Ein Firmware Fehler von März 2021 umging bei Coldcard Geräten den Hardware Zufallszahlengenerator – die Entropie fiel von 128 Bit auf teils nur 40 Bit, wodurch Seeds offline erratbar wurden. Die Schadensschätzungen schwanken zwischen 38 und 130 Millionen Dollar, da Forscher die betroffenen Adressen erst nach und nac...
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What caused the massive Coldcard hardware wallet breach in 2026, how much Bitcoin was stolen and why do loss estimates vary, what was the fi. Article summary: ## The 2026 Coldcard Breach: What Happened. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbnails, icons, and tiny thumbnail layouts. Make it useful as an illustrative visual, not as factual evidence.
Am 30. Juli 2026 begann ein Angreifer damit, Bitcoin aus Coldcard-Hardware-Wallets abzuziehen – Geräte, die als eine der sichersten Lösungen zur Selbstverwahrung von Kryptowährungen galten. In mehreren Wellen wurden über 7.300 Adressen angegriffen. Die Gesamtverluste belaufen sich auf geschätzte 2.055 BTC, was zum damaligen Kurs etwa 130 Millionen US-Dollar entspricht . Die Ursache: ein einziger, vor fünf Jahren – im März 2021 – eingeschleuster Build-Fehler, der die Zufälligkeit der Seed-Phrasen-Erzeugung lahmlegte
.
Ein Integrationsfehler in der Firmware von März 2021 führte dazu, dass Coldcard-Geräte bei der Seed-Generierung ihren dedizierten Hardware-Entropie-Chip umgingen und stattdessen auf einen softwarebasierten Pseudozufallszahlengenerator (PRNG) zurückgriffen . Der Bug betraf die Firmware-Versionen 4.0.1 bis 4.1.9, spätere Analysen weiteten den Bereich auf Versionen bis 5.0.3 auf Mk3-Geräten aus
.
Bei betroffenen Mk3-Modellen fiel die effektive Entropie von den erwarteten 128 Bit auf bis zu 40 Bit – Seeds wurden dadurch offline mit Brute-Force-Methoden erratbar, ohne dass ein physischer Zugriff, Phishing oder Schadsoftware nötig gewesen wäre . Coinkites eigene Analyse bestätigte später, dass einige Mk3-Seeds nur noch etwa 40 Bit Entropie aufwiesen
. Eine Firmware-Prüfung, die die Aktivität des Hardware-Zufallszahlengenerators hätte bestätigen sollen, war durch dasselbe Update selbst kaputtgegangen, sodass der Fehler über fünf Jahre lang unentdeckt blieb
.
Forscher von Block (Square) veröffentlichten am 31. Juli eine detaillierte technische Analyse, die die Ursache auf einen Integrationsfehler im Zufallszahlen-Code der Coldcard-Firmware zurückführte. „Die Coldcard-Firmware enthält einen RNG-Integrationsfehler, der dazu führt, dass ngu.random den deterministischen Yasmarang-Fallback von MicroPython anstelle des STM32-Hardware-RNG verwendet“, erklärte Block in seinem Bericht . Das bedeutete, dass Seed-Phrasen mit vorhersagbaren Werten erzeugt wurden – darunter die Seriennummer des Mikrocontrollers und der Systemzähler – anstatt mit echter Hardware-Zufälligkeit
.
Die Verlustschätzungen reichen von 38 Millionen bis zu 130 Millionen Dollar. Diese Spanne ist nicht widersprüchlich – sie spiegelt verschiedene Momentaufnahmen wider, während der Angriff fortschritt und Forscher ihre On-Chain-Analysen ausweiteten.
Coinkites Reaktion war schnell, aber das Unternehmen stand vor einem grundlegenden Problem: Da die Sicherheitslücke in der Seed-Erzeugung selbst lag, konnte ein reines Firmware-Update bereits erstellte Seeds nicht mehr reparieren .
Die breitere Sicherheitsforschungsgemeinschaft mobilisierte sich schnell, um das Ausmaß des Angriffs zu kartieren und die Ursache zu ergründen.
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Ein Firmware Fehler von März 2021 umging bei Coldcard Geräten den Hardware Zufallszahlengenerator – die Entropie fiel von 128 Bit auf teils nur 40 Bit, wodurch Seeds offline erratbar wurden.
Ein Firmware Fehler von März 2021 umging bei Coldcard Geräten den Hardware Zufallszahlengenerator – die Entropie fiel von 128 Bit auf teils nur 40 Bit, wodurch Seeds offline erratbar wurden. Die Schadensschätzungen schwanken zwischen 38 und 130 Millionen Dollar, da Forscher die betroffenen Adressen erst nach und nach entdeckten, der Bitcoin Kurs schwankte und Coinkite selbst mangels Kundendaten keine gena...
Am 31. Juli 2026 veröffentlichte Coinkite eine Notfall Firmware, warnte aber: Ein reines Update repariert keine kompromittierten Seeds – betroffene Nutzer müssen neue Seeds erstellen und Guthaben verschieben.