Diese interne Namensgebung ähnelt dem Vorgehen für die unmittelbar bevorstehenden 2026er-Versionen: iOS/iPadOS 27 („Rave“) und macOS 27 („Fizz“), die gemeinsam den Spitznamen „Rizz“ tragen .
Es wäre falsch, sich iOS 28 in diesem Stadium bereits als funktionsfähiges Betriebssystem vorzustellen. Die Entwicklung befindet sich in einer Vorintegrations- und Prototyping-Phase.
Gurmans Quellen deuten darauf hin, dass die Softwareentwickler von Apple aktiv an einzelnen Funktionen, neuen Apps, Entwürfen für die Benutzeroberfläche und Systemverbesserungen für die 2027er-Versionen arbeiten . Entscheidend ist jedoch: Diese Komponenten wurden noch nicht zu einem einheitlichen OS-Build (Betriebssystem-Build) zusammengefügt oder kompiliert
. Dem Bericht vom 31. Mai 2026 zufolge handelt es sich um eine Sammlung modularer Softwareteile und nicht um ein startfähiges System.
Durch diesen modularen Ansatz können verschiedene Teams unabhängig voneinander an spezifischen Optimierungen tüfteln – sei es an den Kern-Apps, der Benutzeroberfläche oder dem grundlegenden Framework – bevor sie später im Entwicklungsprozess zu einer testbaren Einheit verschmelzen.
Die Enthüllung zu iOS 28 erfolgt nur wenige Tage vor Apples WWDC 2026, auf der das Unternehmen voraussichtlich iOS 27 und macOS 27 formell vorstellen wird . Für diesen anstehenden Zyklus wird viel über eine umfangreiche Siri-Überarbeitung gemunkelt, die durch Apples Fortschritte im Bereich Künstlicher Intelligenz befeuert wird
.
Die Arbeit am übernächsten Software-Release zu beginnen, noch bevor die aktuelle Generation überhaupt öffentlich vorgestellt wurde, ist bei Apple eine langjährige Routine. Üblicherweise starten die konzeptionellen und modularen Arbeiten 12 bis 18 Monate vor einem Release, um ausreichend Zeit für die Entwicklung neuer Funktionen, Fehlertests und Stabilitätsverbesserungen zu haben .
Das auffälligste Detail in Gurmans Bericht ist die Behauptung, dass sich die 2028er-Updates „jetzt schon als eine deutlich gewichtigere Nummer erweisen als die ‚27‘-Updates“ . Zwar wurden keine spezifischen Funktionen genannt, der Kontext deutet jedoch auf eine große strategische Ausrichtung hin. Das Update soll zusammen mit dem gemunkelten, neu designten iPhone zum 20. Jubiläum erscheinen und könnte die umfangreichste optische und funktionale Überholung der iPhone-Software seit Jahren mit sich bringen
.
Vorderhand steckt der 2027er-Zyklus noch in den absoluten Kinderschuhen – isoliert voneinander entstehen einzelne Bausteine. Aber die internen Gespräche deuten bereits darauf hin, dass Apple diese Version als Meilenstein betrachtet, was die Erwartungen für das 20. iPhone-Jubiläum und seine Software hochschraubt.
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