Cyberleek hat am 14. Oktober 2026 in einer dreiteiligen Erklärung mit dem Titel „The End of the Road“ keine endgültige Abkehr von GTA-6-Leaks verkündet. Der anonyme Account kündigte an, vorerst keine weiteren regulären Ausschnitte zu veröffentlichen. Einen angeblichen, mehr als 200 GB großen spielbaren Build wolle er nicht hochladen, weil die begleitende Memecoin das Ziel von 30 Millionen US-Dollar verfehlt habe. Auch das behauptete Spielende solle vorerst unter Verschluss bleiben.
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Das entscheidende Wort in der Ankündigung lautet „vorerst“: Cyberleek versprach kein endgültiges Ende. Zugleich stellte der Account eine bedingte Veröffentlichung von Story-Spoilern in Aussicht, falls die Gruppe entdeckt oder ausgeschaltet werde. Ob an diesen Behauptungen etwas dran ist, bleibt offen.
Kein Build, kein Spielende – laut Cyberleek
Cyberleek knüpfte die Veröffentlichung des angeblichen Komplett-Builds ausdrücklich an das Erreichen der 30-Millionen-Dollar-Marke: Das Ziel sei verfehlt, also werde es keinen Build geben. Diese Erklärung gibt die vom Account genannte Begründung wieder, bestätigt aber nicht, dass überhaupt eine vollständige, funktionierende Version von GTA 6 existiert.
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Der letzte Clip wurde als aus dem Zusammenhang gerissenes Material aus den finalen Missionen präsentiert. Berichte wiesen darauf hin, dass die Aufnahmen nicht belegen, dass das vollständige Ende des Spiels veröffentlicht wurde.
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Cyberleek behauptete außerdem, das Ende zu kennen, es aber nicht veröffentlichen zu wollen, weil dadurch Spielerinnen und Spielern das Erlebnis verdorben würde. Die Einschränkung „vorerst“ lässt weitere Leaks jedoch grundsätzlich offen.
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Die Spoiler-Drohung steht daneben
Neben dem Versprechen, das Ende nicht zu veröffentlichen, behauptete Cyberleek, ein „Dead-Man’s Switch“ sei aktiv. Dabei soll es sich um einen Auslöser handeln, der Story-Spoiler freigibt, falls jemand versucht, die Gruppe auszuschalten. In einer von Fans gesicherten Erklärung hieß es, das Ende sei als Möglichkeit erwogen worden, Take-Two zu bestrafen – letztlich aber unveröffentlicht geblieben, um nicht die Spieler für den Konflikt büßen zu lassen.
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Das sind Aussagen von Cyberleek, kein Beleg dafür, dass ein automatischer Veröffentlichungsmechanismus existiert oder tatsächlich das Ende verbreiten könnte. Auch der Besitz des vollständigen Spielendes ist nicht unabhängig bestätigt.
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Was die Memecoin-Erklärungen belegen – und was nicht
Cyberleek bezeichnete den Token als Spende, „niemals als Investment“, und erklärte, es seien keine Renditen versprochen worden.
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26 Das war die Verteidigung des Accounts angesichts von Betrugsvorwürfen, über die PCMag berichtete; die Aussage allein klärt diese Vorwürfe nicht.
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Die 30-Millionen-Dollar-Marke wurde als Voraussetzung für die Freigabe des angeblichen Builds genannt. Zu früheren Einnahmen im Zusammenhang mit der Memecoin kursieren getrennte Schätzungen: Ein Bericht nennt rund 250.000 US-Dollar, ein anderer schätzt etwa 270.000 US-Dollar. Diese Beträge beziehen sich auf frühere Vorgänge und belegen weder den Wert des Tokens im Oktober noch Cyberleeks Begründung für den zurückgehaltenen Build.
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Cyberleek hatte außerdem für ein separates Gaming-Projekt geworben, das teure Hardware und Jahre an Arbeit erfordern sollte. Auch diese Aussage bestätigt weder, dass das Projekt tatsächlich existierte, noch dass seine Finanzierung der alleinige Grund für die Leak-Kampagne war.
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Was weiterhin ungeklärt ist
Die Identität von Cyberleek war laut Berichten unbekannt; zugleich wurde von ungefähr 20 veröffentlichten Clips berichtet. Weder die Zahl der Ausschnitte noch die Aussagen des Accounts bestätigen den Besitz eines vollständigen spielbaren Builds, des Endes oder eines funktionierenden „Dead-Man’s Switch“.
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Take-Two beantragte Auskünfte von Microsoft, Discord, X und Google, um die Quelle der Leaks zu identifizieren. Diese rechtlichen Schritte bestätigen für sich genommen nicht, dass Cyberleeks Angaben zu den Aufnahmen, dem Build, den Finanzen oder dem Spoiler-Mechanismus stimmen.
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Die vorsichtigste Lesart der Erklärung vom 14. Oktober: Cyberleek kündigte eine Pause bei den regulären Leaks an und erklärte, den angeblichen Build sowie das Ende zurückzuhalten. Gleichzeitig blieb eine bedingte Drohung mit Story-Spoilern bestehen. Ob die angekündigte Pause oder die Drohung jemals umgesetzt werden, ist offen.