Papst Leo XIV. hat am Sonntag, dem 11. Oktober, nach dem Angelusgebet mitgeteilt, dass Ärzte bei jüngsten Untersuchungen einen kleinen Knoten in seiner Lunge entdeckt haben. Der Befund sei sehr früh erkannt und klar begrenzt. Auf Empfehlung seiner Ärzte habe er sich für eine Operation entschieden, um den Knoten entfernen zu lassen.
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Was der Papst mitteilte
Leo sprach vor den Gläubigen auf dem Petersplatz. Der Eingriff sei für die kommenden Tage vorgesehen, sagte er. Zugleich dankte er für die Unterstützung und bat darum, ihn ins Gebet einzuschließen.
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Die Mitteilung nennt weder eine genaue Diagnose noch sagt sie, ob der Knoten bösartig ist. Zwar sind Lungenknoten häufig gutartig, doch daraus lässt sich nicht ableiten, worum es sich im konkreten Fall handelt.
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Was zum Eingriff bekannt ist
Vatikansprecher Matteo Bruni zufolge sollte Leo in den „ersten Tagen“ der Woche ins Krankenhaus kommen. Berichte nennen das Gemelli-Krankenhaus in Rom als Ort der Operation. Für die anschließende Erholung wurde etwa eine Woche veranschlagt. Ein genaues Aufnahmedatum nannte die verfügbare Mitteilung nicht.
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Zur geplanten Operationstechnik oder zu weiteren medizinischen Einzelheiten gibt es in den vorliegenden Berichten keine Angaben. Auch mögliche Ursachen dieses konkreten Knotens werden nicht genannt. Allgemeine Informationen zu Lungenknoten sind keine Diagnose für den Papst.
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Auswirkungen auf Termine noch offen
Der Vatikan hat bislang nicht mitgeteilt, ob die Operation und die Erholungszeit Leos geplante Reise nach Uruguay, Argentinien und Peru beeinflussen. Reuters nennt für die Reise den Zeitraum vom 6. bis 17. November; ein anderer Bericht gibt den 7. bis 16. November an. Die verfügbaren Berichte nennen also unterschiedliche Daten. Ob die Reise wie geplant stattfindet, ist demnach nicht bestätigt.
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Auch zu weiteren anstehenden Terminen gibt es keine bestätigten Änderungen. Dazu zählt die für den 14. Oktober geplante Messe zum zehnten Jahrestag von Amoris Laetitia. Ohne eine Mitteilung des Vatikans sollte weder von einer Absage noch von einem geänderten Programm ausgegangen werden.
Warum die Ankündigung Aufmerksamkeit erregt
Reuters bezeichnete die Operation als das erste gesundheitliche Warnsignal in Leos Pontifikat.
27 Der Papst teilte die Nachricht selbst bei einem öffentlichen Auftritt mit. Zu seinem Gesundheitszustand wurden dabei jedoch nur der früh entdeckte, örtlich begrenzte Knoten und die ärztliche Empfehlung für eine Operation bekannt.
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