Hinzu kommt, dass viele Investoren gezielt nach Unternehmen suchen, die langfristige Wachstumsstorys bieten – unabhängig davon, an welcher Börse sie gelistet werden.
Selbst wenn die USA durch mehrere große Börsengänge – möglicherweise auch durch SpaceX – in der Jahresstatistik vorne liegen, bleibt Hongkong laut JPMorgan ein Schwergewicht im globalen IPO‑Geschäft.
Uren zufolge könnte die Stadt am Ende des Jahres unter den drei größten IPO‑Finanzierungszentren weltweit landen, möglicherweise sogar auf Platz zwei hinter New York.
Der Hintergrund: Hongkong verfügt über eine stabile Pipeline an Unternehmen, die Kapital aufnehmen wollen, und über eine lange etablierte Rolle als internationale Finanzdrehscheibe für chinesische Firmen.
Besonders stark ist laut JPMorgan das Interesse an Unternehmen aus Zukunftsbranchen. Dazu gehören vor allem:
Viele Firmen aus diesen Bereichen gelten als langfristige Wachstumswerte, die Investoren auch in einem Umfeld globaler Konkurrenz um Kapital anziehen.
Hongkong startete stark ins Jahr und führte zeitweise die weltweiten IPO‑Rankings an. Branchenexperten erwarten jedoch, dass große US‑Listings den Wettbewerb im Laufe des Jahres verschärfen könnten.
Trotzdem bedeutet ein Boom an Börsengängen in den USA nicht automatisch Nachteile für andere Finanzzentren. In einem globalisierten Kapitalmarkt können mehrere Börsenplätze gleichzeitig aktiv bleiben – solange sie über attraktive Unternehmen und eine stabile Deal‑Pipeline verfügen.
Für Hongkong deutet vieles darauf hin, dass genau diese Voraussetzungen weiterhin gegeben sind – selbst wenn ein Rekord‑IPO wie der mögliche SpaceX‑Deal weltweit Schlagzeilen macht.
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