BYD hat am 9. Juni 2026 die ersten kommerziellen Flash Charging Stationen in Deutschland und Großbritannien scharf geschaltet, die mit bis zu 1.500 kW ein E Auto in 5 Minuten von 10 % auf 70 % laden können.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did BYD announce regarding its Flash Charging network in the UK and Germany, including the power output, charging speeds, how it works. Article summary: BYD officially launched its Flash Charging network overseas on June 9, 2026, with the first stations going live in Germany and the UK. Here is a full breakdown of the announcement.. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "BYD, the world’s largest manufacturer of electric and plug-in hybrid vehicles, has made plenty of headlines regarding rapid advancements in battery range and charging technology. I" source context "BYD Targets Five-Minute Charging Time in Europe by 2026" Reference image 2: visual subject "The new Super e-Platform is said to offer peak DC charging speeds
BYD ist am 9. Juni 2026 offiziell in das europäische Rennen um ultraschnelles Laden eingestiegen und hat die ersten beiden kommerziellen Flash-Charging-Stationen in Deutschland und Großbritannien in Betrieb genommen . Mit einer Leistung von bis zu 1.500 kW (1,5 MW) Gleichstrom wird das neue Netzwerk schlagartig zur leistungsstärksten öffentlichen Ladeoption auf dem Kontinent. Der Startschuss läutet eine aggressive Expansionsstrategie ein, die noch in diesem Jahr Tausende megawattfähige Lader auf europäische Straßen bringen soll.
Die nackten Zahlen stellen einen gewaltigen Sprung gegenüber der bestehenden Infrastruktur dar. BYD gibt an, dass das Flash-Charging-System mit einem kompatiblen Fahrzeug eine Batterie unter normalen Temperaturen in 5 Minuten von 10 % auf 70 % und in 9 Minuten von 10 % auf 97 % bringt . Zur Veranschaulichung: Bei einer Demonstration in Großbritannien lud ein Denza Z9 GT in nur 8 Minuten eine Reichweite von 480 Kilometern (300 Meilen) nach
. Selbst bei extremer Kälte ist die Leistung bemerkenswert stabil: BYD meldet eine Ladung von 20 % auf 97 % in 12 Minuten bei -30 °C, nur 3 Minuten langsamer als unter Normalbedingungen
.
Das entspricht einem Geschwindigkeitsvorteil um den Faktor 4,5 bis 6 gegenüber einer typischen Tesla V4 Supercharger-Säule, die bei einigen Fahrzeugen mit etwa 325 kW ihren Höchstwert erreicht, für die meisten Autos auf der Straße aber eher bei 250 kW arbeitet .
1.500 kW sicher und zuverlässig zu erreichen, erfordert mehr als nur einen leistungsstarken Stecker. Das System von BYD vereint mehrere Schlüsseltechnologien:
Das Auslandsnetz von BYD startet praktisch bei null, was die Ausbauziele umso ambitionierter erscheinen lässt.
BYD signalisiert eine aggressive Preispolitik, um Fahrer zu gewinnen. Bono Ge, Länderchef von BYD UK, erklärte, das Netzwerk solle „deutlich unter den äquivalenten Benzinkosten“ laden und deutete an, dass es die Preise von Tesla Superchargern unterbieten könnte .
Während offizielle Preise pro Kilowattstunde noch nicht formell veröffentlicht sind, peilt das Unternehmen in Großbritannien Berichten zufolge rund 50 Pence pro kWh an . Zum Vergleich: Tesla Supercharger kosten in Großbritannien typischerweise zwischen £0,60 und £0,80 pro kWh. In Deutschland variieren die Supercharger-Preise, liegen für gelegentliche Nutzer aber oft bei etwa 0,55 bis 0,70 € pro kWh – ein Preisniveau, das BYD voraussichtlich ebenfalls unterbieten will.
Die unter dem Namen „BYD Flash Charging“ betriebenen Stationen verfügen über einen standardmäßigen CCS-Anschluss, sodass jedes Elektroauto technisch gesehen andocken kann . Der Zugriff auf die vollen 1.500 kW bleibt jedoch vorerst Fahrzeugen von BYD und Denza vorbehalten, die mit der neuen Blade Battery 2.0 und der 1.000V-Architektur ausgestattet sind, wie dem Denza Z9 GT, BYD Han L und BYD Tang L
. Andere E-Autos werden mit deutlich niedrigeren, hardwarebedingt begrenzten Geschwindigkeiten laden.
Der Vergleich der beiden Netze zeigt einen klassischen Kampf zwischen purer Geschwindigkeit und etablierter Größe mit breiter Kompatibilität.
Der Zeitvorsprung von BYD ist eklatant und könnte in der Zeit, die ein Supercharger für einen nennenswerten Ladungsschub benötigt, fast eine Vollladung ermöglichen. Zudem macht der integrierte Batteriespeicher das System netzfreundlicher als herkömmliche netzgebundene Supercharger. Teslas Netz verfügt jedoch über eine konkurrenzlose globale Reichweite und Kompatibilität mit nahezu jedem CCS-fähigen E-Auto, während BYDs Spitzenleistung vorerst exklusiv den neuesten eigenen Fahrzeugen vorbehalten bleibt .
Für deutsche E-Auto-Fahrer bedeutet diese Entwicklung: Die Tage der langen Kaffeepause am Schnelllader könnten gezählt sein – sofern der ambitionierte Ausbauplan des chinesischen Autobauers aufgeht. Der erste Standort in Deutschland ist bereits am Netz, und sollte BYD sein Tempo halten, könnte das Tankstellen-ähnliche Ladeerlebnis schon bald Realität auf deutschen Autobahnen und in Städten werden.
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BYD hat am 9. Juni 2026 die ersten kommerziellen Flash Charging Stationen in Deutschland und Großbritannien scharf geschaltet, die mit bis zu 1.500 kW ein E Auto in 5 Minuten von 10 % auf 70 % laden können.
BYD hat am 9. Juni 2026 die ersten kommerziellen Flash Charging Stationen in Deutschland und Großbritannien scharf geschaltet, die mit bis zu 1.500 kW ein E Auto in 5 Minuten von 10 % auf 70 % laden können. Die Technik kombiniert einen Puffer Stromspeicher vor Ort, eine 1.000 Volt Architektur und die Blade Battery 2.0 mit 10C Laderate; in Großbritannien wird ein Preis von rund 50 Pence pro kWh anvisiert.
Der Ladevorsprung ist gewaltig: etwa 4,5 bis 6 mal schneller als ein Tesla V4 Supercharger.