Gesetzesverstöße sind weit verbreitet. 66 % der Unternehmen haben Lizenzen, die seit mindestens drei Monaten unbearbeitet sind – das überschreitet die gesetzliche 90-Tage-Frist des Handelsministeriums. 31 % warten seit einem bis zwei Jahren auf eine Entscheidung .
Die Bearbeitungszeiten werden immer länger. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer beim Bureau of Industry and Security (BIS) stieg von 38 Tagen im Jahr 2023 auf 62 Tage im Jahr 2025. Gleichzeitig sank die Zahl der bearbeiteten Anträge um fast 20 % .
Das Vertrauen in das System ist zusammengebrochen. Nur 30 % der Befragten glauben, dass das BIS seine eigenen Verfahren einhält .
Kommunikationsprobleme an der Tagesordnung. 57 % der Unternehmen kritisieren unzuverlässige Auskünfte von Lizenzsachbearbeitern, 48 % beklagen unklare Richtlinienauslegungen. Zudem strich das BIS die meisten Sitzungen der Technischen Beratungsausschüsse – ein zentrales Feedback-Instrument für die Industrie .
1. Milliardenschwere Exportverluste und Marktanteilsrückgang. Die monatelangen Verzögerungen kosten die USA Milliarden. 64 % der Unternehmen verlieren Marktanteile in China, 73 % müssen Verkäufe an chinesische Wettbewerber abgeben .
2. Kontrollen, die sich selbst ins Leere laufen. 82 % der anhängigen Lizenzen betreffen Produkte, die chinesische Kunden auch von Nicht-US-Anbietern (chinesischen oder internationalen) beziehen können – das schließt amerikanische Firmen aus dem Markt aus, ohne China den Zugang zu verwehren .
3. Massive finanzielle Einbußen. Mehr als ein Drittel der Unternehmen (36 %) erleidet Verluste in zweistelliger Millionenhöhe oder mehr. Mehrere Firmen nennen Summen von Hunderten Millionen oder sogar Milliarden Dollar .
4. Schaden für Forschung und Entwicklung. Die schrumpfenden Gewinne kürzen die Budgets für Forschung und Entwicklung und schwächen so die Innovationskraft der USA .
5. Reputationsschaden und Vergeltungsmaßnahmen. Die langen Verzögerungen lassen US-Firmen als unzuverlässige Lieferanten dastehen. 27 % berichten von Vergeltungsmaßnahmen der chinesischen Regierung, etwa bei der Genehmigung seltener Erden .
6. Personelle und operative Engpässe. 35 % der Unternehmen nennen Verzögerungen bei sogenannten „Deemed Export“-Lizenzen, die ausländischen Fachkräften den Zugang zu Technologien erschweren. Das behindert die Einstellung internationaler Talente und die Besetzung von Forschungsprojekten .
7. Rechtsunsicherheit durch die Affiliates Rule. Die Regelung, die Exportkontrollen auf mit der Entity List verbundene Unternehmen ausweitet, wurde als Interim Final Rule erlassen und dann ausgesetzt. 85 % der Firmen sagen, eine Wiedereinführung hätte schwerwiegende oder zumindest deutliche negative Auswirkungen .
Die Umfrageergebnisse decken sich mit anderen Berichten über den Zustand der US-Exportkontrollen. Eine POLITICO-Analyse vom Juli 2026 ergab, dass das Handelsministerium so langsam neue Regelungen erlässt wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr, Exportlizenzanträge sich stapeln und die Sanktionsliste seit Monaten nicht aktualisiert wurde . Die USCBC-Mitgliederbefragung 2026 mit 175 Teilnehmern stellte fest, dass rund 40 % der Unternehmen negative Auswirkungen der US-Exportkontrollen erleiden – durch Umsatzeinbußen, abgebrochene Kundenbeziehungen und den Ruf, ein unzuverlässiger Partner zu sein .
Der zentrale Befund der Umfrage: Das Exportlizenzsystem der Trump-Administration bringt kaum strategischen Nutzen, kostet die USA aber Milliarden an Exporteinnahmen und untergräbt die globale Marktposition amerikanischer Unternehmen . Wie ein Kommentar es auf den Punkt bringt: „Washington mag amerikanische Firmen von einem Markt ausschließen, ohne zu verhindern, dass chinesische Kunden die Produkte trotzdem bekommen. Das ist keine strategische Hebelwirkung. Das ist selbstverschuldeter Marktausschluss” .
Gesetzesverstöße sind weit verbreitet. 66 % der Unternehmen haben Lizenzen, die seit mindestens drei Monaten unbearbeitet sind – das überschreitet die gesetzliche 90-Tage-Frist des Handelsministeriums. 31 % warten seit einem bis zwei Jahren auf eine Entscheidung .
Die Bearbeitungszeiten werden immer länger. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer beim Bureau of Industry and Security (BIS) stieg von 38 Tagen im Jahr 2023 auf 62 Tage im Jahr 2025. Gleichzeitig sank die Zahl der bearbeiteten Anträge um fast 20 % .
Das Vertrauen in das System ist zusammengebrochen. Nur 30 % der Befragten glauben, dass das BIS seine eigenen Verfahren einhält .
Kommunikationsprobleme an der Tagesordnung. 57 % der Unternehmen kritisieren unzuverlässige Auskünfte von Lizenzsachbearbeitern, 48 % beklagen unklare Richtlinienauslegungen. Zudem strich das BIS die meisten Sitzungen der Technischen Beratungsausschüsse – ein zentrales Feedback-Instrument für die Industrie .
1. Milliardenschwere Exportverluste und Marktanteilsrückgang. Die monatelangen Verzögerungen kosten die USA Milliarden. 64 % der Unternehmen verlieren Marktanteile in China, 73 % müssen Verkäufe an chinesische Wettbewerber abgeben .
2. Kontrollen, die sich selbst ins Leere laufen. 82 % der anhängigen Lizenzen betreffen Produkte, die chinesische Kunden auch von Nicht-US-Anbietern (chinesischen oder internationalen) beziehen können – das schließt amerikanische Firmen aus dem Markt aus, ohne China den Zugang zu verwehren .
3. Massive finanzielle Einbußen. Mehr als ein Drittel der Unternehmen (36 %) erleidet Verluste in zweistelliger Millionenhöhe oder mehr. Mehrere Firmen nennen Summen von Hunderten Millionen oder sogar Milliarden Dollar .
4. Schaden für Forschung und Entwicklung. Die schrumpfenden Gewinne kürzen die Budgets für Forschung und Entwicklung und schwächen so die Innovationskraft der USA .
5. Reputationsschaden und Vergeltungsmaßnahmen. Die langen Verzögerungen lassen US-Firmen als unzuverlässige Lieferanten dastehen. 27 % berichten von Vergeltungsmaßnahmen der chinesischen Regierung, etwa bei der Genehmigung seltener Erden .
6. Personelle und operative Engpässe. 35 % der Unternehmen nennen Verzögerungen bei sogenannten „Deemed Export“-Lizenzen, die ausländischen Fachkräften den Zugang zu Technologien erschweren. Das behindert die Einstellung internationaler Talente und die Besetzung von Forschungsprojekten .
7. Rechtsunsicherheit durch die Affiliates Rule. Die Regelung, die Exportkontrollen auf mit der Entity List verbundene Unternehmen ausweitet, wurde als Interim Final Rule erlassen und dann ausgesetzt. 85 % der Firmen sagen, eine Wiedereinführung hätte schwerwiegende oder zumindest deutliche negative Auswirkungen .
Die Umfrageergebnisse decken sich mit anderen Berichten über den Zustand der US-Exportkontrollen. Eine POLITICO-Analyse vom Juli 2026 ergab, dass das Handelsministerium so langsam neue Regelungen erlässt wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr, Exportlizenzanträge sich stapeln und die Sanktionsliste seit Monaten nicht aktualisiert wurde . Die USCBC-Mitgliederbefragung 2026 mit 175 Teilnehmern stellte fest, dass rund 40 % der Unternehmen negative Auswirkungen der US-Exportkontrollen erleiden – durch Umsatzeinbußen, abgebrochene Kundenbeziehungen und den Ruf, ein unzuverlässiger Partner zu sein .
Der zentrale Befund der Umfrage: Das Exportlizenzsystem der Trump-Administration bringt kaum strategischen Nutzen, kostet die USA aber Milliarden an Exporteinnahmen und untergräbt die globale Marktposition amerikanischer Unternehmen . Wie ein Kommentar es auf den Punkt bringt: „Washington mag amerikanische Firmen von einem Markt ausschließen, ohne zu verhindern, dass chinesische Kunden die Produkte trotzdem bekommen. Das ist keine strategische Hebelwirkung. Das ist selbstverschuldeter Marktausschluss” .