AMEC stellte auf der CSEAC 2026 sechs Anlagen vor – darunter einen Ätzer für Seitenverhältnisse von 70:1 bis 90:1, PECVD und ALD Systeme sowie SiC Epitaxie. Der entscheidende Maßstab ist nun nicht mehr nur eine funktionierende Anlage, sondern stabiler Dauerbetrieb, präzise Prozesskontrolle und hohe Ausbeute in Kunde...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 TerraBilder erstellt mit GPT Image 2
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did China’s semiconductor-equipment industry reveal at the August 31–September 2, 2026 CSEAC exhibition in Wuxi about its progress and. Article summary: CSEAC 2026 showed that China has moved beyond isolated equipment prototypes into credible, increasingly scaled suppliers of major process tools—but still faces severe bottlenecks in the tools that determine advanced-node. Topic tags: general, general web, government, academic, education. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks
Chinas Hersteller von Halbleiteranlagen sind längst nicht mehr nur auf den Ersatz einzelner importierter Maschinen durch Prototypen beschränkt. Auf der CSEAC 2026, die vom 31. August bis 2. September in Wuxi stattfand, zeigten heimische Anbieter ein breiteres Spektrum an Prozessanlagen für Speicherchips, Logikchips, Leistungshalbleiter und die zugehörigen Komponenten. Die zentrale Botschaft der Messe: Bei Ätz- und Abscheidetechnik wächst die Substanz – aber Ionenimplantation, Waferinspektion und Messtechnik bleiben wesentlich schwerer aufzuholen. Gerade diese Kategorien entscheiden darüber, ob eine Fabrik Prozesse zuverlässig wiederholen und hohe Ausbeuten erzielen kann. 4
31
AMEC präsentierte sechs Hochleistungsanlagen für die Mikrostrukturierung: für Ätzprozesse mit extrem hohem Seitenverhältnis, plasmaunterstützte chemische Gasphasenabscheidung (PECVD), Atomlagenabscheidung von Molybdän (ALD), Metallfilmabscheidung und Siliziumkarbid-Epitaxie. Damit weitet das Unternehmen seine bislang besonders starke Position beim Ätzen zu einer breiter aufgestellten Plattform für Prozessanlagen aus. 4
7
8
Der neue Ätzer Primo XD-RIE ist für Seitenverhältnisse von 70:1 bis 90:1 ausgelegt. Solche tiefen und zugleich schmalen Strukturen werden mit den immer höheren Stapeln von 3D-Speichern anspruchsvoller. Hinzu kommen PECVD-Systeme für dielektrische Schichten, eine ALD-Anlage für Molybdän mit Blick auf Wortleitungen in Speicherbausteinen sowie eine Hochtemperatur-CVD-Anlage zur Epitaxie von SiC-Leistungshalbleitern. Es geht also um zentrale Fertigungsschritte, nicht bloß um Randbereiche einer Chipfabrik. 4
7
8
Nach eigenen Angaben sind mehr als 8.800 Reaktionskammern von AMEC bei über 170 Kunden und auf mehr als 220 Produktionslinien für Chips und LEDs in fünf Regionen in der Serienfertigung im Einsatz. Das spricht für reale Kundeneinsätze – deutlich aussagekräftiger als eine reine Labordemonstration. Die vom Unternehmen gemeldeten Zahlen belegen allerdings nicht automatisch Gleichwertigkeit mit den weltweit führenden Alternativen an den modernsten Logik-Knoten. 12
Die Messe in Wuxi zeigte zudem eine breitere Entwicklung bei Ätzen, Abscheidung, Reinigung, thermischen Prozessen, Komponenten und Materialien. Das vielfältige Portfolio von NAURA in mehreren Prozesskategorien verdeutlicht, warum chinesische Anbieter Fabriken zunehmend dabei unterstützen können, Risiken durch Lieferunterbrechungen bei Anlagen zu verringern. 1
4
Zugleich arbeiten chinesische Hersteller an anspruchsvolleren Komponenten innerhalb der Maschinen – etwa Systemen zur Steuerung der Waferposition, zur Vibrationsdämpfung und zur Messung im Nanometerbereich. Je kleiner die Fertigungstoleranzen werden, desto wichtiger ist das: Eine Anlage zum Laufen zu bringen, ist etwas anderes, als sie für eine präzise und stabile Serienproduktion ausreichend genau zu machen. 35
Die Lithografie macht diesen Unterschied besonders sichtbar. Bei Shanghai Micro Electronics Equipment deuten Berichte über mehr als 10 Millionen kumulativ bei Kunden bearbeitete Wafer mit KrF-Trocken- und I-Line-Systemen auf kommerzielle Anwendungen in reiferen oder spezialisierten Prozessen hin. Ein vollständiger heimischer Ersatz für den Lithografie-Stack der modernsten Chipfertigung ist damit nicht belegt. Unabhängige Analysen zählen die Fotolithografie weiterhin zu den Bereichen mit begrenzten chinesischen Kapazitäten. 4
31
Eine Halbleiteranlage muss weit mehr können, als einen Prozessschritt einmal erfolgreich auszuführen. Sie muss über große Wafermengen reproduzierbare Resultate liefern, sich in bestehende Prozessabläufe integrieren lassen und im Produktionsbetrieb zuverlässig unterstützt werden. Die Branche beschreibt den nächsten Schritt daher als Übergang von „funktionsfähiger“ Ausrüstung zu leistungsstarken, für die Fabrik qualifizierten Systemen. 32
Bei fortschrittlichen Logikchips und KI-orientierten Speicherlösungen zählen unter anderem Verfügbarkeit, Wiederholgenauigkeit, Defektempfindlichkeit, Prozessfenster, Kontaminationskontrolle, Reaktionszeit des Service und letztlich die Ausbeute. Ein technisch überzeugender Ätzer oder Abscheider wird deshalb nur begrenzt eingesetzt, bis die Fabrik sicher weiß, dass er diese Kennzahlen nicht verschlechtert.
Dass chinesische Anbieter ihre Anlagen nach eigenen Angaben zunehmend gegen ausländische Konkurrenzprodukte vergleichen, ist in diesem Kontext bedeutsam. Der Maßstab verschiebt sich: Nicht die bloße Existenz einer heimischen Alternative zählt, sondern nachweisbare Vergleichbarkeit unter realen Produktionsbedingungen. 4
Die Ionenimplantation ist besonders anspruchsvoll, weil sie die präzise Steuerung des Ionenstrahls und des Waferprozesses zugleich erfordert. Anlagen müssen Strahlenergie, Dosis, Gleichförmigkeit, Verunreinigungen, Waferaufladung, Durchsatz und Implantationsschäden beherrschen. Hochstrom- und Hochenergieanlagen stellen dabei deutlich höhere Anforderungen an Strahltransport, Beschleunigung und Prozessregelung als weniger anspruchsvolle Konfigurationen. 25
26
Nach Berichten rund um die CSEAC befindet sich der heimische Markt noch früh in der Qualifizierung. NAURA zeigte Plasma-Immersions- und Mittelstromsysteme, Jingsheng arbeitet an der Validierung eines Mittelstrom-Implanters für Silizium, und AEn Ion präsentierte Systeme für Mittelstrom-, Hochstrom-, Hochenergie- und Spezialanwendungen. Zwischen einer ausgestellten Maschine, einer abgeschlossenen Kundenvalidierung und einem dauerhaften Volumeneinsatz mit hoher Ausbeute liegen jedoch große Unterschiede. 4
Branchenangaben auf der Messe beziffern den heimischen Anteil bei Ionenimplantationsanlagen insgesamt auf unter 15 Prozent, bei Hochstrommodellen auf unter 10 Prozent; Hochenergiesysteme seien nahezu nicht vorhanden. Diese Werte sind mit Vorsicht zu lesen, denn es handelt sich um Branchenschätzungen und nicht um offizielle Handelsdaten. Sie passen jedoch zu unabhängigen Untersuchungen, die bei fortschrittlicher Ionenimplantation kaum bis keine chinesischen Kapazitäten sehen. 4
31
Zur technologischen Schwierigkeit kommt die wirtschaftliche hinzu: Lange Entwicklungszyklen, hohe Kosten, eine kleine installierte Basis und langwierige Kundenqualifizierungen können laut CSEAC-Berichterstattung dazu führen, dass heimische Hersteller von Implantationsanlagen über längere Zeit unprofitabel bleiben. 4
Inspektions- und Messtechnik strukturiert, ätzt oder beschichtet keinen Wafer direkt. Sie entscheidet aber darüber, ob eine Fabrik Fehler erkennt und Prozessschwankungen kontrolliert, bevor daraus teurer Ausschuss wird. Solche Systeme liefern Rückmeldungen zu Defekten, kritischen Strukturbreiten, Überlagerungsgenauigkeit und weiteren Prozessparametern – unverzichtbar für eine zuverlässige Fertigung im Nanometerbereich. 4
38
Gerade deshalb ist die Lücke strategisch wichtig. Die CSEAC-Berichterstattung beschrieb die frühere Lokalisierung bei Inspektion und Messung im Frontend-Bereich als unter 10 Prozent; eine unabhängige Bewertung führt Waferinspektion ebenfalls unter den kritischen Kategorien mit begrenzten chinesischen Kapazitäten. 4
31
Die Konsequenz ist klar: Fortschritte bei Ätz- oder Abscheideanlagen lassen sich ohne vertrauenswürdige Messung und Inspektion nicht vollständig in Fähigkeiten für modernste Fertigungsknoten übersetzen. Eine Chipfabrik braucht den Nachweis, dass eine Anlage das gewünschte Ergebnis dauerhaft und gleichmäßig liefert – nicht nur, dass sie einen Wafer bearbeiten kann.
US-amerikanische und verbündete Exportkontrollen haben Chinas Zugang zu bestimmten Spitzentechnologien bei Chips und Anlagen eingeschränkt. Dadurch wächst der Anreiz für die Einführung heimischer Ausrüstung und für Lokalisierung. 39 Die CSEAC zeigte, wie dieser Druck chinesische Anbieter zu breiteren Portfolios und Fabriken zur Prüfung lokaler Alternativen bewegt.
Beschränkungen schaffen jedoch nicht automatisch das über Jahre aufgebaute Ingenieurwissen, Servicenetzwerke, Prozessdaten und die Felderfahrung, die in den schwierigsten Anlagenkategorien nötig sind. Die Aufgabe besteht daher nicht darin, importierte Maschinen eins zu eins zu ersetzen. Entscheidend ist eine integrierte, in Fabriken erprobte Lieferkette, die Präzision und Ausbeute über fortschrittliche Prozesse hinweg liefern kann.
Die CSEAC 2026 zeigte eine Branche mit echtem Momentum bei hochwertigen Prozessanlagen. AMECs Vorstoß in tiefes Ätzen, speicherorientierte Abscheidung und SiC-Epitaxie steht dafür, dass chinesische Anbieter breitere Prozessabdeckung anstreben. Andere heimische Unternehmen treiben diese Entwicklung in weiteren Anlagenkategorien voran. 4
7
8
Gleichzeitig wurde in Wuxi die harte Grenze dieses Fortschritts sichtbar: Fortgeschrittene Ionenimplantation, Inspektion und Messtechnik bleiben die entscheidenden Lücken, weil sie Prozesskontrolle, Ausbeute und das Vertrauen der Fabriken bestimmen. Chinas Entwicklung bei Halbleiteranlagen geht inzwischen über einzelne Produktstarts hinaus. Der nächste Test lautet, ob diese Anlagen einen dauerhaften Einsatz in Produktionsumgebungen gewinnen, in denen Präzision im Nanometerbereich zählt. 4
31
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
AMEC stellte auf der CSEAC 2026 sechs Anlagen vor – darunter einen Ätzer für Seitenverhältnisse von 70:1 bis 90:1, PECVD und ALD Systeme sowie SiC Epitaxie.
AMEC stellte auf der CSEAC 2026 sechs Anlagen vor – darunter einen Ätzer für Seitenverhältnisse von 70:1 bis 90:1, PECVD und ALD Systeme sowie SiC Epitaxie. Der entscheidende Maßstab ist nun nicht mehr nur eine funktionierende Anlage, sondern stabiler Dauerbetrieb, präzise Prozesskontrolle und hohe Ausbeute in Kundenfabriken.
AMEC stellte auf der CSEAC 2026 sechs Anlagen vor – darunter einen Ätzer für Seitenverhältnisse von 70:1 bis 90:1, PECVD und ALD Systeme sowie SiC Epitaxie. Der entscheidende Maßstab ist nun nicht mehr nur eine funktionierende Anlage, sondern stabiler Dauerbetrieb, präzise Prozesskontrolle und hohe Ausbeute in Kunde...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 TerraBilder erstellt mit GPT Image 2
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did China’s semiconductor-equipment industry reveal at the August 31–September 2, 2026 CSEAC exhibition in Wuxi about its progress and. Article summary: CSEAC 2026 showed that China has moved beyond isolated equipment prototypes into credible, increasingly scaled suppliers of major process tools—but still faces severe bottlenecks in the tools that determine advanced-node. Topic tags: general, general web, government, academic, education. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks
Chinas Hersteller von Halbleiteranlagen sind längst nicht mehr nur auf den Ersatz einzelner importierter Maschinen durch Prototypen beschränkt. Auf der CSEAC 2026, die vom 31. August bis 2. September in Wuxi stattfand, zeigten heimische Anbieter ein breiteres Spektrum an Prozessanlagen für Speicherchips, Logikchips, Leistungshalbleiter und die zugehörigen Komponenten. Die zentrale Botschaft der Messe: Bei Ätz- und Abscheidetechnik wächst die Substanz – aber Ionenimplantation, Waferinspektion und Messtechnik bleiben wesentlich schwerer aufzuholen. Gerade diese Kategorien entscheiden darüber, ob eine Fabrik Prozesse zuverlässig wiederholen und hohe Ausbeuten erzielen kann. 4
31
AMEC präsentierte sechs Hochleistungsanlagen für die Mikrostrukturierung: für Ätzprozesse mit extrem hohem Seitenverhältnis, plasmaunterstützte chemische Gasphasenabscheidung (PECVD), Atomlagenabscheidung von Molybdän (ALD), Metallfilmabscheidung und Siliziumkarbid-Epitaxie. Damit weitet das Unternehmen seine bislang besonders starke Position beim Ätzen zu einer breiter aufgestellten Plattform für Prozessanlagen aus. 4
7
8
Der neue Ätzer Primo XD-RIE ist für Seitenverhältnisse von 70:1 bis 90:1 ausgelegt. Solche tiefen und zugleich schmalen Strukturen werden mit den immer höheren Stapeln von 3D-Speichern anspruchsvoller. Hinzu kommen PECVD-Systeme für dielektrische Schichten, eine ALD-Anlage für Molybdän mit Blick auf Wortleitungen in Speicherbausteinen sowie eine Hochtemperatur-CVD-Anlage zur Epitaxie von SiC-Leistungshalbleitern. Es geht also um zentrale Fertigungsschritte, nicht bloß um Randbereiche einer Chipfabrik. 4
7
8
Nach eigenen Angaben sind mehr als 8.800 Reaktionskammern von AMEC bei über 170 Kunden und auf mehr als 220 Produktionslinien für Chips und LEDs in fünf Regionen in der Serienfertigung im Einsatz. Das spricht für reale Kundeneinsätze – deutlich aussagekräftiger als eine reine Labordemonstration. Die vom Unternehmen gemeldeten Zahlen belegen allerdings nicht automatisch Gleichwertigkeit mit den weltweit führenden Alternativen an den modernsten Logik-Knoten. 12
Die Messe in Wuxi zeigte zudem eine breitere Entwicklung bei Ätzen, Abscheidung, Reinigung, thermischen Prozessen, Komponenten und Materialien. Das vielfältige Portfolio von NAURA in mehreren Prozesskategorien verdeutlicht, warum chinesische Anbieter Fabriken zunehmend dabei unterstützen können, Risiken durch Lieferunterbrechungen bei Anlagen zu verringern. 1
4
Zugleich arbeiten chinesische Hersteller an anspruchsvolleren Komponenten innerhalb der Maschinen – etwa Systemen zur Steuerung der Waferposition, zur Vibrationsdämpfung und zur Messung im Nanometerbereich. Je kleiner die Fertigungstoleranzen werden, desto wichtiger ist das: Eine Anlage zum Laufen zu bringen, ist etwas anderes, als sie für eine präzise und stabile Serienproduktion ausreichend genau zu machen. 35
Die Lithografie macht diesen Unterschied besonders sichtbar. Bei Shanghai Micro Electronics Equipment deuten Berichte über mehr als 10 Millionen kumulativ bei Kunden bearbeitete Wafer mit KrF-Trocken- und I-Line-Systemen auf kommerzielle Anwendungen in reiferen oder spezialisierten Prozessen hin. Ein vollständiger heimischer Ersatz für den Lithografie-Stack der modernsten Chipfertigung ist damit nicht belegt. Unabhängige Analysen zählen die Fotolithografie weiterhin zu den Bereichen mit begrenzten chinesischen Kapazitäten. 4
31
Eine Halbleiteranlage muss weit mehr können, als einen Prozessschritt einmal erfolgreich auszuführen. Sie muss über große Wafermengen reproduzierbare Resultate liefern, sich in bestehende Prozessabläufe integrieren lassen und im Produktionsbetrieb zuverlässig unterstützt werden. Die Branche beschreibt den nächsten Schritt daher als Übergang von „funktionsfähiger“ Ausrüstung zu leistungsstarken, für die Fabrik qualifizierten Systemen. 32
Bei fortschrittlichen Logikchips und KI-orientierten Speicherlösungen zählen unter anderem Verfügbarkeit, Wiederholgenauigkeit, Defektempfindlichkeit, Prozessfenster, Kontaminationskontrolle, Reaktionszeit des Service und letztlich die Ausbeute. Ein technisch überzeugender Ätzer oder Abscheider wird deshalb nur begrenzt eingesetzt, bis die Fabrik sicher weiß, dass er diese Kennzahlen nicht verschlechtert.
Dass chinesische Anbieter ihre Anlagen nach eigenen Angaben zunehmend gegen ausländische Konkurrenzprodukte vergleichen, ist in diesem Kontext bedeutsam. Der Maßstab verschiebt sich: Nicht die bloße Existenz einer heimischen Alternative zählt, sondern nachweisbare Vergleichbarkeit unter realen Produktionsbedingungen. 4
Die Ionenimplantation ist besonders anspruchsvoll, weil sie die präzise Steuerung des Ionenstrahls und des Waferprozesses zugleich erfordert. Anlagen müssen Strahlenergie, Dosis, Gleichförmigkeit, Verunreinigungen, Waferaufladung, Durchsatz und Implantationsschäden beherrschen. Hochstrom- und Hochenergieanlagen stellen dabei deutlich höhere Anforderungen an Strahltransport, Beschleunigung und Prozessregelung als weniger anspruchsvolle Konfigurationen. 25
26
Nach Berichten rund um die CSEAC befindet sich der heimische Markt noch früh in der Qualifizierung. NAURA zeigte Plasma-Immersions- und Mittelstromsysteme, Jingsheng arbeitet an der Validierung eines Mittelstrom-Implanters für Silizium, und AEn Ion präsentierte Systeme für Mittelstrom-, Hochstrom-, Hochenergie- und Spezialanwendungen. Zwischen einer ausgestellten Maschine, einer abgeschlossenen Kundenvalidierung und einem dauerhaften Volumeneinsatz mit hoher Ausbeute liegen jedoch große Unterschiede. 4
Branchenangaben auf der Messe beziffern den heimischen Anteil bei Ionenimplantationsanlagen insgesamt auf unter 15 Prozent, bei Hochstrommodellen auf unter 10 Prozent; Hochenergiesysteme seien nahezu nicht vorhanden. Diese Werte sind mit Vorsicht zu lesen, denn es handelt sich um Branchenschätzungen und nicht um offizielle Handelsdaten. Sie passen jedoch zu unabhängigen Untersuchungen, die bei fortschrittlicher Ionenimplantation kaum bis keine chinesischen Kapazitäten sehen. 4
31
Zur technologischen Schwierigkeit kommt die wirtschaftliche hinzu: Lange Entwicklungszyklen, hohe Kosten, eine kleine installierte Basis und langwierige Kundenqualifizierungen können laut CSEAC-Berichterstattung dazu führen, dass heimische Hersteller von Implantationsanlagen über längere Zeit unprofitabel bleiben. 4
Inspektions- und Messtechnik strukturiert, ätzt oder beschichtet keinen Wafer direkt. Sie entscheidet aber darüber, ob eine Fabrik Fehler erkennt und Prozessschwankungen kontrolliert, bevor daraus teurer Ausschuss wird. Solche Systeme liefern Rückmeldungen zu Defekten, kritischen Strukturbreiten, Überlagerungsgenauigkeit und weiteren Prozessparametern – unverzichtbar für eine zuverlässige Fertigung im Nanometerbereich. 4
38
Gerade deshalb ist die Lücke strategisch wichtig. Die CSEAC-Berichterstattung beschrieb die frühere Lokalisierung bei Inspektion und Messung im Frontend-Bereich als unter 10 Prozent; eine unabhängige Bewertung führt Waferinspektion ebenfalls unter den kritischen Kategorien mit begrenzten chinesischen Kapazitäten. 4
31
Die Konsequenz ist klar: Fortschritte bei Ätz- oder Abscheideanlagen lassen sich ohne vertrauenswürdige Messung und Inspektion nicht vollständig in Fähigkeiten für modernste Fertigungsknoten übersetzen. Eine Chipfabrik braucht den Nachweis, dass eine Anlage das gewünschte Ergebnis dauerhaft und gleichmäßig liefert – nicht nur, dass sie einen Wafer bearbeiten kann.
US-amerikanische und verbündete Exportkontrollen haben Chinas Zugang zu bestimmten Spitzentechnologien bei Chips und Anlagen eingeschränkt. Dadurch wächst der Anreiz für die Einführung heimischer Ausrüstung und für Lokalisierung. 39 Die CSEAC zeigte, wie dieser Druck chinesische Anbieter zu breiteren Portfolios und Fabriken zur Prüfung lokaler Alternativen bewegt.
Beschränkungen schaffen jedoch nicht automatisch das über Jahre aufgebaute Ingenieurwissen, Servicenetzwerke, Prozessdaten und die Felderfahrung, die in den schwierigsten Anlagenkategorien nötig sind. Die Aufgabe besteht daher nicht darin, importierte Maschinen eins zu eins zu ersetzen. Entscheidend ist eine integrierte, in Fabriken erprobte Lieferkette, die Präzision und Ausbeute über fortschrittliche Prozesse hinweg liefern kann.
Die CSEAC 2026 zeigte eine Branche mit echtem Momentum bei hochwertigen Prozessanlagen. AMECs Vorstoß in tiefes Ätzen, speicherorientierte Abscheidung und SiC-Epitaxie steht dafür, dass chinesische Anbieter breitere Prozessabdeckung anstreben. Andere heimische Unternehmen treiben diese Entwicklung in weiteren Anlagenkategorien voran. 4
7
8
Gleichzeitig wurde in Wuxi die harte Grenze dieses Fortschritts sichtbar: Fortgeschrittene Ionenimplantation, Inspektion und Messtechnik bleiben die entscheidenden Lücken, weil sie Prozesskontrolle, Ausbeute und das Vertrauen der Fabriken bestimmen. Chinas Entwicklung bei Halbleiteranlagen geht inzwischen über einzelne Produktstarts hinaus. Der nächste Test lautet, ob diese Anlagen einen dauerhaften Einsatz in Produktionsumgebungen gewinnen, in denen Präzision im Nanometerbereich zählt. 4
31
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
AMEC stellte auf der CSEAC 2026 sechs Anlagen vor – darunter einen Ätzer für Seitenverhältnisse von 70:1 bis 90:1, PECVD und ALD Systeme sowie SiC Epitaxie.
AMEC stellte auf der CSEAC 2026 sechs Anlagen vor – darunter einen Ätzer für Seitenverhältnisse von 70:1 bis 90:1, PECVD und ALD Systeme sowie SiC Epitaxie. Der entscheidende Maßstab ist nun nicht mehr nur eine funktionierende Anlage, sondern stabiler Dauerbetrieb, präzise Prozesskontrolle und hohe Ausbeute in Kundenfabriken.