Infostealer Malware kopierte aktive Claude Sitzungen von infizierten Computern. Angreifer konnten diese Sitzungen wiederverwenden und bezahltes Nutzungsvolumen verbrauchen – ohne Passwort oder neuen MFA Code.
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 Luna
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Anthropic disclose about the infostealer-malware campaign that hijacked active Claude login sessions—including how attackers stole. Article summary: Anthropic said a bad actor used common infostealer malware on users’ computers to copy active Claude browser-session cookies, then replay those already authenticated sessions to enter accounts and consume paid Claude usa. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fak
Anthropic hat einige Claude-Nutzer vor einem Angriff mit sogenannter Infostealer-Malware gewarnt. Die Schadprogramme stahlen aktive Browser-Sitzungen von infizierten Computern. Angreifer konnten diese Sitzungen anschließend wiederverwenden, auf Claude-Konten zugreifen und kostenpflichtiges Nutzungsvolumen verbrauchen – ohne das Kontopasswort zu kennen oder eine neue Zwei-Faktor-Authentifizierung zu durchlaufen. 18
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Die wichtigste Erkenntnis geht über Claude hinaus: Wenn Schadsoftware eine bereits authentifizierte Browser-Sitzung kopiert, schützen Maßnahmen für den nächsten Login den Angreifer möglicherweise nicht mehr. Wer sein Konto zurückerobert, muss deshalb auch das betroffene Gerät untersuchen und bereinigen.
Infostealer sind auf den Diebstahl von Daten von infizierten Geräten spezialisiert. Dazu gehören unter anderem Browser-Cookies, gespeicherte Passwörter und andere lokal abgelegte Anmeldeinformationen. In diesem Fall erfasste die Malware auch aktive Claude-Sitzungen. Die Angreifer spielten diese Sitzungsdaten anschließend wieder ein – so, als würden sie eine bereits angemeldete Sitzung fortsetzen, statt sich mit einem neu eingegebenen Passwort anzumelden. 19
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Genau das erklärt, warum weder eine Passwortabfrage noch ein neuer Code für die Zwei-Faktor-Authentifizierung nötig war. Eine MFA-Prüfung schützt vor allem einen neuen Anmeldevorgang. Sie macht ein bereits gestohlenes Sitzungstoken nicht automatisch ungültig. Berichte beschrieben die Methode daher als Umgehung von Passwort- und MFA-Prüfungen: Verwendet wurde schlicht die gültige, kopierte Sitzung. 19
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Anthropic entdeckte verdächtige Aktivitäten bei betroffenen Konten. Ein auffälliges Zeichen war, dass Claude-Nutzung in einer Weise verbraucht wurde, die nicht zum Verhalten des Kontoinhabers passte – etwa durch einen unerwartet schnellen Verbrauch des verfügbaren Nutzungslimits. 18
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Ein solcher Hinweis muss nicht wie eine klassische Kontoübernahme aussehen. Das Passwort kann weiterhin korrekt sein, während ein Angreifer über eine aus dem Browser kopierte Sitzung arbeitet. Unerklärlicher Verbrauch, unbekannte Aktivitäten oder Sicherheitsbenachrichtigungen können deshalb auch auf einen kompromittierten Computer hindeuten – nicht zwingend auf einen Einbruch in die Anmeldedatenbank des Dienstes.
In den Berichten wurden fünf Infostealer für Windows genannt: Vidar, LummaC2, StealC, RedLine und Acreed. Für macOS wurde Atomic Stealer aufgeführt. 19
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Dabei handelte es sich nicht um Malware, die speziell in Claude eingebaut war. Nach den vorliegenden Angaben lief die Schadsoftware bereits auf infizierten Windows-PCs oder Macs der Nutzer. Dort sammelte sie Browserdaten, Cookies und weitere Zugangsdaten – darunter auch die authentifizierte Claude-Sitzung. 20
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Die Berichterstattung konzentrierte sich auf Desktop- und Laptop-Computer. Sie belegte nicht, dass Smartphones oder Tablets von genau diesem Mechanismus des Browser-Sitzungsdiebstahls betroffen waren. Das ist allerdings keine pauschale Garantie, dass mobile Geräte gegen jede Art von Konto- oder Malware-Bedrohung geschützt sind. 22
Anthropic meldete Nutzer mit mutmaßlich kompromittierten Sitzungen bei Claude ab, entfernte gespeicherte Zahlungsmethoden und erklärte, unberechtigte Gebühren identifizieren und erstatten zu wollen. Damit lassen sich gestohlene Sitzungen abschalten und weitere kostenpflichtige Nutzung oder Abrechnungsmanipulationen begrenzen. 17
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Die Maßnahmen beseitigen die Malware jedoch nicht vom Computer. Solange das Gerät infiziert bleibt, könnte ein Angreifer nach einer erneuten Anmeldung weitere Sitzungen, Passwörter oder andere Browserdaten stehlen. Die Untersuchung und Bereinigung des Endgeräts ist daher unverzichtbar. 20
Wer eine Benachrichtigung von Anthropic erhalten hat oder unerklärliche Claude-Nutzung feststellt, sollte den für Claude verwendeten Computer als potenziell kompromittiert behandeln.
Erzwungene Abmeldungen und das Entfernen gespeicherter Karten sind sinnvolle Sofortmaßnahmen. Sie ersetzen jedoch nicht die Bereinigung des Endgeräts. Das zentrale Problem war in diesem Fall die Fähigkeit der infizierten Computer, bereits authentifizierte Browserdaten offenzulegen. 20
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Studio Global AI
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Infostealer Malware kopierte aktive Claude Sitzungen von infizierten Computern. Angreifer konnten diese Sitzungen wiederverwenden und bezahltes Nutzungsvolumen verbrauchen – ohne Passwort oder neuen MFA Code.
Infostealer Malware kopierte aktive Claude Sitzungen von infizierten Computern. Angreifer konnten diese Sitzungen wiederverwenden und bezahltes Nutzungsvolumen verbrauchen – ohne Passwort oder neuen MFA Code. Der Angriff zielte nicht auf den eigentlichen Anmeldevorgang, sondern auf eine bereits gültige Browser Sitzung.
Anthropic meldete betroffene Sitzungen ab, entfernte gespeicherte Zahlungsmethoden und kündigte Rückerstattungen für unberechtigte Abbuchungen an.
Infostealer Malware kopierte aktive Claude Sitzungen von infizierten Computern. Angreifer konnten diese Sitzungen wiederverwenden und bezahltes Nutzungsvolumen verbrauchen – ohne Passwort oder neuen MFA Code.
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Anthropic hat einige Claude-Nutzer vor einem Angriff mit sogenannter Infostealer-Malware gewarnt. Die Schadprogramme stahlen aktive Browser-Sitzungen von infizierten Computern. Angreifer konnten diese Sitzungen anschließend wiederverwenden, auf Claude-Konten zugreifen und kostenpflichtiges Nutzungsvolumen verbrauchen – ohne das Kontopasswort zu kennen oder eine neue Zwei-Faktor-Authentifizierung zu durchlaufen. 18
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Die wichtigste Erkenntnis geht über Claude hinaus: Wenn Schadsoftware eine bereits authentifizierte Browser-Sitzung kopiert, schützen Maßnahmen für den nächsten Login den Angreifer möglicherweise nicht mehr. Wer sein Konto zurückerobert, muss deshalb auch das betroffene Gerät untersuchen und bereinigen.
Infostealer sind auf den Diebstahl von Daten von infizierten Geräten spezialisiert. Dazu gehören unter anderem Browser-Cookies, gespeicherte Passwörter und andere lokal abgelegte Anmeldeinformationen. In diesem Fall erfasste die Malware auch aktive Claude-Sitzungen. Die Angreifer spielten diese Sitzungsdaten anschließend wieder ein – so, als würden sie eine bereits angemeldete Sitzung fortsetzen, statt sich mit einem neu eingegebenen Passwort anzumelden. 19
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Genau das erklärt, warum weder eine Passwortabfrage noch ein neuer Code für die Zwei-Faktor-Authentifizierung nötig war. Eine MFA-Prüfung schützt vor allem einen neuen Anmeldevorgang. Sie macht ein bereits gestohlenes Sitzungstoken nicht automatisch ungültig. Berichte beschrieben die Methode daher als Umgehung von Passwort- und MFA-Prüfungen: Verwendet wurde schlicht die gültige, kopierte Sitzung. 19
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Anthropic entdeckte verdächtige Aktivitäten bei betroffenen Konten. Ein auffälliges Zeichen war, dass Claude-Nutzung in einer Weise verbraucht wurde, die nicht zum Verhalten des Kontoinhabers passte – etwa durch einen unerwartet schnellen Verbrauch des verfügbaren Nutzungslimits. 18
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Ein solcher Hinweis muss nicht wie eine klassische Kontoübernahme aussehen. Das Passwort kann weiterhin korrekt sein, während ein Angreifer über eine aus dem Browser kopierte Sitzung arbeitet. Unerklärlicher Verbrauch, unbekannte Aktivitäten oder Sicherheitsbenachrichtigungen können deshalb auch auf einen kompromittierten Computer hindeuten – nicht zwingend auf einen Einbruch in die Anmeldedatenbank des Dienstes.
In den Berichten wurden fünf Infostealer für Windows genannt: Vidar, LummaC2, StealC, RedLine und Acreed. Für macOS wurde Atomic Stealer aufgeführt. 19
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Dabei handelte es sich nicht um Malware, die speziell in Claude eingebaut war. Nach den vorliegenden Angaben lief die Schadsoftware bereits auf infizierten Windows-PCs oder Macs der Nutzer. Dort sammelte sie Browserdaten, Cookies und weitere Zugangsdaten – darunter auch die authentifizierte Claude-Sitzung. 20
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Die Berichterstattung konzentrierte sich auf Desktop- und Laptop-Computer. Sie belegte nicht, dass Smartphones oder Tablets von genau diesem Mechanismus des Browser-Sitzungsdiebstahls betroffen waren. Das ist allerdings keine pauschale Garantie, dass mobile Geräte gegen jede Art von Konto- oder Malware-Bedrohung geschützt sind. 22
Anthropic meldete Nutzer mit mutmaßlich kompromittierten Sitzungen bei Claude ab, entfernte gespeicherte Zahlungsmethoden und erklärte, unberechtigte Gebühren identifizieren und erstatten zu wollen. Damit lassen sich gestohlene Sitzungen abschalten und weitere kostenpflichtige Nutzung oder Abrechnungsmanipulationen begrenzen. 17
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Die Maßnahmen beseitigen die Malware jedoch nicht vom Computer. Solange das Gerät infiziert bleibt, könnte ein Angreifer nach einer erneuten Anmeldung weitere Sitzungen, Passwörter oder andere Browserdaten stehlen. Die Untersuchung und Bereinigung des Endgeräts ist daher unverzichtbar. 20
Wer eine Benachrichtigung von Anthropic erhalten hat oder unerklärliche Claude-Nutzung feststellt, sollte den für Claude verwendeten Computer als potenziell kompromittiert behandeln.
Erzwungene Abmeldungen und das Entfernen gespeicherter Karten sind sinnvolle Sofortmaßnahmen. Sie ersetzen jedoch nicht die Bereinigung des Endgeräts. Das zentrale Problem war in diesem Fall die Fähigkeit der infizierten Computer, bereits authentifizierte Browserdaten offenzulegen. 20
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Infostealer Malware kopierte aktive Claude Sitzungen von infizierten Computern. Angreifer konnten diese Sitzungen wiederverwenden und bezahltes Nutzungsvolumen verbrauchen – ohne Passwort oder neuen MFA Code. Der Angriff zielte nicht auf den eigentlichen Anmeldevorgang, sondern auf eine bereits gültige Browser Sitzung.
Anthropic meldete betroffene Sitzungen ab, entfernte gespeicherte Zahlungsmethoden und kündigte Rückerstattungen für unberechtigte Abbuchungen an.