Release-Termin und Plattformen
Graveyard Keeper 2 erscheint am 22. September 2026. Derzeit werden als wichtigste Startplattformen PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 genannt. 61014
Bei den konkreten Stores ist das Bild allerdings nicht ganz einheitlich. Steam ist als PC-Store im aktuellen Listing bestätigt. Mehrere Berichte nennen zusätzlich den Epic Games Store und GOG. Auch PlayStation 4 und Xbox One tauchen in einzelnen Einträgen auf, werden aber nicht durchgängig in den jüngsten Veröffentlichungsangaben geführt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher zunächst von Steam, PS5, Xbox Series X|S, Switch und Switch 2 ausgehen. 24616
Preis und Steam-Rabatt
Der gelistete US-Standardpreis beträgt 24,99 US-Dollar. Im Steam-Vorverkauf wird das Spiel derzeit mit 20 Prozent Rabatt angeboten und kostet dadurch 19,99 US-Dollar. Laut SteamDB läuft die Aktion bis zum 22. September 2026; regionale Preise können abweichen. 1411
Die japanischen Preisangaben zeigen, dass die regionalen Preise nicht einfach umgerechnet werden: Dort werden unter anderem 2.800 Yen für PC, 3.800 Yen für Switch und Switch 2, 3.190 Yen für PS5 sowie 2.900 Yen für Xbox Series X|S genannt. Für Japan wird außerdem ein 20-Prozent-Rabatt bis zum 23. September angegeben, was mit der dortigen Zeitverschiebung zusammenhängt. 8
Vorbestellerboni: Sauna und exklusives Outfit
Wer Graveyard Keeper 2 vorbestellt, erhält zwei kosmetische beziehungsweise häusliche Extras:
- eine persönliche Sauna für den Außenbereich des eigenen Hauses
- ein exklusives Outfit für die Spielfigur
Die Boni werden unter anderem von Nintendo, PlayStation und Preisvergleichsseiten aufgeführt. Ein Bericht weist darauf hin, dass das Aussehen des Outfits je nach Plattform, auf der die Vorbestellung erfolgt, unterschiedlich sein kann. 7917
Was ist neu in Graveyard Keeper 2?
Eine ganze Stadt statt nur eines Friedhofs
Die Fortsetzung vergrößert den Verantwortungsbereich deutlich. Neben dem Friedhof helfen Spielerinnen und Spieler dabei, eine beschädigte Stadt wieder aufzubauen, die Probleme ihrer Bewohner zu lösen, Gebäude zu reparieren und Quests im Stadtgebiet abzuschließen. Die Wiederbelebung der Siedlung ist zudem mit dem wirtschaftlichen Fortschritt verknüpft: Bewohner und lokale Aktivitäten werden Teil der eigenen Management-Strategie. 10171826
Damit verschiebt sich die zentrale Spielidee: Aus dem Betrieb eines einzelnen, moralisch fragwürdigen Friedhofs wird die Verwaltung einer vernetzten lokalen Wirtschaft. Der Friedhof bleibt das Herzstück, liegt nun aber in einem größeren System aus Stadtentwicklung, Handel und Ressourcenmanagement.
Größere Produktionsketten und mehr Automatisierung
Die Automatisierung kehrt zurück – diesmal in deutlich ausgebauter Form. Spieler sammeln Pflanzen, Tiere und menschliche Überreste, um daraus Maschinen zu bauen, die Produktion zu steigern und den Friedhofsbetrieb zu erweitern. Die offizielle Steam-Beschreibung hebt ausdrücklich automatisierte Abläufe und zombiegestützte Systeme hervor, die schwere Arbeit übernehmen. 11113
Frühere Berichte nennen Förderbänder, Maschinen und wiederbelebte Leichen, die zu größeren Produktionsnetzwerken kombiniert werden. Das deutet darauf hin, dass industrielle Automatisierung in der Fortsetzung einen wesentlich größeren Teil des Fortschritts ausmacht als im ersten Spiel. 202226
Untote Armee und Verteidigung gegen die Zombie-Apokalypse
Auch Kämpfe und Verteidigung rücken stärker in den Mittelpunkt. In der Rolle eines Inquisitors können Spieler eine Armee von Untoten anführen, Türme und Befestigungen errichten und die Stadt gegen eine Zombie-Apokalypse verteidigen. Berichte beschreiben damit einen klaren Schritt über die eher zurückhaltenden Kampfelemente des Vorgängers hinaus – hin zu organisierten Schlachten und strategischer Stadtverteidigung. 132123
Der für die Reihe typische makabre Witz bleibt dabei erhalten: Die Untoten sind nicht nur eine Bedrohung, die es zu bekämpfen gilt, sondern zugleich eine mögliche Arbeitskraft und Einnahmequelle. Genau diese Mischung aus Verteidigung, Ressourcenmanagement und Zombie-Automatisierung dürfte den größten Unterschied zum ersten Teil ausmachen. 611
Was aus dem ersten Teil bleibt
Graveyard Keeper 2 behält den bekannten Kern der Reihe bei: einen mittelalterlichen Friedhof verwalten, Ressourcen verarbeiten, Gegenstände herstellen, Systeme verbessern, handeln, Handlungsstränge abschließen und selbst ethisch fragwürdige Materialien in lukrative Geschäfte verwandeln. Auch die grotesken Figuren und der schwarze Humor kehren zurück. 618
Das Original erschien 2018 zunächst für PC und wurde später auf Konsolen und Mobilgeräte ausgeweitet. 29 Die Fortsetzung baut somit auf einem vertrauten Fundament auf, will aber durch die wiederaufzubauende Stadt und die militärischen Systeme deutlich mehr als nur eine größere Version des Vorgängers sein.
Warum der September-Termin besonders ist
Der 22. September gibt dem nach der Ankündigung im April 2026 zunächst nur grob angekündigten Spiel einen festen Veröffentlichungstermin. Parallel zur Enthüllung wurde der erste Teil zeitlich begrenzt auf Steam, PlayStation und Xbox verschenkt. Die Aktion brachte der Reihe zusätzliche Aufmerksamkeit und diente zugleich als Einstieg für neue Spieler. 242933
Nach Angaben, die auf Aussagen von tinyBuild-Chef Alex Nichiporchik zurückgehen, erzielte die Aktion rund 250.000 US-Dollar Umsatz mit DLCs auf Steam. Diese Zahl stammt vom Publisher und ist daher nicht mit unabhängig geprüften Verkaufsdaten gleichzusetzen. Gleichzeitig stieg das Interesse an der Fortsetzung deutlich an. 313335
Der 22. September ist damit mehr als ein gewöhnlicher Starttermin: Er folgt auf eine gezielte Kampagne, die den ersten Teil erneut ins Gespräch brachte und die Grundlage für eine Fortsetzung mit Stadtverwaltung, automatisierter Untoten-Arbeitskraft und umfassender Zombie-Verteidigung legte.