Apple baut sein Smart-Home-Angebot mit einer neuen Partnerauswahl aus: Die Apple Home Collection umfasst Geräte, die gemeinsam mit LG Electronics und Schneider Electric entwickelt wurden. Dazu gehören Kameras, eine Video-Türklingel, ein smartes Türschloss, Thermostate und Sensoren. Der Verkaufsstart soll im Dezember 2026 beginnen, ausgewählte Produkte folgen voraussichtlich Anfang 2027.
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Die Collection ist als kuratierte Ergänzung gedacht, nicht als Abschied von Works with Apple Home oder Matter. Apple verweist weiterhin auf Tausende Zubehörgeräte, die bereits mit Apple Home und Matter kompatibel sind.
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Welche Geräte sind dabei?
LGs sieben Produkte sind eine kabelgebundene Video-Türklingel, eine Flutlichtkamera, eine Innen- und eine Außenkamera mit Netzstecker, ein smartes Türschloss, ein Thermostat und ein Temperatursensor.
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25 Schneider Electric steuert nach den vorliegenden Angaben ebenfalls ein Thermostat und einen Raumsensor bei; Preise dafür sind nicht belegt.
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US-Startpreise der angekündigten LG-Produkte
| Produkt |
Startpreis |
| LG Video Doorbell Wired |
249,95 US-Dollar |
| LG Floodlight Cam |
399,95 US-Dollar |
| LG Outdoor Cam Plug-In |
299,95 US-Dollar |
| LG Indoor Cam Plug-In |
199,95 US-Dollar |
| LG Smart Deadbolt Lock |
349,95 US-Dollar |
| LG Smart Thermostat |
199,95 US-Dollar |
| LG Temperature Sensor |
39,95 US-Dollar |
Die Preise sind in US-Dollar angegeben.
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Einrichtung, Kamera-Funktionen und Datenschutz
Laut Apple lässt sich die Einrichtung mit einem Fingertipp auf dem iPhone starten. Die Geräte werden anschließend über die Home-App gesteuert – eine separate App oder ein zusätzliches Konto des Herstellers soll nicht nötig sein.
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Alle vier LG-Kameras nehmen Videos mit bis zu 2,5K-Auflösung auf. Sie können laut Apple Menschen, vertraute Gesichter, Haustiere, Fahrzeuge und Pakete erkennen. Für den Ereignisverlauf ist ein kompatibler Home-Hub erforderlich; Aufnahmen werden in einem unterstützten iCloud+-Tarif bis zu zehn Tage gespeichert. Ein zusätzliches Kamera-Abo sei nicht nötig.
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Apple erklärt, die Home-Daten seien Ende-zu-Ende-verschlüsselt und weder Apple noch LG Electronics oder Schneider Electric könnten auf die geschützten Informationen zugreifen. Das ist die von den Unternehmen formulierte Datenschutz-Zusage, keine unabhängige Sicherheitsprüfung.
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Für die Kameras ist ein Home-Hub vorgesehen
Als kompatible Home-Hubs für die Kameraüberwachung nennt Apple HomeView, HomePod, HomePod mini und Apple TV 4K. HomeView ist demnach eine Möglichkeit, aber nicht die einzige.
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Apple hat HomeView separat als smartes Display zur Steuerung des Zuhauses vorgestellt. Die Home-Kameraansicht kann laut Apple bis zu neun Live-Videobilder gleichzeitig zeigen.
18 Weitere kursierende Angaben – etwa zu Chip, FaceTime-Funktionen oder einer bestimmten Aufstellmöglichkeit – sind durch die hier angeführten Informationen nicht bestätigt.
Was die Ankündigung klarstellt – und was offenbleibt
Die neue Auswahl verspricht einen stärker auf Apple zugeschnittenen Kauf- und Einrichtungsweg. Welche konkreten Entwicklungsaufgaben Apple, LG und Schneider Electric jeweils übernommen haben, geht aus den verfügbaren Angaben jedoch nicht hervor. Auch Einzelheiten zum Türschloss – etwa zu bestimmten Entsperrmethoden oder zum Betrieb ohne Internetverbindung – sind damit nicht bestätigt. Für Schneider Electrics Thermostat fehlen ebenfalls belastbare Preisangaben und Nachweise zu möglichen Einsparungen über Versorgerprogramme.
Der Kern der Ankündigung ist damit vor allem die Produktstrategie: Apple empfiehlt eine gemeinsam mit Partnern entwickelte Geräteauswahl, die über die Home-App verwaltet wird. Das breite Angebot an Apple-Home- und Matter-Zubehör soll daneben bestehen bleiben.
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