Bank-of-America-Analyst Wamsi Mohan hat seine Prognose für die iPhone-Auslieferungen im Apple-Geschäftsjahr 2027 auf 247 Millionen Geräte gesenkt. Das sind 9 Millionen weniger als zuvor und 13 Millionen weniger als die rund 260 Millionen, mit denen die Wall Street rechnet. Neben der Nachfrage sieht Mohan mögliche Verzerrungen durch Apples gestaffelten Produktstart sowie steigende Speicher- und andere Komponentenpreise. Seine Kaufempfehlung und das Kursziel von 370 US-Dollar behielt er bei.
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13 Millionen iPhones unter der Wall-Street-Erwartung
BofAs neue Schätzung von 247 Millionen Geräten liegt deutlich unter dem Konsens von etwa 260 Millionen. Sie signalisiert eine vorsichtigere Einschätzung der Auslieferungen im Geschäftsjahr 2027. Aus den verfügbaren Berichten lässt sich allerdings nicht genau ableiten, welcher Anteil der Kürzung auf den Zeitplan der Markteinführungen, die Kosten oder andere Faktoren zurückgeht.
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Berichten zufolge kamen Pro, Pro Max und Duo im September auf den Markt; das Basismodell und das Air sollen im März folgen. Wenn wichtige Modelle in unterschiedlichen Quartalen erscheinen, verteilen sich Verkäufe anders über Apples Berichtsperioden. Auch der Verkaufsmix kann Umsatz- und Bruttomargenvergleiche beeinflussen. Das erschwert Quartalsschätzungen, belegt für sich genommen aber keinen Rückgang der zugrunde liegenden Kundennachfrage.
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BofA zufolge liegt der Konsens beim Umsatz des Dezemberquartals und bei der Bruttomarge im Märzquartal zu hoch, während er den Umsatz im Juniquartal zu niedrig ansetzt – die Margenerwartung für Juni sei dagegen ebenfalls zu hoch.
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22 Die vorliegenden Auszüge enthalten nicht genügend Angaben, um BofAs konkrete Quartalsschätzungen oder die vollständige Begründung dieser Vergleiche nachzuvollziehen.
September-Schätzungen unter dem Konsens
Vor Apples für den 2. November angesetzten Zahlen veröffentlichte BofA laut Berichten Schätzungen von 113 Milliarden US-Dollar Umsatz und 1,97 US-Dollar Gewinn je Aktie für das Septemberquartal. Die genannten Wall-Street-Erwartungen lagen bei 114 Milliarden Dollar Umsatz und 1,99 Dollar je Aktie. Damit lagen BofAs Schätzungen unter dem angegebenen Konsens – obwohl ein anderer Bericht die erwarteten Ergebnisse der Bank als möglichen leichten Gewinnsprung beschrieb. Diese Darstellung und die genannten Zahlen passen in den verfügbaren Berichten nicht eindeutig zusammen.
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Die größere Sorge der Bank galt dem Dezemberquartal. Dort könnten der gestaffelte iPhone-Start, höhere Komponentenpreise und ein schwächeres Wachstum im Services-Geschäft auf die Ergebnisse drücken. Es handelte sich um Analystenerwartungen vor der Veröffentlichung, nicht um von Apple gemeldete Resultate oder einen Ausblick des Unternehmens für Dezember.
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Speicherpreise erschweren den Margenausblick
BofA verwies auch auf steigende Komponentenpreise, darunter Speicherchips. Mohans längerfristige Einschätzung: Preisgestaltung, Produktmix und Kostensenkungen könnten dazu beitragen, dass sich die Margen ab Ende des Geschäftsjahres 2027 bis ins Jahr 2028 erholen.
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Die hier verfügbaren Quellen belegen keine verlässliche genaue Schätzung von BofA dazu, wie stark die Speicherkosten die Bruttomargen des iPhones oder des Gesamtkonzerns vor und nach möglichen Gegenmaßnahmen belasten. Ebenso bestätigen sie nicht, welche Annahmen die Bank zu vorhandenen Speicherbeständen oder möglichen künftigen Zollrückerstattungen getroffen hat. Apple hatte zuvor berichtet, dass Zollrückerstattungen den verwässerten Gewinn je Aktie im Juniquartal um 0,11 Dollar erhöhten. Dieser frühere Beitrag belegt jedoch weder eine künftige Entlastung noch BofAs konkrete Annahmen dazu.
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Kaufempfehlung bleibt trotz Listenstreichung bestehen
Berichten zufolge nahm BofA Apple von ihrer U.S. 1 List, einer Auswahl besonders überzeugender Kaufideen der Bank. Gleichzeitig hielt Mohan an seiner Kaufempfehlung und dem Kursziel von 370 US-Dollar fest. Die Streichung von der Liste ist daher nicht mit einer Herabstufung seiner Aktienempfehlung gleichzusetzen.
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Morgan Stanley senkte in einer separaten Einschätzung sein Kursziel für Apple von 360 auf 355 US-Dollar, behielt aber die Einstufung Overweight bei. Als Gründe wurden niedriger als erwartete iPhone-Preise und stark gestiegene Speicherkosten genannt. Der verfügbare Auszug enthält keine verlässliche bezifferte Schätzung von Morgan Stanley zur Kostenbelastung durch Speicherchips.
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Was Apples Zahlen am 2. November klären könnten
Apples Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal sollten am 2. November nach Börsenschluss veröffentlicht werden. Für 17 Uhr US-Ostküstenzeit war eine Telefonkonferenz angesetzt, die John Ternus’ erste als CEO sein sollte. Im Mittelpunkt standen der Ausblick auf das wichtige Weihnachtsquartal und die Frage, ob neue Produkte die steigenden Speicherkosten abfedern könnten.
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Für das Septemberquartal waren laut Berichten 9 bis 11 Prozent Umsatzwachstum und eine Bruttomarge von 47 bis 48 Prozent in Aussicht gestellt worden. Diese Spanne bezog sich auf das Septemberquartal, nicht auf den Ausblick für Dezember.
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Was sich aus den Berichten nicht sicher ableiten lässt
Die meisten Berichte über Mohans Einschätzung datieren auf den 30. Oktober; ein Nachrichtenindex führt die Meldung zur Prognose unter dem 31. Oktober. Das Original der Analystennotiz liegt in den verfügbaren Quellen nicht vor. Deshalb lassen sich ihr genaues Veröffentlichungsdatum und mehrere Detailannahmen – darunter Margenschätzungen für einzelne Quartale und bezifferte Kostenausgleiche – nicht bestätigen.
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