Der MI455X ist das Herzstück von Helios – einem geplanten Rack mit 72 GPUs, bis zu 2,9 Exaflops FP4 Leistung und rund 31 TB HBM4. Der Beschleuniger kombiniert acht TSMC N2 Compute Dies mit N3P Fabric , Cache und I/O Dies in einem CoWoS L Package sowie 432 GB HBM4 und 23,3 TB/s Speicherbandbreite.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did AMD present at Hot Chips 2026 about its Instinct MI400 architecture and broader full-system AI strategy—particularly the MI455X’s e. Article summary: AMD used Hot Chips 2026 to argue that AI infrastructure must be designed as a tightly integrated rack-scale platform—not merely as individual GPUs. MI455X is the compute centerpiece, while Helios combines it with EPYC ho. Topic tags: general, general web, documentation. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fak
AMD nutzte die Hot Chips 2026 für eine Botschaft, die über „mehr GPU-Leistung“ hinausgeht: Die MI400-Generation soll die Grundlage für KI-Infrastruktur auf Rack-Ebene bilden. Im Mittelpunkt stehen der MI455X-Beschleuniger, EPYC-Serverprozessoren, Pensando-Netzwerkchips, eine schnelle Verbindungsstruktur und die ROCm-Software – als abgestimmtes Gesamtsystem. 467
Das ist relevant, weil große KI-Installationen nicht allein an der Rechenleistung eines Beschleunigers scheitern. Ebenso entscheidend sind Speicherkapazität, der Transport von Daten, die Kommunikation zwischen vielen GPUs, die Netzwerkanbindung und die Frage, wie gut sich Software auf die Plattform portieren lässt.
Der MI455X ist AMDs Spitzenmodell der fünften CDNA-Generation. AMD beschreibt ihn als Chiplet-Design mit acht Compute-Dies aus TSMCs N2-Fertigung. Hinzu kommen in N3P gefertigte Dies für Fabric, Cache und I/O. Verbunden werden die Komponenten über ein CoWoS-L-Package für die fortgeschrittene 2,5D-/3D-Gehäusetechnik. 27
Der Beschleuniger verfügt laut AMD über 256 Work-Group-Processoren und native Wave32-Ausführung. Außerdem hob das Unternehmen eine Transzendentenfunktionseinheit mit geringerer Latenz hervor. Sie soll Operationen beschleunigen, die in Training, Inferenz und beim Fein-Tuning von Modellen eine Rolle spielen.
Ein entscheidendes Merkmal ist der Speicher. Zwölf HBM4-Stacks liefern pro MI455X eine Kapazität von 432 GB und eine angegebene Bandbreite von 23,3 TB/s. 257 AMD nennt eine Spitzenleistung von 40,26 Petaflops für MXFP4 sowie jeweils 20,13 Petaflops für MXFP6 und MXFP8. Dabei handelt es sich um theoretische Spitzenwerte bestimmter Zahlenformate – nicht um unabhängige Messungen realer Anwendungen.
Mit Helios löst AMD den MI455X aus dem klassischen Bild einer einzelnen GPU. Das geplante System nach dem Open-Rack-Wide-Standard soll 72 MI455X-Beschleuniger in einer Rack-Konfiguration verbinden. AMD und die begleitende Berichterstattung nennen bis zu 2,9 Exaflops FP4-Leistung sowie rund 31 TB aggregierten HBM4-Speicher. 1347
Bei den Bandbreitenangaben ist allerdings Vorsicht angebracht. ServeTheHome beschreibt für die 72 GPUs rund 1,7 PB/s aggregierte HBM4-Bandbreite, berechnet auf Grundlage des neueren Werts von 23,3 TB/s pro GPU. 7 In früheren Berichten von der CES war für dasselbe Helios-Konzept noch von 1,4 PB/s die Rede. 4910 Der Unterschied könnte auf eine überarbeitete Spezifikation, eine andere Messgrundlage oder eine veränderte Beschreibung des Systems zurückgehen. Ohne weitere Klarstellung sollten die Werte nicht als direkt vergleichbares Benchmark-Ergebnis verstanden werden.
AMD nennt außerdem 260 TB/s Scale-up-Bandbreite innerhalb des 72-GPU-Verbunds. 47 Ziel ist, einen großen Pool von Beschleunigern so eng miteinander zu verbinden, dass Training und Inferenz sehr großer Modelle nicht an isolierten GPU-Inseln ausgebremst werden.
Die Systemarchitektur basiert auf drei gemeinsam entwickelten Siliziumbausteinen:
Ein Compute-Tray verbindet vier MI455X-Module mit einem EPYC-Hostprozessor und kann bis zu drei Pensando Vulcano 800 AI-NICs aufnehmen. 46 AMDs UALoE-Fabric verbindet die Komponenten innerhalb der Plattform; die Netzwerkschicht stellt die Verbindung zum restlichen Rechenzentrum her.
Dahinter steht ein klarer Full-System-Ansatz: Die CPUs übernehmen Host- und Orchestrierungsaufgaben, die GPUs liefern die dichte KI-Rechenleistung, und dedizierte Netzwerkchips transportieren Daten, ohne den Beschleuniger mit jeder Kommunikationsaufgabe zu belasten.
Auch die beste Hardware macht noch keine konkurrenzfähige KI-Plattform. Deshalb stellt AMD ROCm als Softwarebasis für die MI400-Familie und Helios heraus. Das Unternehmen beschreibt ROCm als offenen, AMD-basierten Software-Stack für Hyperscaler-KI, High-Performance Computing, Forschung und souveräne Rechenumgebungen. 1
Strategisch geht es darum, Kunden eine Alternative zu einem stark von CUDA abhängigen GPU-Ökosystem zu bieten. Damit ist die Kompatibilitätsfrage allerdings nicht automatisch gelöst. In der Praxis entscheiden Framework-Unterstützung, optimierte Kernel, Entwicklerwerkzeuge, Bibliotheken und die Leistung bei konkreten Arbeitslasten über die Akzeptanz. Dennoch ist die Stoßrichtung eindeutig: AMD möchte, dass ROCm bereits bei der Plattformauswahl berücksichtigt wird – und nicht erst nach dem Hardwarekauf als nachträgliche Ergänzung. 17
Die Botschaft von Hot Chips passt zu AMDs breiterer Produktstrategie mit CPUs, GPUs, Netzwerkprodukten, adaptiven SoCs und FPGAs. Der Konzern präsentiert diese Komponenten zunehmend als Bausteine für Rechenzentrums-KI, physische KI, Edge-Verarbeitung und sicherheitskritische Systeme – nicht als voneinander getrennte Produktkategorien. 11214
Die Familie Versal Premium Gen 2 Memory-on-Package zeigt, wie dieser Ansatz abseits großer KI-GPUs aussieht. Die adaptiven SoCs integrieren bis zu 32 GB LPDDR5X direkt in das Package und bieten laut AMD bis zu 288 GB/s Speicherbandbreite. Im Vergleich zu Lösungen mit externem Speicher soll sich die benötigte Platinenfläche um bis zu 60 Prozent reduzieren lassen. 3237
Hinzu kommen fest implementierte IP-Blöcke für CXL 3.1 und PCIe 6.0 sowie Sicherheitsfunktionen wie PCIe Integrity and Data Encryption, Inline-Speicherverschlüsselung und ECC. Die Berichterstattung von Hot Chips beschreibt außerdem eine Sicherheits-Roadmap mit PCIe-Gen-7-Funktionen und Post-Quanten-Kryptografie. 373943
Diese Produkte ersetzen den MI455X nicht. Sie zeigen vielmehr, wie AMD unterschiedliche Ebenen der Infrastruktur abdecken will: dichte Beschleunigerleistung für große KI-Systeme, universelle CPU-Kapazität, programmierbare Logik und adaptive Verarbeitung für spezielle oder Edge-Arbeitslasten sowie Netzwerk- und Sicherheitssilizium für den Transport und Schutz von Daten.
Die wichtigste Aussage ist architektonischer Natur, nicht numerischer. AMD argumentiert, dass die entscheidende Einheit moderner KI-Infrastruktur zunehmend der vernetzte Rack-Verbund ist – und nicht mehr die einzelne GPU.
Der MI455X liefert Rechendichte und HBM4-Kapazität. Helios ergänzt ihn um Rack-Interconnects, Hostprozessoren und Netzwerkchips. ROCm bildet die Softwareebene, mit der AMD das System in unterschiedlichen Kundenumgebungen praktikabel machen will. Das breitere Portfolio aus CPUs, FPGAs, adaptiven SoCs und Netzwerkprodukten eröffnet dem Konzern weitere Ansatzpunkte innerhalb desselben Infrastruktur-Ausbaus.
AMD hat die Serienproduktion und größere Auslieferungen von MI455X und Helios für die zweite Jahreshälfte 2026 in Aussicht gestellt. 315 Solange die Systeme nicht ausgeliefert sind und unabhängige Messungen mit realen Arbeitslasten fehlen, ist die vorsichtigste Einordnung daher: AMD hat eine ambitionierte Plattformspezifikation und Roadmap vorgestellt – aber noch keinen Beleg dafür, dass Helios in allen praktischen Anwendungen schneller sein wird als konkurrierende Systeme.
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Der MI455X ist das Herzstück von Helios – einem geplanten Rack mit 72 GPUs, bis zu 2,9 Exaflops FP4 Leistung und rund 31 TB HBM4.
Der MI455X ist das Herzstück von Helios – einem geplanten Rack mit 72 GPUs, bis zu 2,9 Exaflops FP4 Leistung und rund 31 TB HBM4. Der Beschleuniger kombiniert acht TSMC N2 Compute Dies mit N3P Fabric , Cache und I/O Dies in einem CoWoS L Package sowie 432 GB HBM4 und 23,3 TB/s Speicherbandbreite.
AMD verfolgt einen Plattformansatz: EPYC Prozessoren, Instinct Beschleuniger, Pensando Netzwerkchips, ROCm und adaptive SoCs sollen als Bausteine einer gemeinsamen KI Infrastruktur zusammenspielen.