Das Wichtigste zu Release, Preis und Inhalt
Konamis Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 ist am 27. August 2026 erschienen. Die Sammlung kostet in den USA 49,99 US-Dollar und ist für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC via Steam, Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 erhältlich. Die zentrale Nachricht ist jedoch weder der Preis noch die breite Plattformauswahl: Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots ist damit erstmals offiziell außerhalb der PlayStation 3 spielbar.
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Zum Kernpaket gehören:
- Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots
- Metal Gear Solid: Peace Walker HD Edition
- Bonusmaterial, darunter Metal Gear: Ghost Babel und ein digitaler Soundtrack
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Zusätzlich bietet die Sammlung technische Anpassungen für aktuelle Systeme. Dazu zählen eine höhere interne Auflösung, angehobene Bildraten-Limits und anpassbare Steuerung.
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| Detail |
Angabe |
| Veröffentlichung |
27. August 2026 |
| Preis |
49,99 US-Dollar in den USA |
| Plattformen |
PS5, Xbox Series X|S, Steam, Nintendo Switch, Nintendo Switch 2 |
| Versionen |
Physische und digitale Ausgaben für unterstützte Plattformen |
Angekündigt wurde Vol. 2 am 12. Februar 2026 während einer State-of-Play-Präsentation von Sony. Gleichzeitig starteten die Vorbestellungen. Konami nannte dabei PS5, Xbox Series X|S, beide Switch-Generationen und Steam als Plattformen.
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Bemerkenswert ist vor allem der gleichzeitige Start auf beiden Nintendo-Systemen sowie auf PlayStation, Xbox und PC. Bei großen Drittanbieter-Sammlungen ist es eher üblich, dass eine ältere Hybridkonsole eine verspätete, technisch abgespeckte oder gar keine Umsetzung erhält. Die vorliegenden Quellen belegen jedoch nicht, dass es sich um einen formellen Branchenrekord handelt.
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Warum die Veröffentlichung von MGS4 so wichtig ist
Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots erschien ursprünglich 2008 und blieb bis zu Vol. 2 offiziell an die PlayStation 3 gebunden. Die neue Sammlung macht den Titel damit erstmals offiziell auf moderner PlayStation-Hardware, Xbox, PC und Nintendo-Plattformen verfügbar.
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Für Spielerinnen und Spieler ohne funktionierende PS3 ist das besonders relevant. Auch Fans, die die Serie bislang auf anderen Plattformen verfolgt haben, erhalten nun Zugang zu einem wichtigen Kapitel der Reihe, ohne auf die mittlerweile schwer zugängliche Originalhardware angewiesen zu sein.
Wichtig ist die Einordnung: Vol. 2 ist kein von Grund auf neu entwickeltes Remake. Die verfügbaren Berichte sprechen von einer Portierung und Modernisierung mit Verbesserungen bei Kompatibilität, Auflösung, Bildrate und Steuerung – nicht von einer vollständigen visuellen Neugestaltung.
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Auflösung und Bildrate je Plattform
Konamis veröffentlichte Angaben und die dazugehörige Berichterstattung nennen folgende Zielwerte für MGS4 und die übrigen Inhalte:
- PS5 einschließlich PS5 Pro: bis zu 4K bei 60 fps
- Xbox Series X: bis zu 4K bei 60 fps
- PC via Steam: bis zu 4K bei 60 fps, abhängig von der Hardware
- Xbox Series S: 1440p bei 60 fps
- Nintendo Switch 2: bis zu 4K-Ausgabe im TV-Modus und 1080p im Handheld-Modus bei 60 fps
- Ursprüngliche Nintendo Switch: bis zu 1080p im TV-Modus und 720p im Handheld-Modus bei 30 fps
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Bei der Switch 2 ist eine wichtige Unterscheidung nötig: Für MGS4 wird im angedockten Betrieb eine interne Auflösung von 1440p genannt, während die Konsole ein Signal mit bis zu 4K ausgeben kann. Bei Peace Walker soll die interne Auflösung im TV-Modus 1080p betragen. „4K“ beschreibt auf der Switch 2 daher nicht zwangsläufig das native interne Rendering.
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Der angepeilte 60-fps-Modus der Switch 2 stellt dennoch einen deutlichen Schritt gegenüber der PS3-Version dar. Diese zielte auf 30 fps ab und soll dabei teils erhebliche Einbrüche erlebt haben.
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Bei all diesen Werten handelt es sich um beworbene oder berichtete Zielvorgaben, nicht um einen vollständigen unabhängigen Test jeder Version. Wie stabil die Bildrate dauerhaft bleibt, wie gut das Frame-Pacing ausfällt und wie sich Bildqualität oder dynamische Auflösung im Spiel verhalten, ist auf Basis der vorliegenden Informationen noch nicht abschließend geklärt.
PC-Anforderungen und Speicherplatz
Die Steam-Seite nennt als Mindestvoraussetzungen Windows 11 in der 64-Bit-Version, 16 GB Arbeitsspeicher und eine Grafikkarte der Klasse GeForce GTX 1650. Außerdem werden 34 GB freier Speicherplatz verlangt; eine SSD wird empfohlen.
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Für die digitale Switch-Version werden ungefähr 30,4 GB angegeben. Wer die physische Ausgabe erstmals startet, muss laut den vorliegenden Angaben trotzdem das vollständige Spiel herunterladen.
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Da Patches und die jeweilige Verpackung auf den einzelnen Plattformen den Platzbedarf verändern können, sollten diese Zahlen als Installationsrichtwerte verstanden werden – nicht als garantiert endgültige Anforderungen an den freien Speicher.
Erste Reaktionen: Kritiker positiv, Steam-Nutzer noch uneinig
Die frühen professionellen Tests fielen in den vorliegenden Berichten überwiegend positiv aus. Für die PS5-Version wurde ein Metacritic-Durchschnitt von 85 Punkten, für die PC-Version von 84 Punkten genannt. Besonders die technische Umsetzung und die Performance wurden gelobt.
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Das frühe Nutzerbild auf Steam war dagegen weniger eindeutig: In der herangezogenen Momentaufnahme waren 58 Prozent von 29 Bewertungen positiv. Für ein belastbares Langzeitfazit ist diese Stichprobe kurz nach dem Start allerdings zu klein.
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Der vorsichtigste Zwischenstand lautet deshalb: Die Fachpresse reagierte positiv auf die technische Präsentation, während die ersten Steam-Bewertungen gemischt ausfielen und noch keine verlässliche Aussage über die Sammlung insgesamt erlauben.
Fazit
Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 ist vor allem deshalb ein bedeutender Release, weil Konami damit die langjährige PS3-Barriere von MGS4 beseitigt. Für 49,99 US-Dollar erhalten Spieler MGS4 und Peace Walker auf fünf Plattformfamilien – mit den stärksten beworbenen Werten auf PS5, Xbox Series X und leistungsfähigen PCs sowie einer 60-fps-Version auf der Switch 2.
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Die technische Bedeutung des Releases steht damit bereits fest. Wie groß die Unterschiede bei Bildqualität, Stabilität und tatsächlicher Performance zwischen den fünf Versionen ausfallen, müssen ausführlichere Tests zeigen.