Wichtig ist auch, dass die 1000 Hz nicht durch reduzierte Auflösung erreicht werden. Frühere Demonstrationen solcher Bildraten liefen häufig nur mit 720p‑Darstellung, während LG hier erstmals die Kombination aus 1000 Hz und der im Esports üblichen Full‑HD‑Auflösung anbietet.
Das soll laut Hersteller zu schnelleren visuellen Rückmeldungen führen – ein möglicher Vorteil bei schnellen Reaktionssituationen im Wettkampf.
Der Monitor ist bewusst auf typische Anforderungen im professionellen Gaming zugeschnitten. Dazu gehören:
Zusätzlich nutzt der Monitor MBRR (Motion Blur Reduction), eine Technik zur Verringerung von Bewegungsunschärfe. Schnelle Kameraschwenks oder schnelle Bewegungen im Spiel bleiben dadurch besser erkennbar.
Neben der reinen Geschwindigkeit setzt LG auch auf KI‑basierte Funktionen direkt im Monitor. Diese laufen lokal auf dem Gerät und benötigen keine zusätzliche Software auf dem PC.
Zu den genannten Funktionen gehören unter anderem:
Solche Funktionen sollen Spielern helfen, wichtige visuelle oder akustische Informationen schneller wahrzunehmen.
Auch beim Design orientiert sich LG stark am Esports‑Alltag. Der Monitor bietet unter anderem:
Gerade professionelle Spieler versuchen oft, ihr Setup zwischen Training und Turnier möglichst identisch zu halten – daher sind solche Details durchaus relevant.
Nach Angaben des Unternehmens soll der Monitor in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 zunächst in ausgewählten Märkten erscheinen und anschließend schrittweise weltweit verfügbar werden.
Ob Spieler den Unterschied zwischen extrem hohen Bildraten tatsächlich vollständig wahrnehmen können, wird seit Jahren diskutiert. Klar ist jedoch: Jede höhere Bildwiederholrate verkürzt die Zeit zwischen zwei Bildaktualisierungen.
Für Gelegenheitsspieler dürfte der Unterschied zwischen 360 Hz und 1000 Hz kaum entscheidend sein. Im professionellen Esports hingegen suchen Teams und Spieler ständig nach kleinsten technischen Vorteilen.
Mit dem UltraGear 25G590B stößt LG deshalb eine neue Diskussion an: Wie viel Bildwiederholrate ist im Gaming wirklich sinnvoll – und wo liegt die praktische Grenze?
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