Adobe demonstrierte eine Website, die nach der Suche nach einer Camping Kaffeemaschine Inhalte, Empfehlungen und Seitenelemente in 1,64 Sekunden anpasste; die genannten Kosten von 0,01 bis 0,02 US Dollar pro Seite sin... Statt eine komplette Website frei zu generieren, ruft das System geprüfte Inhalte aus Adobe Expe...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Adobe principal scientist Carlos Sanchez demonstrate about “agentic sites”—including how the system uses Cerebras inference hardwar. Article summary: Sanchez demonstrated a prototype “agentic site”: rather than serving one pre-authored page to a segment, it infers an individual visitor’s intent and assembles approved page components around it in real time. It is a cre. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Adobe Principal Scientist Carlos Sanchez demonstrierte einen Prototyp für eine sogenannte „Agentic Site“: eine Website, die die Absicht eines Besuchers interpretiert und daraus in Echtzeit eine passende Seite zusammenstellt. Das Ziel ist eine „Audience of One“ – also ein individuelles Erlebnis statt einer vorab definierten Zielgruppensegmentierung. 2
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Wichtig ist die Einschränkung beim Reifegrad: Die öffentlich verfügbaren Berichte beschreiben eine funktionierende Demonstration und verwandte Adobe-Produkte, aber noch keinen allgemein verfügbaren Dienst, der für jeden Besucher in großem Maßstab eine eigene Produktionsseite erzeugt. 4
34
Im Mittelpunkt stand eine Website für Kaffeemaschinen. Nachdem ein Besucher nach einer Maschine für das Camping gesucht hatte, veränderte das System die Inhalte, Empfehlungen und Darstellung der Seite entsprechend dieser Outdoor-Nutzung. Sanchez’ Vortrag auf der AI Engineer World’s Fair trug den Titel „Agentic Sites: Building Hyper Personalized Websites“. 33
Die Idee ist kontrollierter, als ein Sprachmodell einfach eine Website erfinden zu lassen. Das System leitet aus Signalen wie Suchanfragen und dem bisherigen Surfverhalten eine Absicht oder Persona ab, ruft passende Inhalte aus einem bestehenden Unternehmensbestand ab und setzt die Seite aus diesem Material zusammen. 2
34
Vereinfacht lässt sich der Ablauf in vier Schritte teilen:
Das ist vor allem für die Markenkontrolle relevant. Wenn die Ausgabe auf Unternehmensinhalten und freigegebenen Assets basiert, sinkt das Risiko unbelegter Produktversprechen. Zugleich bleibt die Darstellung näher an der etablierten visuellen und redaktionellen Identität. Die Berichte zur Demonstration beschreiben daher kein Generieren aus dem Nichts, sondern das Abrufen und erneute Zusammensetzen vorhandener Inhalte. 4
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Für die gemeldete Implementierung kamen Googles Modell Gemma 4 und die Cerebras-Inferenzinfrastruktur zum Einsatz. Cerebras führt Gemma 4 31B in seinem Modellkatalog mit ungefähr 1.850 erzeugten Tokens pro Sekunde; für einen Gemma-4-Anwendungsfall hat das Unternehmen rund 2.300 Tokens pro Sekunde genannt. 3
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Eine hohe Tokenrate ist relevant, weil eine Agentic Site während einer einzigen Web-Interaktion mehrere Schritte erledigen kann: Absicht interpretieren, Kontext abrufen, passende Komponenten bestimmen, Texte erzeugen oder überarbeiten und das Ergebnis zurückgeben. Schnelle Inferenz macht diesen Ablauf aus Abrufen, Schlussfolgern und Zusammenstellen eher für interaktive Erlebnisse nutzbar – und nicht nur für die Offline-Produktion von Inhalten.
Die Tokenrate ist allerdings nicht mit der Ladezeit der gesamten Seite gleichzusetzen. Netzwerkbedingungen, Abrufe aus Datenbanken, Produktkataloge, Einwilligungsprüfungen, Browser-Rendering, Caching und die Auslieferung im Backend beeinflussen die tatsächliche Wahrnehmung des Besuchers.
Berichten über Sanchez’ Ausführungen zufolge erzeugte eine Anfrage nach einer Camping-Kaffeemaschine ein personalisiertes Ergebnis in 1,64 Sekunden. Rund eine Sekunde davon entfiel demnach auf den Modellaufruf. Zum Vergleich wurden 4,6 Sekunden bei einem anderen Setup genannt; außerdem war von geschätzten Kosten von etwa 0,01 bis 0,02 US-Dollar pro Seite die Rede. 1
Diese Werte sollten als gemeldete Prototyp-Benchmarks und Schätzungen verstanden werden – nicht als unabhängig geprüfte Service-Level-Zusagen oder veröffentlichte Adobe-Preise. Sie belegen auch nicht, dass jede Seite, jeder Besucher und jedes Traffic-Muster dieselbe Leistung erzielen würde.
Damit sich Personalisierung unmittelbar anfühlt, muss das System fertig sein, bevor seine Entscheidung zur spürbaren Verzögerung wird. Ein Zielbereich von etwa ein bis zwei Sekunden könnte es einer Website ermöglichen, auf eine Suchanfrage, den Einstiegskontext oder eine erkennbare Veränderung der Besucherabsicht zu reagieren, solange der Anlass noch frisch ist.
Damit wäre eine feinere Anpassung möglich als mit klassischen Segmenten wie „Stammkunde“ oder „Outdoor-Fan“. Die Website könnte stattdessen auf das unmittelbare Ziel reagieren: eine Kaffeemaschine fürs Camping finden, Produkte vergleichen oder eine konkrete Kaufempfehlung erhalten.
Das Ziel beseitigt jedoch nicht die übrigen Engpässe des Webs. Einwilligungs- und Identitätskontrollen, die Prüfung von Produkt- und Preisdaten, Abrufzeiten, CDN-Verhalten, Rendering und Fehlerbehandlung müssen weiterhin in das gesamte Zeitbudget passen.
Der Prototyp ist nicht mit jedem aktuellen Adobe-KI-Produkt gleichzusetzen. Die dokumentierten AEM Agents sind für AEM as a Cloud Service und Edge Delivery Services verfügbar; Verfügbarkeit und Rollout unterscheiden sich je nach Umgebung. 17
Der Adobe Experience Platform Agent Orchestrator wird als Denk- und Koordinationsschicht für Experience-Platform-Agents beschrieben. Er soll Daten der Experience Platform nutzen und Adobe- sowie Drittanbieter-Agents unter menschlicher Aufsicht koordinieren. Adobe hat die allgemeine Verfügbarkeit des Agent Orchestrators angekündigt; die Dokumentation beschreibt für bestimmte Agent-Funktionen zugleich einen zugangsbeschränkten Zugriff und nutzungsgebundene Testangebote. 18
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Weitere verwandte Funktionen sind:
Die Produkte zeigen, dass Adobe an einem agentischen Technologie-Stack für Inhalte, Kundendaten und digitale Erlebnisse arbeitet. Sie beweisen jedoch nicht, dass Sanchez’ Prototyp zur Seitenerstellung für jeden einzelnen Besucher bereits eine standardmäßig verfügbare Produktionsfunktion ist.
Die Demonstration beantwortet die technische Frage, ob eine Seitenerstellung in Echtzeit grundsätzlich möglich ist. Sie beantwortet noch nicht, ob sie für jede Website betrieblich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Unternehmen müssten den Ansatz mit ihren eigenen AEM-Repositorien, Produktkatalogen, Identitäts- und Einwilligungssystemen sowie Konversionszielen testen. Entscheidend ist nicht nur, ob eine Seite schnell erzeugt werden kann, sondern ob das Erlebnis messbar bessere Ergebnisse liefert, ohne Fehler und Betriebsrisiken zu erhöhen.
Öffentliche Berichte zufolge wurde das konkrete Agentic-Site-Konzept bislang noch nicht in großem Maßstab auf Kundenseiten ausgerollt. 4
Für einen produktiven Einsatz wären zuverlässige Verbindungen zwischen Inferenz, Content-Management, Kundendaten, Identität und Einwilligungen, Commerce- und Katalogsystemen, Analytics, Experimenten, CDN-Auslieferung und Marken-Asset-Bibliotheken nötig. Ein schneller Modellaufruf kann veraltete Produktdaten oder einen langsamen Katalogdienst nicht ausgleichen.
Eine Schätzung von ein oder zwei Cent pro Interaktion wirkt zunächst gering. Bei großen Besucherzahlen kann daraus jedoch ein erheblicher Betrag werden – insbesondere, wenn die Website nach jeder wichtigen Interaktion eine neue Variante erzeugt.
Caching, die Wiederverwendung freigegebener Bausteine, selektive Neugenerierung und klare Regeln dafür, wann ein Modell nicht aufgerufen wird, wären deshalb zentral für den Business Case. Die öffentlich verfügbaren Informationen liefern bislang kein endgültiges Adobe-Preismodell für eine Welt, in der jeder Besucher ein individuelles generiertes Erlebnis erhält.
Ein belastbarer Einsatz müsste unter anderem Regeln und Kontrollen für folgende Bereiche enthalten:
Die überzeugendste Version des Konzepts ist daher keine unkontrollierte KI-Website. Es ist ein gesteuertes Assemblierungssystem, das KI nutzt, um schnell zu entscheiden, welche freigegebenen Komponenten zu sehen sind und wie sie an die aktuelle Absicht eines Besuchers angepasst werden.
Sanchez’ Demonstration deutet auf einen Wandel hin: Die Website könnte von einer festen Sammlung vorab erstellter Seiten zu einer Laufzeit-Entscheidungsschicht werden. Cerebras-Inferenz und Gemma 4 machen den Denkschritt schnell genug, um Echtzeit-Anwendungsfälle zu untersuchen. AEM und die RAG-basierte Verankerung in vorhandenen Inhalten bieten zugleich einen Weg zu faktisch korrekten und markengesteuerten Ausgaben. 1
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Die Schlagzeile handelt dennoch von einem Prototyp, nicht von einer fertigen neuen Produktkategorie. Der nächste entscheidende Test ist, ob Agentic Sites bei echten Katalogen, realen Einwilligungsanforderungen und großen Besucherzahlen gleichzeitig schnell, korrekt, barrierefrei, kontrollierbar und wirtschaftlich messbar bleiben.
Studio Global AI
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Adobe demonstrierte eine Website, die nach der Suche nach einer Camping Kaffeemaschine Inhalte, Empfehlungen und Seitenelemente in 1,64 Sekunden anpasste; die genannten Kosten von 0,01 bis 0,02 US Dollar pro Seite sin...
Adobe demonstrierte eine Website, die nach der Suche nach einer Camping Kaffeemaschine Inhalte, Empfehlungen und Seitenelemente in 1,64 Sekunden anpasste; die genannten Kosten von 0,01 bis 0,02 US Dollar pro Seite sin... Statt eine komplette Website frei zu generieren, ruft das System geprüfte Inhalte aus Adobe Experience Manager ab und passt einzelne Bausteine wie Hero Bereich, Produktlisten, Navigation und Handlungsaufforderungen an...
Das Konzept ist technisch vielversprechend, aber noch kein allgemein verfügbarer Adobe Dienst für personalisierte Produktionsseiten in großem Maßstab; Fragen zu Governance, Integrationen, Kosten und Messbarkeit sind o...
Adobe demonstrierte eine Website, die nach der Suche nach einer Camping Kaffeemaschine Inhalte, Empfehlungen und Seitenelemente in 1,64 Sekunden anpasste; die genannten Kosten von 0,01 bis 0,02 US Dollar pro Seite sin... Statt eine komplette Website frei zu generieren, ruft das System geprüfte Inhalte aus Adobe Expe...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Adobe principal scientist Carlos Sanchez demonstrate about “agentic sites”—including how the system uses Cerebras inference hardwar. Article summary: Sanchez demonstrated a prototype “agentic site”: rather than serving one pre-authored page to a segment, it infers an individual visitor’s intent and assembles approved page components around it in real time. It is a cre. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Adobe Principal Scientist Carlos Sanchez demonstrierte einen Prototyp für eine sogenannte „Agentic Site“: eine Website, die die Absicht eines Besuchers interpretiert und daraus in Echtzeit eine passende Seite zusammenstellt. Das Ziel ist eine „Audience of One“ – also ein individuelles Erlebnis statt einer vorab definierten Zielgruppensegmentierung. 2
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Wichtig ist die Einschränkung beim Reifegrad: Die öffentlich verfügbaren Berichte beschreiben eine funktionierende Demonstration und verwandte Adobe-Produkte, aber noch keinen allgemein verfügbaren Dienst, der für jeden Besucher in großem Maßstab eine eigene Produktionsseite erzeugt. 4
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Im Mittelpunkt stand eine Website für Kaffeemaschinen. Nachdem ein Besucher nach einer Maschine für das Camping gesucht hatte, veränderte das System die Inhalte, Empfehlungen und Darstellung der Seite entsprechend dieser Outdoor-Nutzung. Sanchez’ Vortrag auf der AI Engineer World’s Fair trug den Titel „Agentic Sites: Building Hyper Personalized Websites“. 33
Die Idee ist kontrollierter, als ein Sprachmodell einfach eine Website erfinden zu lassen. Das System leitet aus Signalen wie Suchanfragen und dem bisherigen Surfverhalten eine Absicht oder Persona ab, ruft passende Inhalte aus einem bestehenden Unternehmensbestand ab und setzt die Seite aus diesem Material zusammen. 2
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Vereinfacht lässt sich der Ablauf in vier Schritte teilen:
Das ist vor allem für die Markenkontrolle relevant. Wenn die Ausgabe auf Unternehmensinhalten und freigegebenen Assets basiert, sinkt das Risiko unbelegter Produktversprechen. Zugleich bleibt die Darstellung näher an der etablierten visuellen und redaktionellen Identität. Die Berichte zur Demonstration beschreiben daher kein Generieren aus dem Nichts, sondern das Abrufen und erneute Zusammensetzen vorhandener Inhalte. 4
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Für die gemeldete Implementierung kamen Googles Modell Gemma 4 und die Cerebras-Inferenzinfrastruktur zum Einsatz. Cerebras führt Gemma 4 31B in seinem Modellkatalog mit ungefähr 1.850 erzeugten Tokens pro Sekunde; für einen Gemma-4-Anwendungsfall hat das Unternehmen rund 2.300 Tokens pro Sekunde genannt. 3
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Eine hohe Tokenrate ist relevant, weil eine Agentic Site während einer einzigen Web-Interaktion mehrere Schritte erledigen kann: Absicht interpretieren, Kontext abrufen, passende Komponenten bestimmen, Texte erzeugen oder überarbeiten und das Ergebnis zurückgeben. Schnelle Inferenz macht diesen Ablauf aus Abrufen, Schlussfolgern und Zusammenstellen eher für interaktive Erlebnisse nutzbar – und nicht nur für die Offline-Produktion von Inhalten.
Die Tokenrate ist allerdings nicht mit der Ladezeit der gesamten Seite gleichzusetzen. Netzwerkbedingungen, Abrufe aus Datenbanken, Produktkataloge, Einwilligungsprüfungen, Browser-Rendering, Caching und die Auslieferung im Backend beeinflussen die tatsächliche Wahrnehmung des Besuchers.
Berichten über Sanchez’ Ausführungen zufolge erzeugte eine Anfrage nach einer Camping-Kaffeemaschine ein personalisiertes Ergebnis in 1,64 Sekunden. Rund eine Sekunde davon entfiel demnach auf den Modellaufruf. Zum Vergleich wurden 4,6 Sekunden bei einem anderen Setup genannt; außerdem war von geschätzten Kosten von etwa 0,01 bis 0,02 US-Dollar pro Seite die Rede. 1
Diese Werte sollten als gemeldete Prototyp-Benchmarks und Schätzungen verstanden werden – nicht als unabhängig geprüfte Service-Level-Zusagen oder veröffentlichte Adobe-Preise. Sie belegen auch nicht, dass jede Seite, jeder Besucher und jedes Traffic-Muster dieselbe Leistung erzielen würde.
Damit sich Personalisierung unmittelbar anfühlt, muss das System fertig sein, bevor seine Entscheidung zur spürbaren Verzögerung wird. Ein Zielbereich von etwa ein bis zwei Sekunden könnte es einer Website ermöglichen, auf eine Suchanfrage, den Einstiegskontext oder eine erkennbare Veränderung der Besucherabsicht zu reagieren, solange der Anlass noch frisch ist.
Damit wäre eine feinere Anpassung möglich als mit klassischen Segmenten wie „Stammkunde“ oder „Outdoor-Fan“. Die Website könnte stattdessen auf das unmittelbare Ziel reagieren: eine Kaffeemaschine fürs Camping finden, Produkte vergleichen oder eine konkrete Kaufempfehlung erhalten.
Das Ziel beseitigt jedoch nicht die übrigen Engpässe des Webs. Einwilligungs- und Identitätskontrollen, die Prüfung von Produkt- und Preisdaten, Abrufzeiten, CDN-Verhalten, Rendering und Fehlerbehandlung müssen weiterhin in das gesamte Zeitbudget passen.
Der Prototyp ist nicht mit jedem aktuellen Adobe-KI-Produkt gleichzusetzen. Die dokumentierten AEM Agents sind für AEM as a Cloud Service und Edge Delivery Services verfügbar; Verfügbarkeit und Rollout unterscheiden sich je nach Umgebung. 17
Der Adobe Experience Platform Agent Orchestrator wird als Denk- und Koordinationsschicht für Experience-Platform-Agents beschrieben. Er soll Daten der Experience Platform nutzen und Adobe- sowie Drittanbieter-Agents unter menschlicher Aufsicht koordinieren. Adobe hat die allgemeine Verfügbarkeit des Agent Orchestrators angekündigt; die Dokumentation beschreibt für bestimmte Agent-Funktionen zugleich einen zugangsbeschränkten Zugriff und nutzungsgebundene Testangebote. 18
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Weitere verwandte Funktionen sind:
Die Produkte zeigen, dass Adobe an einem agentischen Technologie-Stack für Inhalte, Kundendaten und digitale Erlebnisse arbeitet. Sie beweisen jedoch nicht, dass Sanchez’ Prototyp zur Seitenerstellung für jeden einzelnen Besucher bereits eine standardmäßig verfügbare Produktionsfunktion ist.
Die Demonstration beantwortet die technische Frage, ob eine Seitenerstellung in Echtzeit grundsätzlich möglich ist. Sie beantwortet noch nicht, ob sie für jede Website betrieblich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Unternehmen müssten den Ansatz mit ihren eigenen AEM-Repositorien, Produktkatalogen, Identitäts- und Einwilligungssystemen sowie Konversionszielen testen. Entscheidend ist nicht nur, ob eine Seite schnell erzeugt werden kann, sondern ob das Erlebnis messbar bessere Ergebnisse liefert, ohne Fehler und Betriebsrisiken zu erhöhen.
Öffentliche Berichte zufolge wurde das konkrete Agentic-Site-Konzept bislang noch nicht in großem Maßstab auf Kundenseiten ausgerollt. 4
Für einen produktiven Einsatz wären zuverlässige Verbindungen zwischen Inferenz, Content-Management, Kundendaten, Identität und Einwilligungen, Commerce- und Katalogsystemen, Analytics, Experimenten, CDN-Auslieferung und Marken-Asset-Bibliotheken nötig. Ein schneller Modellaufruf kann veraltete Produktdaten oder einen langsamen Katalogdienst nicht ausgleichen.
Eine Schätzung von ein oder zwei Cent pro Interaktion wirkt zunächst gering. Bei großen Besucherzahlen kann daraus jedoch ein erheblicher Betrag werden – insbesondere, wenn die Website nach jeder wichtigen Interaktion eine neue Variante erzeugt.
Caching, die Wiederverwendung freigegebener Bausteine, selektive Neugenerierung und klare Regeln dafür, wann ein Modell nicht aufgerufen wird, wären deshalb zentral für den Business Case. Die öffentlich verfügbaren Informationen liefern bislang kein endgültiges Adobe-Preismodell für eine Welt, in der jeder Besucher ein individuelles generiertes Erlebnis erhält.
Ein belastbarer Einsatz müsste unter anderem Regeln und Kontrollen für folgende Bereiche enthalten:
Die überzeugendste Version des Konzepts ist daher keine unkontrollierte KI-Website. Es ist ein gesteuertes Assemblierungssystem, das KI nutzt, um schnell zu entscheiden, welche freigegebenen Komponenten zu sehen sind und wie sie an die aktuelle Absicht eines Besuchers angepasst werden.
Sanchez’ Demonstration deutet auf einen Wandel hin: Die Website könnte von einer festen Sammlung vorab erstellter Seiten zu einer Laufzeit-Entscheidungsschicht werden. Cerebras-Inferenz und Gemma 4 machen den Denkschritt schnell genug, um Echtzeit-Anwendungsfälle zu untersuchen. AEM und die RAG-basierte Verankerung in vorhandenen Inhalten bieten zugleich einen Weg zu faktisch korrekten und markengesteuerten Ausgaben. 1
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Die Schlagzeile handelt dennoch von einem Prototyp, nicht von einer fertigen neuen Produktkategorie. Der nächste entscheidende Test ist, ob Agentic Sites bei echten Katalogen, realen Einwilligungsanforderungen und großen Besucherzahlen gleichzeitig schnell, korrekt, barrierefrei, kontrollierbar und wirtschaftlich messbar bleiben.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Adobe demonstrierte eine Website, die nach der Suche nach einer Camping Kaffeemaschine Inhalte, Empfehlungen und Seitenelemente in 1,64 Sekunden anpasste; die genannten Kosten von 0,01 bis 0,02 US Dollar pro Seite sin...
Adobe demonstrierte eine Website, die nach der Suche nach einer Camping Kaffeemaschine Inhalte, Empfehlungen und Seitenelemente in 1,64 Sekunden anpasste; die genannten Kosten von 0,01 bis 0,02 US Dollar pro Seite sin... Statt eine komplette Website frei zu generieren, ruft das System geprüfte Inhalte aus Adobe Experience Manager ab und passt einzelne Bausteine wie Hero Bereich, Produktlisten, Navigation und Handlungsaufforderungen an...
Das Konzept ist technisch vielversprechend, aber noch kein allgemein verfügbarer Adobe Dienst für personalisierte Produktionsseiten in großem Maßstab; Fragen zu Governance, Integrationen, Kosten und Messbarkeit sind o...