Die Kernpunkte seiner Schilderung:
Sein Kernargument: Seine Schwierigkeiten bei Red Bull waren nicht nur eine Frage des Talents – die gesamte Organisation war strukturell auf einen Fahrer ausgerichtet und machte den zweiten Sitz grundsätzlich ungleich .
Die psychische Belastung durch dieses Ungleichgewicht war enorm. Pérez beschrieb seine letzten sechs Monate bei Red Bull als „sehr, sehr schwer und ich würde sagen, toxisch“ . Er nahm sich 2025 ein Jahr Auszeit, um sich mental zu erholen .
Als sich die Gelegenheit bei Cadillac für 2026 ergab, hatte Pérez ernsthafte Zweifel, ob eine Rückkehr in die Formel 1 der richtige Schritt sei . Er fragte sich, ob er noch das Zeug habe, auf höchstem Niveau zu konkurrieren . Diese Zweifel hat er inzwischen ausgeräumt – indem er sich selbst bewies, dass er auch in einem unterlegenen Auto zu den Besten gehört. Er bezeichnet seine Rückkehr als persönliche Mission, zu zeigen, dass er immer noch „einer der Besten“ im Championat sei .
Cadillac startete 2026 als neues Team in die Formel 1. Nach elf Rennen lag der Rennstall abgeschlagen auf dem letzten Platz der Konstrukteurswertung – ohne einen einzigen Punkt und rund 2,5 Sekunden hinter der Spitze . Pérez zeigt sich deutlich frustriert.
Seine wichtigsten Aussagen:
Das grundlegende Problem sieht Pérez darin, dass Cadillac es nicht schafft, die Fortschritte aus der Fabrik in Leistung auf der Strecke umzusetzen, während Konkurrenten wie Aston Martin deutliche Schritte nach vorne gemacht haben . Er verweist auch auf die Abhängigkeit des Teams von externen Zulieferern als Quelle von Ineffizienz .
Pérez‘ Rückkehr in die Formel 1 ist eine Geschichte von Resilienz, aber die Herausforderungen sind enorm. Er hat seine eigenen Zweifel zum Schweigen gebracht, aber das Auto, das er fährt, ist nicht konkurrenzfähig. Er hat schonungslos über die strukturelle Ungleichheit bei Red Bull gesprochen, aber dieses Kapitel ist abgeschlossen. Jetzt stellt sich die Frage, ob Cadillac die Entwicklung so schnell beschleunigen kann, dass der erfahrene Fahrer motiviert bleibt – und ob Pérez weiterhin beweisen kann, dass er vorne hingehört, auch wenn das Material ihn zurückhält.