Butterfly Effect hat Manus 2.0 am 28. September 2026 für internationale Nutzerinnen und Nutzer vorgestellt – zusammen mit Cue, einer separaten App für persönliche KI-Agenten. Das Unternehmen beschreibt Manus 2.0 nicht als gewöhnliches Versionsupdate, sondern als neue Architektur samt neuer Produkte.
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Im Mittelpunkt stehen zwei Ansätze: Manus soll Projekte mit Werkzeugen und Automatisierungen zusammenführen; Cue richtet sich an persönliche Aufgaben im Alltag. Die Effizienzwerte, die Manus für Cascade nennt, stammen aus einem einzelnen unternehmenseigenen Test. Sie sind daher kein Versprechen für die Leistung bei jeder Aufgabe.
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Was Cascade in Manus 2.0 verändert
Cascade ist Manus’ eigene Agenten-Umgebung – also die Software-Schicht, die Werkzeuge, Kontext und Arbeitsschritte eines KI-Agenten koordiniert. Laut Manus startet ein Projekt mit einer schlanken Grundausstattung; spezialisierte Funktionen kommen bei Bedarf hinzu. Zusammengehörige Arbeit, etwa Briefings, Webseiten, Videos und Automatisierungen, soll dabei im selben Projekt verknüpft bleiben.
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In einer getesteten Konfiguration meldete Manus gegenüber dem eigenen Vorgängersystem 23,2 Prozent weniger Tokenverbrauch, eine um 28,2 Prozent kürzere Bearbeitungszeit und 32 Prozent niedrigere Ausführungskosten. Der Vergleich bezieht sich auf diesen Test und Manus’ vorheriges System. Die verfügbaren Angaben belegen nicht, dass dieselben Einsparungen für alle Aufgaben oder in unabhängigen Benchmarks gelten.
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Cloud Computer und Automatisierungen, die auf Ereignisse reagieren
Der Cloud Computer ist eine separat zu kaufende, dedizierte Cloud-Umgebung für Projekte, die dauerhaft weiterlaufen sollen – etwa ein Spieleserver oder eine Automatisierung.
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Automatisierungen können nicht nur zu einer festgelegten Zeit starten, sondern auch dann, wenn in einem verbundenen Dienst etwas passiert. In den Manus-Release-Notes werden unter anderem eine neue E-Mail, ein Kalendereintrag, eine Slack-Nachricht oder eine Änderung in Notion als mögliche Auslöser genannt.
8 Das eignet sich für Abläufe, die auf neue Informationen reagieren sollen. Aus den Quellen geht allerdings nicht hervor, dass jeder Dienst und jeder Auslöser in jedem Konto verfügbar ist.
Manus Studio, Video Editor und Game Dev
Manus Studio ist der Desktop-Arbeitsbereich, der mit Manus 2.0 vorgestellt wurde. Zum Start kamen außerdem Umgebungen für Video Editor und Game Dev hinzu. Damit erweitert Manus den Schwerpunkt über Antworten auf Eingaben hinaus: Die Werkzeuge sollen auch beim Erstellen und Überarbeiten von Projektergebnissen helfen.
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Zu den in der Berichterstattung genannten Funktionen für die Computerinteraktion gehören auch Remote Control und Computer Use. Die Bezeichnungen verweisen auf Möglichkeiten, Agenten über den Computer arbeiten zu lassen – nicht darauf, dass sie ohne Zustimmung Zugriff auf ein Gerät erhalten. Im App-Eintrag von Cue heißt es, Nutzerinnen und Nutzer könnten festlegen, welche Werkzeuge und Informationen ein Agent verwenden darf und für welche Aktionen eine Genehmigung nötig ist.
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Was Cue-Agenten übernehmen sollen
Cue ist eine eigenständige App für persönliche Agenten und nutzt dieselbe zugrunde liegende Infrastruktur wie Manus. Berichten zufolge kann ein Agent eine eigene E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Wallet und einen eigenen Computer haben. So soll er mit Diensten kommunizieren, Anrufe bearbeiten und zusammenfassen oder innerhalb eines festgelegten Budgets Zahlungen ausführen können.
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Mehrere Agenten lassen sich außerdem auf ein gemeinsames Ziel ansetzen, Aufgaben untereinander aufteilen und Arbeit weitergeben. Ein berichtetes Beispiel beginnt mit dem Scannen eines Restaurant-QR-Codes und führt dazu, dass ein Agent im Auftrag der Nutzerin oder des Nutzers eine Bestellung aufgibt. Das sind beschriebene Produktfunktionen – kein Beleg dafür, dass jedes Restaurant, jede Zahlungsmethode oder jede Dienstanbindung überall funktioniert.
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Cue: Verfügbarkeit und mögliche Angebote für China
Zum Start wurde Cue als kostenloser, einladungsbasierter früher Zugang beschrieben; die iOS-Version wartete damals noch auf die Prüfung durch den App Store.
23 Inzwischen ist ein Eintrag bei Google Play sichtbar. Das bestätigt für sich genommen aber weder die Verfügbarkeit in jedem Land noch den Zugang für alle Nutzerinnen und Nutzer.
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Einige Berichte erwähnen Pläne für Produkte mit Blick auf den chinesischen Markt. Die hier verfügbaren Informationen belegen jedoch weder einen bestätigten Veröffentlichungstermin noch einen endgültigen Produktnamen oder einen konkreten Funktionsumfang.
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Der Kern der Ankündigung: Manus 2.0 entwickelt die Plattform zu einem Arbeitsbereich für fortlaufende Projekte, ereignisgesteuerte Aufgaben und kreative Werkzeuge weiter. Cue wiederum erprobt persönliche Agenten mit eigener Identität und begrenztem, von Nutzerinnen und Nutzern festgelegtem Zugriff. Die Leistungswerte für Cascade sind als Testergebnis des Unternehmens interessant; wie viel davon im Alltag übrig bleibt, müssen weitere Anwendungen zeigen.
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