Mykor hat 4 Millionen £ eingesammelt, um sein erstes Produkt MykoSIP zu kommerzialisieren – eine aus Pilzen gezüchtete Trennwand mit 60 % weniger grauer Energie – und ein replizierbares Produktionsmodell in Großbritan... Das Biofabrikationsverfahren des Unternehmens verwandelt Industrie und Agrarabfälle in Baustoffe...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What details are available about Mykor's recent £4 million funding round, the company's biofabrication technology for producing low-carbon c. Article summary: Here are the key details on Mykor's recent funding, technology, first commercial product, and expansion plans.. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "The latest financing brings Mykor's total funding to £7.5 million, including £5.5 million in equity investment and £2 million in grants. Growing" source context "Mykor raises £4M to scale Low-Carbon Construction Materials made from Industrial Waste - FoundersToday" Reference image 2: visual subject "The company intends to use the funds to expand operations and its development efforts. Co-founded by Valentina Dipietro, CO
Die Bauindustrie ist für einen enormen Anteil der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich. Die Suche nach skalierbaren, wirklich CO₂-armen Alternativen zu Materialien wie Polystyrol (EPS) oder Mineralwolle hat daher höchste Priorität. Mykor, ein von Frauen gegründetes Biotech-Startup mit Sitz im britischen Bristol, verfolgt einen innovativen Ansatz: Es züchtet Baumaterialien aus Abfällen und Pilzen. Eine neue Seed-Finanzierungsrunde über 4 Millionen Pfund (ca. 4,6 Millionen Euro), die am 27. Mai 2026 bekannt gegeben wurde, verschafft dem Unternehmen nun das nötige Kapital, um von der Pilotproduktion in den kommerziellen Maßstab überzugehen .
Die jüngste Finanzierungsrunde von Mykor in Höhe von 4 Millionen £ – das entspricht etwa 4,6 Millionen Euro – wurde vom Clean Growth Fund angeführt . An der Runde beteiligten sich außerdem der British Business Bank’s South West Investment Fund (abgewickelt über The FSE Group), Green Angel Ventures sowie das Investor Partnership Programme von Innovate UK
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Mit dieser Finanzspritze beläuft sich die Gesamtfinanzierung von Mykor nun auf 7,5 Millionen £, die sich aufteilen in 5,5 Millionen £ Eigenkapitalinvestitionen und 2 Millionen £ Fördermittel . Zum Vergleich: Eine vorherige Seed-Runde im Jahr 2024 hatte 960.000 £ eingebracht – die aktuelle Finanzierung ist also rund viermal so groß und der größte Kapitalzufluss, seit die Gründerinnen das Unternehmen 2021 ins Leben gerufen haben
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Mykor wurde von Olivia Page und Valentina Dipietro gegründet. Letztere wurde als „Forbes 30 Under 30“ sowie als „UN Young Champion of the Earth“ ausgezeichnet
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Das Herzstück von Mykors Technologie ist die sogenannte Biofabrikation. Dabei wird Myzel – das wurzelartige Geflecht von Pilzen – mit grüner Chemie kombiniert, um aus landwirtschaftlichen und industriellen Abfällen feste Baumaterialien wachsen zu lassen . Als Rohstoffe dienen unter anderem zellulosehaltige Reststoffe aus der Papier- und Agrarindustrie – Materialien, die andernfalls verbrannt oder deponiert würden
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Die Umweltversprechen des Herstellungsprozesses sind beachtlich. Verglichen mit expandiertem Polystyrol (EPS) verbraucht Mykors Verfahren nach eigenen Angaben 90 % weniger Wasser, 40 % weniger Energie und verursacht 60 % weniger CO₂-Emissionen . Hinzu kommen funktionale Vorteile: Die resultierenden Materialien sind atmungsaktiv, feuchtigkeitsbeständig und schwer entflammbar
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Das Produkt, mit dem Mykor an den Markt geht, heißt MykoSIP – ein vorgefertigtes, tragendes Trennwandsystem, das vollständig aus Pilzen, landwirtschaftlichen Abfällen und industriellen Reststoffen gezüchtet wird . Nach Angaben des Unternehmens verursacht MykoSIP rund 60 % weniger graue Energie (embodied carbon) als herkömmliche Trennwandsysteme. Das entspricht einer Einsparung von etwa 23 kg CO₂-Äquivalenten pro Quadratmeter
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Vor MykoSIP hatte Mykor bereits MykoFoam entwickelt, eine starre Akustik- und Wärmedämmplatte für den Innenbereich, die weiterhin im Portfolio bleibt. Deren kommerzieller Durchbruch lässt jedoch noch auf sich warten . Mit Unterstützung von Innovate UK arbeitet das Unternehmen zudem an einer losen Einblasdämmung, die das Produktportfolio künftig ergänzen soll
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Fast noch beeindruckender als die Produkteinführung ist die kommerzielle Resonanz: Mykor gibt an, bereits 337 Millionen £ an kommerziellen Vereinbarungen mit Bauunternehmen und Projektentwicklern in Großbritannien unter Vertrag zu haben . Dieser Auftragsbestand verleiht dem Startup eine handfeste Perspektive jenseits des Labors.
Das frische Kapital ist für den Ausbau der Produktion und die Entwicklung eines replizierbaren Produktionsmodells vorgesehen, das in ganz Großbritannien und Europa zum Einsatz kommen soll . Mykor betreibt eine Pilotanlage in Portugal und errichtet derzeit ein Joint-Venture-Produktionswerk in Belgien, um den Übergang zur kommerziellen Produktion zu schaffen
. Das Ziel des Unternehmens ist es, die wachsende Zahl von Herstellern und Bauunternehmern zu bedienen, die aktiv nach CO₂-ärmeren Materialien suchen, die sie in kommerziellen Mengen ausschreiben können
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Durch die Kombination von firmeneigener Biotechnologie mit reichlich vorhandenen Abfallströmen strebt Mykor einen Weg zu wirklich zirkulären Baumaterialien an. Der nächste Prüfstein wird sein, ob das Produktionsmodell die von der Baubranche geforderten Brandschutz-, Akustik- und Leistungsstandards nicht nur erfüllt, sondern dies auch kosteneffizient im großen Maßstab gelingt .
Studio Global AI
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Mykor hat 4 Millionen £ eingesammelt, um sein erstes Produkt MykoSIP zu kommerzialisieren – eine aus Pilzen gezüchtete Trennwand mit 60 % weniger grauer Energie – und ein replizierbares Produktionsmodell in Großbritan...
Mykor hat 4 Millionen £ eingesammelt, um sein erstes Produkt MykoSIP zu kommerzialisieren – eine aus Pilzen gezüchtete Trennwand mit 60 % weniger grauer Energie – und ein replizierbares Produktionsmodell in Großbritan... Das Biofabrikationsverfahren des Unternehmens verwandelt Industrie und Agrarabfälle in Baustoffe, wobei 90 % weniger Wasser, 40 % weniger Energie verbraucht und 60 % weniger CO₂ ausgestoßen wird als bei herkömmlichen...