Mit „überflüssig“ meint Georges Elhedery wohl eine geringere Abhängigkeit von der Straße von Hormus – nicht, dass die Schifffahrt dort endet. Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate leiten bereits mehr Rohöl über alternative Routen um.
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 2
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did HSBC Group CEO Georges Elhedery mean when he said at the bank’s Future Forum in Dubai on October 20, 2026, that the Iran war could. Article summary: Elhedery’s point was that the war could accelerate investment in pipelines, ports and overland logistics that let Gulf exporters reach world markets without using Hormuz—making the strait less indispensable within roughl. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts wi
Die Straße von Hormus könnte in etwa fünf Jahren „überflüssig“ sein – diese Einschätzung hat HSBC-Konzernchef Georges Elhedery abgegeben. Gemeint ist damit wohl nicht, dass die Schifffahrt durch die Meerenge endet. Vielmehr könnten zusätzliche Pipelines, Häfen und Logistikverbindungen die Abhängigkeit von dieser Route verringern. Der Iran-Krieg hat die Risiken der bisherigen Konzentration sichtbar gemacht: Vor dem Konflikt lief rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssigerdgas-Handels durch Hormus.1
Wie weit eine Umleitung tatsächlich trägt, hängt allerdings davon ab, welche Energie exportiert wird und wie viel die Ausweichrouten bewältigen können. Für Rohöl gibt es bereits Alternativen. Für Flüssigerdgas (LNG) sieht die Lage anders aus.
Das Wort beschreibt eine mögliche Veränderung der Bedeutung der Meerenge, nicht ihr Verschwinden. Wenn mehr Energie über Routen außerhalb von Hormus zu den Abnehmern gelangt, könnte eine Störung dort für manche Exporteure weniger gravierende Folgen haben.
Elhedery führte die Perspektive auf Investitionen in alternative Logistik im Golf zurück. Er sagte, die Region könne sich erholen und weiter wachsen, und äußerte die Hoffnung auf eine Lösung des Konflikts.1
3
4 Das ist eine Einschätzung – kein bestätigter Bauplan mit einem feststehenden Fertigstellungstermin in fünf Jahren. Die vorliegenden Berichte belegen auch nicht, dass alternative Routen bis dahin den gesamten Handel der Golfstaaten aufnehmen könnten.
Saudi-Arabien kann Rohöl über seine Ost-West-Pipeline zum Rotmeerhafen Yanbu transportieren. Die Vereinigten Arabischen Emirate verfügen über eine Pipeline nach Fujairah, außerhalb der Straße von Hormus. Laut Daten des Analyseunternehmens Kpler stiegen die saudischen Verladungen am Roten Meer von 0,75 Millionen Barrel pro Tag vor dem Krieg auf 4,3 Millionen im Juni. Die Verladungen in Fujairah nahmen im selben Vergleich von 1,1 Millionen auf 2,7 Millionen Barrel pro Tag zu.17
Diese Routen haben zusätzliche Exporte ermöglicht. Doch die auf dem Papier angegebene Pipeline-Kapazität ist nicht dasselbe wie eine Menge, die sich dauerhaft und tatsächlich ausführen lässt. Bei der saudischen Route spielt auch die Verladekapazität des Hafens Yanbu eine Rolle. Nachdem die Ost-West-Pipeline Ende September wieder in Betrieb genommen wurde, bezifferte eine Branchenquelle den Durchsatz auf rund 2 Millionen Barrel pro Tag; Kpler schätzte ihn auf 2,65 Millionen – deutlich weniger als die angegebene Pipeline-Kapazität von 7 Millionen Barrel täglich.13
Auch Exportzahlen brauchen Kontext: Laut einer Kpler-Auswertung lagen die Rohöl- und Kondensatexporte aus der Golfregion ohne Iran im September bei mindestens 16,5 Millionen Barrel pro Tag – dem von Kpler angesetzten Vorkriegswert.15 Das heißt nicht, dass der Verkehr durch Hormus wieder normal lief. Ein Teil der Ausfuhren nahm alternative Wege.
Eine Rohölpipeline kann eine Schiffsroute für Flüssigerdgas nicht einfach ersetzen. Für die betreffenden LNG-Exporte aus dem Golf gibt es laut einer Analyse keine praktikable Pipeline-Umgehung.42 Gleichzeitig wurde weiterhin Flüssigerdgas durch Hormus transportiert: Im September passierten laut Kpler-Daten, über die Reuters berichtete, 21 LNG-Ladungen die Meerenge. Im Juni waren es 15 gewesen; der Septemberwert war der höchste Monatsstand seit Kriegsbeginn.
14
Eine pauschale Aussage, Hormus werde für alle Energieexporte aus dem Golf entbehrlich, ist deshalb schwer zu belegen. Elhederys Szenario erscheint für Teile des Rohölexports eher vorstellbar als für LNG. Wie stark die Abhängigkeit innerhalb von fünf Jahren tatsächlich sinken könnte, zeigen die vorliegenden Quellen nicht.
HSBC bezifferte die Pipeline geplanter Infrastrukturprojekte in der Region Naher Osten, Nordafrika und Türkiye auf 872 Milliarden US-Dollar. Elhedery bezeichnete das Engagement der Bank in den Staaten des Golf-Kooperationsrats als „unerschütterlich“.3 Die Summe verweist auf ein breites Investitionspotenzial in der Region. Sie ist aber weder Geld, das bereits für Umgehungsrouten um Hormus zugesagt wurde, noch Beleg für fertiggestellte Exportkapazitäten.
Alternative Routen brauchen Pipelines, Häfen und verlässliche Transportverbindungen. Auch diese Infrastruktur kann an Kapazitätsgrenzen stoßen oder gestört werden. Am treffendsten lässt sich Elhederys Fünf-Jahres-Szenario daher als Aussicht auf weniger Abhängigkeit von Hormus – vor allem bei bestimmten Rohölströmen lesen. Dass die Meerenge für alle Golfstaaten, Energieprodukte und Schifffahrtsrouten entbehrlich wird, ist damit nicht belegt.13
17
42
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Mit „überflüssig“ meint Georges Elhedery wohl eine geringere Abhängigkeit von der Straße von Hormus – nicht, dass die Schifffahrt dort endet.
Mit „überflüssig“ meint Georges Elhedery wohl eine geringere Abhängigkeit von der Straße von Hormus – nicht, dass die Schifffahrt dort endet. Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate leiten bereits mehr Rohöl über alternative Routen um.
Für Flüssigerdgas gibt es keine vergleichbare Pipeline Umgehung: Im September passierten weiterhin 21 LNG Ladungen die Meerenge.[14][42]
Mit „überflüssig“ meint Georges Elhedery wohl eine geringere Abhängigkeit von der Straße von Hormus – nicht, dass die Schifffahrt dort endet. Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate leiten bereits mehr Rohöl über alternative Routen um.
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 2
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did HSBC Group CEO Georges Elhedery mean when he said at the bank’s Future Forum in Dubai on October 20, 2026, that the Iran war could. Article summary: Elhedery’s point was that the war could accelerate investment in pipelines, ports and overland logistics that let Gulf exporters reach world markets without using Hormuz—making the strait less indispensable within roughl. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts wi
Die Straße von Hormus könnte in etwa fünf Jahren „überflüssig“ sein – diese Einschätzung hat HSBC-Konzernchef Georges Elhedery abgegeben. Gemeint ist damit wohl nicht, dass die Schifffahrt durch die Meerenge endet. Vielmehr könnten zusätzliche Pipelines, Häfen und Logistikverbindungen die Abhängigkeit von dieser Route verringern. Der Iran-Krieg hat die Risiken der bisherigen Konzentration sichtbar gemacht: Vor dem Konflikt lief rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssigerdgas-Handels durch Hormus.1
Wie weit eine Umleitung tatsächlich trägt, hängt allerdings davon ab, welche Energie exportiert wird und wie viel die Ausweichrouten bewältigen können. Für Rohöl gibt es bereits Alternativen. Für Flüssigerdgas (LNG) sieht die Lage anders aus.
Das Wort beschreibt eine mögliche Veränderung der Bedeutung der Meerenge, nicht ihr Verschwinden. Wenn mehr Energie über Routen außerhalb von Hormus zu den Abnehmern gelangt, könnte eine Störung dort für manche Exporteure weniger gravierende Folgen haben.
Elhedery führte die Perspektive auf Investitionen in alternative Logistik im Golf zurück. Er sagte, die Region könne sich erholen und weiter wachsen, und äußerte die Hoffnung auf eine Lösung des Konflikts.1
3
4 Das ist eine Einschätzung – kein bestätigter Bauplan mit einem feststehenden Fertigstellungstermin in fünf Jahren. Die vorliegenden Berichte belegen auch nicht, dass alternative Routen bis dahin den gesamten Handel der Golfstaaten aufnehmen könnten.
Saudi-Arabien kann Rohöl über seine Ost-West-Pipeline zum Rotmeerhafen Yanbu transportieren. Die Vereinigten Arabischen Emirate verfügen über eine Pipeline nach Fujairah, außerhalb der Straße von Hormus. Laut Daten des Analyseunternehmens Kpler stiegen die saudischen Verladungen am Roten Meer von 0,75 Millionen Barrel pro Tag vor dem Krieg auf 4,3 Millionen im Juni. Die Verladungen in Fujairah nahmen im selben Vergleich von 1,1 Millionen auf 2,7 Millionen Barrel pro Tag zu.17
Diese Routen haben zusätzliche Exporte ermöglicht. Doch die auf dem Papier angegebene Pipeline-Kapazität ist nicht dasselbe wie eine Menge, die sich dauerhaft und tatsächlich ausführen lässt. Bei der saudischen Route spielt auch die Verladekapazität des Hafens Yanbu eine Rolle. Nachdem die Ost-West-Pipeline Ende September wieder in Betrieb genommen wurde, bezifferte eine Branchenquelle den Durchsatz auf rund 2 Millionen Barrel pro Tag; Kpler schätzte ihn auf 2,65 Millionen – deutlich weniger als die angegebene Pipeline-Kapazität von 7 Millionen Barrel täglich.13
Auch Exportzahlen brauchen Kontext: Laut einer Kpler-Auswertung lagen die Rohöl- und Kondensatexporte aus der Golfregion ohne Iran im September bei mindestens 16,5 Millionen Barrel pro Tag – dem von Kpler angesetzten Vorkriegswert.15 Das heißt nicht, dass der Verkehr durch Hormus wieder normal lief. Ein Teil der Ausfuhren nahm alternative Wege.
Eine Rohölpipeline kann eine Schiffsroute für Flüssigerdgas nicht einfach ersetzen. Für die betreffenden LNG-Exporte aus dem Golf gibt es laut einer Analyse keine praktikable Pipeline-Umgehung.42 Gleichzeitig wurde weiterhin Flüssigerdgas durch Hormus transportiert: Im September passierten laut Kpler-Daten, über die Reuters berichtete, 21 LNG-Ladungen die Meerenge. Im Juni waren es 15 gewesen; der Septemberwert war der höchste Monatsstand seit Kriegsbeginn.
14
Eine pauschale Aussage, Hormus werde für alle Energieexporte aus dem Golf entbehrlich, ist deshalb schwer zu belegen. Elhederys Szenario erscheint für Teile des Rohölexports eher vorstellbar als für LNG. Wie stark die Abhängigkeit innerhalb von fünf Jahren tatsächlich sinken könnte, zeigen die vorliegenden Quellen nicht.
HSBC bezifferte die Pipeline geplanter Infrastrukturprojekte in der Region Naher Osten, Nordafrika und Türkiye auf 872 Milliarden US-Dollar. Elhedery bezeichnete das Engagement der Bank in den Staaten des Golf-Kooperationsrats als „unerschütterlich“.3 Die Summe verweist auf ein breites Investitionspotenzial in der Region. Sie ist aber weder Geld, das bereits für Umgehungsrouten um Hormus zugesagt wurde, noch Beleg für fertiggestellte Exportkapazitäten.
Alternative Routen brauchen Pipelines, Häfen und verlässliche Transportverbindungen. Auch diese Infrastruktur kann an Kapazitätsgrenzen stoßen oder gestört werden. Am treffendsten lässt sich Elhederys Fünf-Jahres-Szenario daher als Aussicht auf weniger Abhängigkeit von Hormus – vor allem bei bestimmten Rohölströmen lesen. Dass die Meerenge für alle Golfstaaten, Energieprodukte und Schifffahrtsrouten entbehrlich wird, ist damit nicht belegt.13
17
42
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Mit „überflüssig“ meint Georges Elhedery wohl eine geringere Abhängigkeit von der Straße von Hormus – nicht, dass die Schifffahrt dort endet.
Mit „überflüssig“ meint Georges Elhedery wohl eine geringere Abhängigkeit von der Straße von Hormus – nicht, dass die Schifffahrt dort endet. Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate leiten bereits mehr Rohöl über alternative Routen um.
Für Flüssigerdgas gibt es keine vergleichbare Pipeline Umgehung: Im September passierten weiterhin 21 LNG Ladungen die Meerenge.[14][42]