Damit grenzt sich das Spiel von Veröffentlichungsmodellen ab, bei denen zentrale Teile des Endes erst später als kostenpflichtiger Zusatzinhalt erscheinen. Nach Angaben des Teams wird Revelation von Beginn an mit dem Ziel entwickelt, die Handlung vollständig im Basisspiel abzuschließen .
Ganz ausgeschlossen hat Hamaguchi zusätzliche Inhalte nach dem Launch nicht. Sollte es DLC geben, wäre dieser jedoch keine Fortsetzung des Hauptplots und kein nachgereichtes Ende. Stattdessen könnten eigenständige Nebengeschichten oder bisher nicht erzählte Aspekte des FFVII-Universums im Mittelpunkt stehen – abhängig davon, wie groß die Nachfrage der Fans ausfällt .
Als Vergleich bietet sich Episode INTERmission aus Final Fantasy VII Remake Intergrade an: Der Zusatzinhalt erzählte eine separate Geschichte und verlängerte nicht das eigentliche Finale der Hauptkampagne .
Für Final Fantasy VII Rebirth hatte das Team ursprünglich ebenfalls über DLC nachgedacht, sich letztlich aber dagegen entschieden. Die Entwicklungsressourcen sollten stattdessen vollständig in den dritten Teil fließen, um den Übergang zu Revelation möglichst schnell und reibungslos zu gestalten .
Final Fantasy VII Revelation soll im Frühjahr 2027 erscheinen, also voraussichtlich im ersten oder zweiten Quartal des Jahres . Zwischen Rebirth und dem Finale liegen damit drei Jahre – ein kürzerer Abstand als die vier Jahre zwischen Remake und Rebirth .
Für die Reihe besonders bemerkenswert ist der geplante gleichzeitige Start auf mehreren Plattformen. Das Spiel erscheint am selben Tag für:
Damit verabschiedet sich die Trilogie beim Finale von ihrem bisherigen PlayStation-exklusiven Veröffentlichungsfenster. Mehrere Berichte werten den simultanen Multiplattform-Start als deutlichen Strategiewechsel bei Square Enix .
Konkrete Details zum Finale hält Hamaguchi weiterhin unter Verschluss. Er stellte klar: „Ich habe keinem Medienunternehmen jemals erzählt, welche Art von Ende FFVII Revelation haben wird.“
Bestätigt ist lediglich, dass das Spiel die neue Trilogie abschließen soll. Dabei werde die Entwicklung nicht grundsätzlich die Kanonizität der verschiedenen Enden und Geschichten aus dem FFVII-Universum bestreiten. Vielmehr fließen diese Aspekte in die Frage ein, zu welchem Abschluss die neue Reihe selbst gelangen wird .
Für Fans der Remake-Trilogie bedeutet Hamaguchis Aussage vor allem Planungssicherheit: Das zentrale Ende soll bereits zum Verkaufsstart im Hauptspiel enthalten sein. Zusätzliche Inhalte könnten später noch einzelne Figuren oder bislang unerzählte Geschichten beleuchten, wären aber nicht erforderlich, um die Haupthandlung zu verstehen.
Gleichzeitig müssen Spieler beim Finale nicht mehr auf eine spätere Umsetzung für andere Systeme warten. Revelation soll im Frühjahr 2027 auf PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC gleichzeitig starten – und damit eine Reise beenden, die zehn Jahre Entwicklungszeit und rund drei Jahrzehnte seit dem ursprünglichen Final Fantasy VII umfasst .