Ein Okapi mit gestreiften Beinen, das noch vorsichtig seine Umgebung kennenlernt: Im Rainforest Wild Adventure in Singapur wurde am Morgen des 27. Juli 2026 das erste Okapi-Kalb Südostasiens geboren. Der Nachwuchs ist männlich. Seine Mutter ist die siebenjährige Kisala, sein Vater der vierjährige Xandor – für beide ist es das erste Junge.
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Wie entwickelt sich das Kalb?
Bei seiner ersten Wiegung, einen Tag nach der Geburt, brachte es etwa 20 Kilogramm auf die Waage. Am 24. September meldete Mandai bereits 48 Kilogramm. Das Jungtier verbringt seine ersten Monate bei Kisala im Hidden Forest des Parkbereichs Rainforest Wild Adventure East und erkundet schrittweise auch das Außengehege.
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Kann man es schon sehen?
Besucherinnen und Besucher können im Hidden Forest nach Kisala und ihrem Kalb Ausschau halten. Weil sich das Jungtier erst allmählich an den Außenbereich gewöhnt, ist eine Sichtung nicht garantiert. Ein fester Zeitpunkt, ab dem es regelmäßig zu sehen sein wird, ist in den vorliegenden Berichten nicht bestätigt.
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Mandai bietet im Hidden Forest täglich um 10.30 Uhr und 15 Uhr einen Okapi Ranger Talk an. Dabei lässt sich mehr über die Tiere erfahren; ein Auftritt des Kalbs ist damit nicht zugesagt.
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Warum ist die Geburt besonders?
Die Streifen an den Beinen erinnern an ein Zebra, doch das Okapi ist der einzige heute lebende Verwandte der Giraffe. Die gefährdete Art lebt in den Regenwäldern der Demokratischen Republik Kongo. Mandai war die erste zoologische Einrichtung Südostasiens, die Okapis zeigte; nun wurde dort auch das erste Okapi der Region geboren. Kisala und Xandor kamen im Rahmen eines koordinierten Zuchtprogramms für bedrohte Arten nach Singapur.
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Wie soll der Nachwuchs heißen?
Mandai hat die Öffentlichkeit eingeladen, über seine Facebook- und Instagram-Seiten bei der Namenswahl mitzumachen. Dort lassen sich auch Neuigkeiten über das Kalb verfolgen. Die veröffentlichten Vorschläge lauten Imara („stark“), Mayaka („Perle“) und Kiah („Morgendämmerung“). Wer teilnehmen möchte, sollte die aktuellen Beiträge prüfen: Der Stand der Namensaktion kann sich ändern.
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Zum Anlass der Geburt wurde auch über thematisch passende Speisen und Fanartikel berichtet; eine verlässliche Liste mit Produkten und Preisen liegt jedoch nicht vor. Zu den weiteren Tierarten, die im Park neu in Singapur gezeigt werden, gehören Diana-Meerkatzen. The Straits Times berichtet außerdem von Plänen für Sitatungas und weitere Lemuren, ohne dass in den hier vorliegenden Informationen ein bestätigter Ankunftstermin genannt wird.
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