Beim Grunddesign soll Apple offenbar an der Linie des iPhone 17 Pro festhalten. Dazu gehören voraussichtlich ein Aluminiumrahmen, die große erhöhte Kamerafläche auf der Rückseite sowie Displays mit 6,3 Zoll beim Pro und 6,9 Zoll beim Pro Max.
Die auffälligste Änderung könnte die Rückseite betreffen. Berichte sprechen von neuem Rückglas, das den sichtbaren Farbunterschied zwischen Glas und Aluminium verringern soll. Dadurch würde die bisherige Zweifarbigkeit zugunsten einer homogeneren, aus einem Guss wirkenden Optik verschwinden.
Ein komplett neues Gehäuse ist deshalb jedoch nicht zu erwarten. Mehrere Leaks beschreiben vor allem eine Überarbeitung des bestehenden Formats. Möglich ist allerdings, dass die Geräte – oder zumindest der Kamerabereich – geringfügig dicker werden.
Dafür gibt es zumindest einige Hinweise. Auf der Verpackung einer OtterBox-Hülle soll das iPhone 18 Pro neben dem iPhone 17 Pro als kompatibles Modell aufgeführt sein. Auch der Zubehörhersteller Astropad berichtete, dass seine Zulieferer von nahezu identischen Abmessungen ausgehen.
Das ist ein interessantes Indiz, aber noch kein Beweis. Zubehörverpackungen können vor der finalen Produktfreigabe in den Handel gelangen, außerdem gibt es weiterhin Berichte über ein etwas dickeres Gehäuse oder einen veränderten Kamerabuckel. Vor dem Kauf sollte daher niemand fest mit der Kompatibilität bestehender Hüllen rechnen.
Der Dynamic Island gehört zu den am häufigsten genannten Änderungen beim iPhone 18 Pro. Nach aktuellen Berichten könnte der Ausschnitt rund 35 Prozent schmaler werden.
Möglich werden soll das, indem mindestens der Flood Illuminator – eine Komponente des Face-ID-Systems – unter dem Display platziert wird. Das ist ein wichtiger Unterschied: Die Gerüchte sprechen derzeit vor allem von einem kleineren Dynamic Island, nicht von einer vollständig unsichtbaren Face ID oder einem endgültigen Wechsel zu einer Frontkamera im klassischen Punch-Hole-Format.
Frühere Berichte hatten auch umfangreichere Unter-Display-Lösungen und einen deutlich kleineren Kameraausschnitt ins Spiel gebracht. Die jüngeren Hinweise sprechen jedoch eher für eine verkleinerte Dynamic Island als für deren vollständige Abschaffung.
Für die Pro-Modelle wird ein Prozessor der A20-Pro-Klasse erwartet, der möglicherweise in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Hinzu kommen soll Apples Mobilfunkmodem der nächsten Generation, das voraussichtlich C2 heißen wird.
Weitere wiederkehrende Gerüchte nennen 12 GB Arbeitsspeicher, Wi-Fi 7, aktualisiertes Bluetooth und eine 24-Megapixel-Frontkamera. Diese Angaben sind allerdings weniger konsistent belegt als die Displaygrößen oder der kleinere Dynamic Island und sollten bis zu einer offiziellen Vorstellung mit größerer Vorsicht betrachtet werden.
Bei der Kamera könnte der größte praktische Fortschritt liegen. Mehrere Berichte erwarten für die Pro-Reihe eine variable Blende bei der 48-Megapixel-Hauptkamera.
Eine solche Blende würde steuern, wie viel Licht auf den Sensor fällt. Das könnte mehr Kontrolle über Belichtung, Aufnahmen bei schwierigen Lichtverhältnissen und die Schärfentiefe ermöglichen. Die Berichte unterscheiden sich jedoch darin, ob beide Pro-Modelle die Funktion erhalten oder ob Apple dem Pro Max eine besondere Kameraausstattung gibt. Bestätigt ist bislang keine dieser Varianten.
Am häufigsten werden derzeit folgende Farbvarianten genannt:
Die Bezeichnungen stammen aus Leaks und sind keine bestätigten Apple-Produktnamen. Außerdem wird berichtet, dass bisherige Pro-Farben wie Cosmic Orange und Deep Blue möglicherweise nicht zurückkehren. Bis zur Markteinführung kann sich die Auswahl jedoch noch ändern.
Die größte Veränderung könnte den Zeitplan betreffen. Nach derzeitiger Berichterstattung sollen iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max im September 2026 vorgestellt werden – möglicherweise zusammen mit Apples erstem faltbaren iPhone.
Das reguläre iPhone 18 soll dagegen erst im Frühjahr 2027 folgen. Für das iPhone 18e und das iPhone Air 2 wird derselbe Zeitraum genannt; in mehreren Berichten gilt der März als besonders wahrscheinlicher Monat. Apple hat allerdings weder ein Event-Datum noch einen Verkaufsstart bestätigt.
Das mögliche Falt-iPhone wird in den Leaks abwechselnd iPhone Ultra oder iPhone Fold genannt. Seine Vorstellung im Herbst 2026 gilt als möglich, doch beim Verkaufsstart gehen die Angaben auseinander: Manche Berichte erwarten den Verkaufsbeginn gemeinsam mit den Pro-Modellen, andere rechnen wegen möglicher Produktionsengpässe mit einem späteren Termin im Herbst.
Die derzeit zitierten Analystenschätzungen gehen davon aus, dass iPhone 18 Pro und Pro Max 100 bis 300 US-Dollar teurer werden könnten als die entsprechenden iPhone-17-Pro-Modelle. Eine besonders aggressive Prognose nennt einen Aufschlag von etwa 250 bis 300 US-Dollar. Als möglicher Grund werden höhere Kosten für moderne Chips und Arbeitsspeicher genannt.
Wenn Apple die bisherige Preisstruktur grundsätzlich beibehält, ergäben sich daraus ungefähr folgende Szenarien:
Diese Werte sind aus den kolportierten Aufschlägen und früheren Preisstrukturen abgeleitet. Es handelt sich nicht um durchgesickerte Apple-Preislisten. Ein separater Bericht nennt für das iPhone 18 Pro einen möglichen Einstiegspreis von rund 1.300 US-Dollar. Speicheroptionen und regionale Preise bleiben offen.
Das mögliche faltbare iPhone würde preislich über dem Pro Max liegen. Die bisherigen Schätzungen bewegen sich meist zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar. Name, Existenz als fertiges Verkaufsprodukt, Starttermin und Preis sind weiterhin unbestätigt.
Der derzeit stärkste Konsens beschreibt kein radikal neues iPhone, sondern eine sorgfältige Weiterentwicklung: gleiche Displaygrößen und eine ähnliche große Kamerafläche, dazu ein besser abgestimmtes Rückglas, ein kleinerer Dynamic Island und neue Farboptionen.
Spürbarer könnten die Änderungen im Inneren werden – mit einem A20-Pro-Chip, dem C2-Modem und einer variablen Blende für die Hauptkamera. Dazu kommt ein ungewöhnlicher Startplan, bei dem Apple die Premium-Modelle offenbar von der übrigen iPhone-18-Familie trennen könnte.
Bis Apple selbst Stellung nimmt, sollten genaue Maße, Farben, technische Daten, Preise und Verkaufstermine als gut informierte Prognosen behandelt werden – nicht als bestätigte Produktinformationen.