Intel verfolgt eine dreistufige Strategie für agentische KI: Diamond Rapids übernimmt die Orchestrierung im Rechenzentrum, Crescent Island die Inferenz und Wildcat Lake günstige Client und Edge Systeme. Diamond Rapids soll bis zu 256 Kerne, 1,28 GB Last Level Cache, 16 Speicherkanäle und 128 PCIe Gen6 /CXL 3.0 Lanes...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Intel present at Hot Chips 2026 about its strategy for scaling agentic AI from data centers to edge devices, and what are the key a. Article summary: At Hot Chips 2026, Intel presented a three-tier agentic-AI strategy: Diamond Rapids Xeon for server-side coordination and orchestration, Crescent Island for efficient, high-throughput inference, and Wildcat Lake for affo. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Intel hat auf der Hot Chips 2026 agentische KI nicht als Aufgabe für einen einzigen Universalprozessor präsentiert, sondern als Problem verteilter Systeme. Die drei vorgestellten Bausteine übernehmen jeweils eine andere Rolle: Diamond Rapids koordiniert Workloads auf dem Server, Crescent Island beschleunigt die Inferenz und Wildcat Lake bringt lokale KI in günstige Notebooks und intelligente Edge-Geräte. 2
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Das passt zur Arbeitsweise agentischer KI. CPUs steuern Tools, Speicher und den Zustand eines Workflows, während Beschleuniger die eigentliche Token-Erzeugung übernehmen. Auf PCs und Edge-Geräten wiederum können Aufgaben mit geringerer Latenz lokal oder in einer hybriden Umgebung verarbeitet werden. Intel argumentiert deshalb, dass agentische KI die Bedeutung einer hohen CPU-Dichte erhöht: Der Prozessor koordiniert den Denk- und Handlungsprozess rund um die Beschleuniger-Workloads. 9
| Architektur | Aufgabe | Genannte Eckdaten | Zielbereich |
|---|---|---|---|
| Diamond Rapids | Orchestrierung und universelle Serverberechnung | Bis zu 256 Kerne, 1,28 GB Last-Level-Cache, 16 Speicherkanäle mit bis zu 12.800 MT/s sowie 128 PCIe-Gen6-/CXL-3.0-Lanes | Unternehmensserver und KI-Systeme mit vielen Beschleunigern |
| Crescent Island | Beschleunigung von Inferenzen | Xe3P, 32 Xe-Kerne, 256 XMX-Engines, 160 GB Referenzspeicher und Partnerkonfigurationen mit bis zu 480 GB LPDDR5X | Echtzeit-Inferenz und agentische Modelle mit langen Kontexten |
| Wildcat Lake | Günstige Client- und Edge-KI | Core-Series-3-SoC mit Panther Cove, Darkmont und Xe3-abgeleiteter Technik | Preisgünstige Notebooks, Thin Clients und intelligente Edge-Geräte |
Die genannten Werte beziehen sich auf Maximal-, Referenz- oder Partnerkonfigurationen und gelten nicht automatisch für jedes kommerzielle Modell. 35
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Diamond Rapids bildet die Server-Grundlage des Portfolios. Intel beschreibt einen modularen Aufbau aus wiederverwendbaren Computer Building Blocks. Damit lassen sich Rechen-, Cache- und I/O-Ressourcen je nach Plattformanforderung kombinieren, anstatt sich auf eine einzige monolithische Konfiguration zu beschränken. Eine Spitzenkonfiguration soll bis zu 256 Kerne und 1,28 GB Last-Level-Cache bieten. Hinzu kommen 16 Speicherkanäle mit Übertragungsraten von bis zu 12.800 MT/s sowie 128 Lanes für PCIe Gen6 und CXL 3.0. 35
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Für agentische Systeme ist das relevant, weil die Host-CPU mehr erledigt, als nur einen Kernel auf einem Beschleuniger zu starten. Sie koordiniert Modellaufrufe, Tool-Nutzung, Datenbewegungen, Sicherheitsfunktionen und die Anwendungslogik, die mehrere Schritte eines Agenten-Workflows miteinander verbindet. Intels eigenes Messkonzept „gelieferte Agenten pro Rack“ rückt deshalb abgeschlossene Aufgaben bei definierter Latenz, Leistungsaufnahme und Kosten in den Mittelpunkt – nicht allein die Zahl der Kerne. 1
Die Rechen-Chips von Diamond Rapids sollen im weiterentwickelten 18A-P-Prozess von Intel gefertigt werden. Intel stellt Prozess und modulare Architektur als Grundlage für bessere Skalierbarkeit und Effizienz dar, insbesondere bei hohen Kernzahlen sowie umfangreicher Speicher- und I/O-Anbindung. 2
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Das Package besteht aus mehreren Dies und Chiplet-Verbindungen statt aus einem einzigen großen Die. Intels Hot-Chips-Materialien und begleitende Berichte verweisen auf Foveros Direct 3D sowie eine Verbindung aus der UCIe-Familie. Andere Berichte bezeichnen die konkrete Verbindung als UCIe-S und grenzen sie von EMIB ab. Da Diamond Rapids noch ein Zukunftsprodukt ist, sollte die genaue Package-Ausführung als veröffentlichte Designrichtung und nicht als endgültige Serienkonfiguration verstanden werden. 3
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Intel hat in den hier verfügbaren Unterlagen noch keine finalen Taktraten, Preise oder vollständige SKU-Aufschlüsselung genannt. Berichte rechnen mit einer Veröffentlichung im Rechenzentrum 2027. Diamond Rapids ist damit zunächst eher eine Plattformvorschau als ein unmittelbar erhältlicher Xeon. 53
Crescent Island verfolgt einen anderen Ansatz. Intel positioniert den Chip nicht als primär grafik- oder trainingsorientierte GPU, sondern als PCIe-Beschleuniger für Inferenz. Im Mittelpunkt stehen Token-Erzeugung, schnelle Antworten und agentische Modelle mit langen Kontexten. Die Karte basiert auf der Xe3P-Architektur und verfügt über 32 Xe-Kerne sowie 256 XMX-Engines. 19
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Die Referenzkarte ist mit 160 GB LPDDR5X-Speicher spezifiziert; Partnerkarten sollen bis zu 480 GB bieten können. Vorgesehen ist eine 350 Watt starke, luftgekühlte PCIe-Karte. Berichte nennen außerdem eine Anbindung über PCIe Gen5 x16. 21
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Die Speicherwahl ist entscheidend für Intels Positionierung. HBM bietet deutlich mehr Bandbreite, verursacht aber auch höhere Kosten für Speicher und fortschrittliche Packaging-Technologien sowie zusätzliche Anforderungen an Stromversorgung und Kühlung. Intel setzt stattdessen auf viel Kapazität mit LPDDR5X in einer Karte, die sich in konventionellen, luftgekühlten Servern betreiben lässt.
Damit geht es bei Crescent Island weniger um Spitzenwerte in jedem Benchmark als um die Wirtschaftlichkeit beim Betrieb größerer Modelle und bei der Token-Ausgabe in einem kontrollierbaren Leistungsrahmen. 7
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LPDDR5X ist dadurch allerdings kein allgemeiner Ersatz für HBM. Workloads, die stark von maximaler Speicherbandbreite abhängen, können weiterhin von einem HBM-Design profitieren. Intels Zielsegment ist die Inferenz, bei der Modellkapazität, Kosten pro Token, Energieeffizienz und eine einfache Bereitstellung wichtiger sein können als die höchste Bandbreite. Vollständige anwendungsbezogene Leistungswerte hat Intel in den verfügbaren Quellen bisher nicht genannt, weshalb sich die tatsächliche Performance noch schwer einordnen lässt. 28
Das Kunden-Sampling ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant. Separate Berichte erwarten eine breitere Verfügbarkeit im Jahr 2027. Das ist jedoch nicht mit einem von Intel bestätigten Termin für die allgemeine Markteinführung gleichzusetzen. 27
28
Wildcat Lake, offiziell als Intel Core Series 3 vermarktet, bildet das untere Ende von Intels Client- und Edge-Strategie. Die Plattform richtet sich an preisorientierte Notebooks, Geschäftssysteme, Thin Clients und intelligente Edge-Geräte – nicht an leistungsstarke KI-Workstations. 2
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Der SoC übernimmt Technologien aus Intels größerem Client-Portfolio: Panther Cove-Performance-Kerne, Darkmont-Effizienzkerne und Xe3-Grafik. Durch die Wiederverwendung bestehender IP kann Intel kostengünstigere Plattformen entwickeln und dabei CPU-, GPU- und NPU-Ressourcen für lokale oder hybride KI-Funktionen bereitstellen. 36
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Bemerkenswert ist auch die Packaging-Entscheidung. Wildcat Lake gilt als Intels erster Prozessor, der UCIe für eine interne Chiplet-Verbindung einsetzt. Statt des aufwendigeren Foveros-Ansatzes höher positionierter Designs kommt ein zweiteiliges organisches Multi-Chip-Package zum Einsatz; UCIe stellt die Verbindung zwischen den Dies her. Diese Lösung passt besser zu kostensensiblen Systemen mit hohen Stückzahlen. 36
Intel meldete für die Core-Series-3-Familie mehr als 70 Laptop-Designs bis Ende 2026. Die Designzusagen zeigen das Interesse der OEMs, belegen aber weder konkrete Stückzahlen noch die spätere Akzeptanz durch Endkunden. 39
Die Präsentation auf der Hot Chips 2026 war weniger eine einzelne Produkteinführung als vielmehr eine klare Aufgabenverteilung über die gesamte Computing-Kette:
Auch die Architekturentscheidungen folgen dieser Segmentierung. Diamond Rapids setzt auf einen hochgradig modularen Serveraufbau. Crescent Island tauscht HBM-Bandbreite gegen Speicherkapazität und potenziell niedrigere Bereitstellungskosten. Wildcat Lake nutzt wiederverwendete Client-IP, UCIe und organisches Packaging, um die Plattformkosten zu begrenzen.
Der entscheidende Vorbehalt betrifft den Zeitplan. Diamond Rapids wird mit einem Rechenzentrumsstart 2027 verbunden, Crescent Island soll im zweiten Halbjahr 2026 an Kunden bemustert werden und später breiter verfügbar sein. Wildcat Lake verfügt mit den für 2026 geplanten Laptop-Designs über den klarsten kurzfristigen OEM-Meilenstein. Preise, Taktraten, Produktaufteilung und Serienverfügbarkeit können sich jedoch noch ändern, bevor die Roadmap-Produkte in tatsächlich ausgelieferten Systemen ankommen. 27
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Studio Global AI
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Intel verfolgt eine dreistufige Strategie für agentische KI: Diamond Rapids übernimmt die Orchestrierung im Rechenzentrum, Crescent Island die Inferenz und Wildcat Lake günstige Client und Edge Systeme.
Intel verfolgt eine dreistufige Strategie für agentische KI: Diamond Rapids übernimmt die Orchestrierung im Rechenzentrum, Crescent Island die Inferenz und Wildcat Lake günstige Client und Edge Systeme. Diamond Rapids soll bis zu 256 Kerne, 1,28 GB Last Level Cache, 16 Speicherkanäle und 128 PCIe Gen6 /CXL 3.0 Lanes bieten; der Rechenzentrumsstart ist für 2027 vorgesehen.
Für Crescent Island ist das Kunden Sampling im zweiten Halbjahr 2026 geplant, während Wildcat Lake als Core Series 3 bereits mehr als 70 Laptop Designs für 2026 gewonnen hat.
Intel verfolgt eine dreistufige Strategie für agentische KI: Diamond Rapids übernimmt die Orchestrierung im Rechenzentrum, Crescent Island die Inferenz und Wildcat Lake günstige Client und Edge Systeme. Diamond Rapids soll bis zu 256 Kerne, 1,28 GB Last Level Cache, 16 Speicherkanäle und 128 PCIe Gen6 /CXL 3.0 Lanes...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Forschungsantwort

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Intel hat auf der Hot Chips 2026 agentische KI nicht als Aufgabe für einen einzigen Universalprozessor präsentiert, sondern als Problem verteilter Systeme. Die drei vorgestellten Bausteine übernehmen jeweils eine andere Rolle: Diamond Rapids koordiniert Workloads auf dem Server, Crescent Island beschleunigt die Inferenz und Wildcat Lake bringt lokale KI in günstige Notebooks und intelligente Edge-Geräte. 2
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Das passt zur Arbeitsweise agentischer KI. CPUs steuern Tools, Speicher und den Zustand eines Workflows, während Beschleuniger die eigentliche Token-Erzeugung übernehmen. Auf PCs und Edge-Geräten wiederum können Aufgaben mit geringerer Latenz lokal oder in einer hybriden Umgebung verarbeitet werden. Intel argumentiert deshalb, dass agentische KI die Bedeutung einer hohen CPU-Dichte erhöht: Der Prozessor koordiniert den Denk- und Handlungsprozess rund um die Beschleuniger-Workloads. 9
| Architektur | Aufgabe | Genannte Eckdaten | Zielbereich |
|---|---|---|---|
| Diamond Rapids | Orchestrierung und universelle Serverberechnung | Bis zu 256 Kerne, 1,28 GB Last-Level-Cache, 16 Speicherkanäle mit bis zu 12.800 MT/s sowie 128 PCIe-Gen6-/CXL-3.0-Lanes | Unternehmensserver und KI-Systeme mit vielen Beschleunigern |
| Crescent Island | Beschleunigung von Inferenzen | Xe3P, 32 Xe-Kerne, 256 XMX-Engines, 160 GB Referenzspeicher und Partnerkonfigurationen mit bis zu 480 GB LPDDR5X | Echtzeit-Inferenz und agentische Modelle mit langen Kontexten |
| Wildcat Lake | Günstige Client- und Edge-KI | Core-Series-3-SoC mit Panther Cove, Darkmont und Xe3-abgeleiteter Technik | Preisgünstige Notebooks, Thin Clients und intelligente Edge-Geräte |
Die genannten Werte beziehen sich auf Maximal-, Referenz- oder Partnerkonfigurationen und gelten nicht automatisch für jedes kommerzielle Modell. 35
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Diamond Rapids bildet die Server-Grundlage des Portfolios. Intel beschreibt einen modularen Aufbau aus wiederverwendbaren Computer Building Blocks. Damit lassen sich Rechen-, Cache- und I/O-Ressourcen je nach Plattformanforderung kombinieren, anstatt sich auf eine einzige monolithische Konfiguration zu beschränken. Eine Spitzenkonfiguration soll bis zu 256 Kerne und 1,28 GB Last-Level-Cache bieten. Hinzu kommen 16 Speicherkanäle mit Übertragungsraten von bis zu 12.800 MT/s sowie 128 Lanes für PCIe Gen6 und CXL 3.0. 35
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Für agentische Systeme ist das relevant, weil die Host-CPU mehr erledigt, als nur einen Kernel auf einem Beschleuniger zu starten. Sie koordiniert Modellaufrufe, Tool-Nutzung, Datenbewegungen, Sicherheitsfunktionen und die Anwendungslogik, die mehrere Schritte eines Agenten-Workflows miteinander verbindet. Intels eigenes Messkonzept „gelieferte Agenten pro Rack“ rückt deshalb abgeschlossene Aufgaben bei definierter Latenz, Leistungsaufnahme und Kosten in den Mittelpunkt – nicht allein die Zahl der Kerne. 1
Die Rechen-Chips von Diamond Rapids sollen im weiterentwickelten 18A-P-Prozess von Intel gefertigt werden. Intel stellt Prozess und modulare Architektur als Grundlage für bessere Skalierbarkeit und Effizienz dar, insbesondere bei hohen Kernzahlen sowie umfangreicher Speicher- und I/O-Anbindung. 2
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Das Package besteht aus mehreren Dies und Chiplet-Verbindungen statt aus einem einzigen großen Die. Intels Hot-Chips-Materialien und begleitende Berichte verweisen auf Foveros Direct 3D sowie eine Verbindung aus der UCIe-Familie. Andere Berichte bezeichnen die konkrete Verbindung als UCIe-S und grenzen sie von EMIB ab. Da Diamond Rapids noch ein Zukunftsprodukt ist, sollte die genaue Package-Ausführung als veröffentlichte Designrichtung und nicht als endgültige Serienkonfiguration verstanden werden. 3
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Intel hat in den hier verfügbaren Unterlagen noch keine finalen Taktraten, Preise oder vollständige SKU-Aufschlüsselung genannt. Berichte rechnen mit einer Veröffentlichung im Rechenzentrum 2027. Diamond Rapids ist damit zunächst eher eine Plattformvorschau als ein unmittelbar erhältlicher Xeon. 53
Crescent Island verfolgt einen anderen Ansatz. Intel positioniert den Chip nicht als primär grafik- oder trainingsorientierte GPU, sondern als PCIe-Beschleuniger für Inferenz. Im Mittelpunkt stehen Token-Erzeugung, schnelle Antworten und agentische Modelle mit langen Kontexten. Die Karte basiert auf der Xe3P-Architektur und verfügt über 32 Xe-Kerne sowie 256 XMX-Engines. 19
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Die Referenzkarte ist mit 160 GB LPDDR5X-Speicher spezifiziert; Partnerkarten sollen bis zu 480 GB bieten können. Vorgesehen ist eine 350 Watt starke, luftgekühlte PCIe-Karte. Berichte nennen außerdem eine Anbindung über PCIe Gen5 x16. 21
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Die Speicherwahl ist entscheidend für Intels Positionierung. HBM bietet deutlich mehr Bandbreite, verursacht aber auch höhere Kosten für Speicher und fortschrittliche Packaging-Technologien sowie zusätzliche Anforderungen an Stromversorgung und Kühlung. Intel setzt stattdessen auf viel Kapazität mit LPDDR5X in einer Karte, die sich in konventionellen, luftgekühlten Servern betreiben lässt.
Damit geht es bei Crescent Island weniger um Spitzenwerte in jedem Benchmark als um die Wirtschaftlichkeit beim Betrieb größerer Modelle und bei der Token-Ausgabe in einem kontrollierbaren Leistungsrahmen. 7
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LPDDR5X ist dadurch allerdings kein allgemeiner Ersatz für HBM. Workloads, die stark von maximaler Speicherbandbreite abhängen, können weiterhin von einem HBM-Design profitieren. Intels Zielsegment ist die Inferenz, bei der Modellkapazität, Kosten pro Token, Energieeffizienz und eine einfache Bereitstellung wichtiger sein können als die höchste Bandbreite. Vollständige anwendungsbezogene Leistungswerte hat Intel in den verfügbaren Quellen bisher nicht genannt, weshalb sich die tatsächliche Performance noch schwer einordnen lässt. 28
Das Kunden-Sampling ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant. Separate Berichte erwarten eine breitere Verfügbarkeit im Jahr 2027. Das ist jedoch nicht mit einem von Intel bestätigten Termin für die allgemeine Markteinführung gleichzusetzen. 27
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Wildcat Lake, offiziell als Intel Core Series 3 vermarktet, bildet das untere Ende von Intels Client- und Edge-Strategie. Die Plattform richtet sich an preisorientierte Notebooks, Geschäftssysteme, Thin Clients und intelligente Edge-Geräte – nicht an leistungsstarke KI-Workstations. 2
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Der SoC übernimmt Technologien aus Intels größerem Client-Portfolio: Panther Cove-Performance-Kerne, Darkmont-Effizienzkerne und Xe3-Grafik. Durch die Wiederverwendung bestehender IP kann Intel kostengünstigere Plattformen entwickeln und dabei CPU-, GPU- und NPU-Ressourcen für lokale oder hybride KI-Funktionen bereitstellen. 36
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Bemerkenswert ist auch die Packaging-Entscheidung. Wildcat Lake gilt als Intels erster Prozessor, der UCIe für eine interne Chiplet-Verbindung einsetzt. Statt des aufwendigeren Foveros-Ansatzes höher positionierter Designs kommt ein zweiteiliges organisches Multi-Chip-Package zum Einsatz; UCIe stellt die Verbindung zwischen den Dies her. Diese Lösung passt besser zu kostensensiblen Systemen mit hohen Stückzahlen. 36
Intel meldete für die Core-Series-3-Familie mehr als 70 Laptop-Designs bis Ende 2026. Die Designzusagen zeigen das Interesse der OEMs, belegen aber weder konkrete Stückzahlen noch die spätere Akzeptanz durch Endkunden. 39
Die Präsentation auf der Hot Chips 2026 war weniger eine einzelne Produkteinführung als vielmehr eine klare Aufgabenverteilung über die gesamte Computing-Kette:
Auch die Architekturentscheidungen folgen dieser Segmentierung. Diamond Rapids setzt auf einen hochgradig modularen Serveraufbau. Crescent Island tauscht HBM-Bandbreite gegen Speicherkapazität und potenziell niedrigere Bereitstellungskosten. Wildcat Lake nutzt wiederverwendete Client-IP, UCIe und organisches Packaging, um die Plattformkosten zu begrenzen.
Der entscheidende Vorbehalt betrifft den Zeitplan. Diamond Rapids wird mit einem Rechenzentrumsstart 2027 verbunden, Crescent Island soll im zweiten Halbjahr 2026 an Kunden bemustert werden und später breiter verfügbar sein. Wildcat Lake verfügt mit den für 2026 geplanten Laptop-Designs über den klarsten kurzfristigen OEM-Meilenstein. Preise, Taktraten, Produktaufteilung und Serienverfügbarkeit können sich jedoch noch ändern, bevor die Roadmap-Produkte in tatsächlich ausgelieferten Systemen ankommen. 27
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Intel verfolgt eine dreistufige Strategie für agentische KI: Diamond Rapids übernimmt die Orchestrierung im Rechenzentrum, Crescent Island die Inferenz und Wildcat Lake günstige Client und Edge Systeme.
Intel verfolgt eine dreistufige Strategie für agentische KI: Diamond Rapids übernimmt die Orchestrierung im Rechenzentrum, Crescent Island die Inferenz und Wildcat Lake günstige Client und Edge Systeme. Diamond Rapids soll bis zu 256 Kerne, 1,28 GB Last Level Cache, 16 Speicherkanäle und 128 PCIe Gen6 /CXL 3.0 Lanes bieten; der Rechenzentrumsstart ist für 2027 vorgesehen.
Für Crescent Island ist das Kunden Sampling im zweiten Halbjahr 2026 geplant, während Wildcat Lake als Core Series 3 bereits mehr als 70 Laptop Designs für 2026 gewonnen hat.