nutzt Micro-OLED-Panels. Berichtet werden 2.412 × 2.288 Pixel pro Auge, 37 Pixel pro Grad und eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz. Meta nennt außerdem Dolby Vision und in den Bügeln integrierten räumlichen Klang mit Dolby Atmos.
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Steuerung, Spiele und Akkulaufzeit
Blickerfassung, Handgesten und Sprache sollen die Bedienung ohne herkömmliche Controller ermöglichen. Für den Akku nennt Meta bis zu drei Stunden Medienwiedergabe – keine verlässlich getestete Laufzeit für Spiele oder Arbeit mit virtuellen Bildschirmen.
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Meta bewirbt die Brille als persönlichen Kinobildschirm, Arbeitsplatz und Spielgerät. Berichten zufolge bietet sie Zugriff auf den Quest-Katalog mit Apps und Spielen sowie Unterstützung für Xbox Cloud Gaming. Ein Mac- oder Windows-Laptop lässt sich als Quelle für einen virtuellen Bildschirm verbinden. Controller liegen allerdings nicht bei; bei Spielen, die auf deren Eingaben ausgelegt sind, kann zusätzliche Hardware nötig sein.
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Erste Eindrücke: überzeugendes Bild, begrenzter Rundumblick
In kurzen Vorführungen lobten Testende das geringe Gewicht und die Bildschärfe; auch das Tracking hinterließ teils einen guten Eindruck. Das ersetzt keinen Test über mehrere Stunden.
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Ein möglicher Nachteil für VR-Spiele ist das berichtete horizontale Sichtfeld von 70 Grad. Für die Quest 3 werden zum Vergleich 110 Grad angegeben. Offen bleibt zudem, wie störend das Kabel im Alltag ist und wie gut die Brille außerhalb kontrollierter Demos funktioniert. Ob Komfort, Laufzeit und Softwareangebot den hohen Preis rechtfertigen, lässt sich deshalb noch nicht abschließend beurteilen.
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