Allerdings ist der Deal noch nicht in trockenen Tüchern. Weder SoftBank noch Agile Robots haben die Gespräche bisher kommentiert. Sowohl die finale Investitionssumme als auch die Konditionen der Runde könnten sich Insidern zufolge noch ändern . Die am 2. Juni 2026 veröffentlichte Nachricht unterstreicht jedoch das anhaltende Interesse von SoftBank-Chef Masayoshi Son, künstliche Intelligenz mit Automatisierung in der realen Welt zu verschmelzen – ein Bereich, den er als nächstes großes Feld ausgemacht hat.
Für SoftBank wäre es nicht der erste Vorstoß bei Agile Robots. Bereits im September 2021 führte der hauseigene SoftBank Vision Fund 2 die Series-C-Finanzierungsrunde des Unternehmens in Höhe von 220 Millionen Dollar an. Diese Kapitalspritze verlieh dem Start-up mit Doppelsitz in München und Peking eine Bewertung von über einer Milliarde Dollar und katapultierte es in den illustren Kreis der Einhörner . An der damaligen Runde beteiligten sich auch namhafte strategische Investoren wie der chinesische Elektronikkonzern Xiaomi, Foxconn Industrial Internet und der Risikokapitalgeber Sequoia China .
Das 2018 gegründete Unternehmen hat seit jener Großfinanzierung einen beachtlichen Wachstumskurs hingelegt. Agile Robots produziert Roboterarme, Maschinen für die Lagerautomatisierung und humanoide Roboter und hat nach eigenen Angaben bereits weltweit mehr als 20.000 Systeme im Einsatz . In Zahlen ausgedrückt: Der Jahresumsatz 2024 wird auf etwa 200 Millionen Euro geschätzt . Insgesamt hatte Agile Robots vor der nun kolportierten Runde bereits mehr als 270 Millionen Dollar an Risikokapital eingesammelt .
Ein zentraler Baustein der jüngsten Entwicklung ist eine am 24. März 2026 bekannt gegebene strategische Forschungspartnerschaft mit Google DeepMind . Ziel der Kooperation ist es, die fortschrittlichen Gemini-Robotikmodelle von Google in die Hardware- und Software-Plattformen von Agile Robots zu integrieren . Diese Verbindung aus KI-Spitzenforschung und etablierter industrieller Anwendung gilt als Paradebeispiel für den neuen Markt für intelligente Automation.
Die Gespräche mit Agile Robots sind nur ein Mosaikstein in einer viel größeren, aggressiven Strategie von SoftBank und Masayoshi Son, den Zukunftsmarkt der 'Physical AI' – der Fusion von Künstlicher Intelligenz und Robotik – nachhaltig zu prägen. In den letzten Monaten hat der Konzern ein bemerkenswertes Portfolio aufgebaut:
ABB Robotics (5,4 Mrd. Dollar): Die Speerspitze der neuen Strategie ist die am 8. Oktober 2025 vereinbarte Übernahme der gesamten Robotiksparte des Schweizer Technologiekonzerns ABB. Der Kaufpreis beläuft sich auf einen Unternehmenswert von 5,375 Milliarden US-Dollar . Die Transaktion – vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen, die Mitte bis Ende 2026 erwartet werden – verschafft SoftBank auf einen Schlag Zugang zu einem riesigen Kundenstamm in der Industrierobotik, einer Belegschaft von 7.000 Mitarbeitern und einer Technologieplattform, die im Jahr 2024 allein 2,3 Milliarden Dollar Umsatz generierte . Anders als bei der Wagniskapitalbeteiligung an Agile Robots, die über den Vision Fund lief, stemmt SoftBank die ABB-Akquisition direkt über die Konzernholding – ein klares Signal für ein langfristig-strategisches und kein rein renditegetriebenes Engagement .
Skild AI (1,4 Mrd. Dollar): Am 14. Januar 2026 führte SoftBank eine gewaltige Series-C-Runde über 1,4 Milliarden Dollar für Skild AI an, ein Start-up aus Pittsburgh, das ein universelles Basismodell für Robotik entwickelt . Die Runde, an der sich unter anderem die Nvidia-Beteiligungstochter NVentures, Macquarie Capital und Jeff Bezos beteiligten, ließ die Bewertung von Skild AI auf über 14 Milliarden Dollar emporschnellen – mehr als eine Verdreifachung des Wertes innerhalb von nur sieben Monaten . Mit dieser Investition sicherte sich SoftBank einen Platz im Zentrum des Wettlaufs um das „Gehirn“ einer künftigen Generation von vielseitig einsetzbaren, adaptiven Robotern.
Agility Robotics (Gespräche): SoftBanks Appetit auf den Robotikmarkt scheint nahezu unersättlich. So führte der Konzern vor seinem Einstieg bei Agile Robots bereits Gespräche über eine mögliche milliardenschwere Übernahme des US-amerikanischen Humanoidrobotik-Herstellers Agility Robotics, bevor man sich schließlich auf eine strategische Investition in dessen Finanzierungsrunde verlegte .
Zusammengenommen formen diese Schachzüge ein stimmiges Portfolio, das die industrielle Massenproduktion von Hardware (ABB), die KI-Software-Grundmodelle (Skild AI) und die fortschrittliche Systemintegration (Agile Robots) abdeckt. Die mögliche erneute Finanzspritze für Agile Robots wäre der konsequente nächste Schritt, um diese Vision auf jeder Ebene des Robotik-Stacks – von der Hardware-Produktion bis zur Kern-KI – weiter zu festigen.
Allerdings ist der Deal noch nicht in trockenen Tüchern. Weder SoftBank noch Agile Robots haben die Gespräche bisher kommentiert. Sowohl die finale Investitionssumme als auch die Konditionen der Runde könnten sich Insidern zufolge noch ändern . Die am 2. Juni 2026 veröffentlichte Nachricht unterstreicht jedoch das anhaltende Interesse von SoftBank-Chef Masayoshi Son, künstliche Intelligenz mit Automatisierung in der realen Welt zu verschmelzen – ein Bereich, den er als nächstes großes Feld ausgemacht hat.
Für SoftBank wäre es nicht der erste Vorstoß bei Agile Robots. Bereits im September 2021 führte der hauseigene SoftBank Vision Fund 2 die Series-C-Finanzierungsrunde des Unternehmens in Höhe von 220 Millionen Dollar an. Diese Kapitalspritze verlieh dem Start-up mit Doppelsitz in München und Peking eine Bewertung von über einer Milliarde Dollar und katapultierte es in den illustren Kreis der Einhörner . An der damaligen Runde beteiligten sich auch namhafte strategische Investoren wie der chinesische Elektronikkonzern Xiaomi, Foxconn Industrial Internet und der Risikokapitalgeber Sequoia China .
Das 2018 gegründete Unternehmen hat seit jener Großfinanzierung einen beachtlichen Wachstumskurs hingelegt. Agile Robots produziert Roboterarme, Maschinen für die Lagerautomatisierung und humanoide Roboter und hat nach eigenen Angaben bereits weltweit mehr als 20.000 Systeme im Einsatz . In Zahlen ausgedrückt: Der Jahresumsatz 2024 wird auf etwa 200 Millionen Euro geschätzt . Insgesamt hatte Agile Robots vor der nun kolportierten Runde bereits mehr als 270 Millionen Dollar an Risikokapital eingesammelt .
Ein zentraler Baustein der jüngsten Entwicklung ist eine am 24. März 2026 bekannt gegebene strategische Forschungspartnerschaft mit Google DeepMind . Ziel der Kooperation ist es, die fortschrittlichen Gemini-Robotikmodelle von Google in die Hardware- und Software-Plattformen von Agile Robots zu integrieren . Diese Verbindung aus KI-Spitzenforschung und etablierter industrieller Anwendung gilt als Paradebeispiel für den neuen Markt für intelligente Automation.
Die Gespräche mit Agile Robots sind nur ein Mosaikstein in einer viel größeren, aggressiven Strategie von SoftBank und Masayoshi Son, den Zukunftsmarkt der 'Physical AI' – der Fusion von Künstlicher Intelligenz und Robotik – nachhaltig zu prägen. In den letzten Monaten hat der Konzern ein bemerkenswertes Portfolio aufgebaut:
ABB Robotics (5,4 Mrd. Dollar): Die Speerspitze der neuen Strategie ist die am 8. Oktober 2025 vereinbarte Übernahme der gesamten Robotiksparte des Schweizer Technologiekonzerns ABB. Der Kaufpreis beläuft sich auf einen Unternehmenswert von 5,375 Milliarden US-Dollar . Die Transaktion – vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen, die Mitte bis Ende 2026 erwartet werden – verschafft SoftBank auf einen Schlag Zugang zu einem riesigen Kundenstamm in der Industrierobotik, einer Belegschaft von 7.000 Mitarbeitern und einer Technologieplattform, die im Jahr 2024 allein 2,3 Milliarden Dollar Umsatz generierte . Anders als bei der Wagniskapitalbeteiligung an Agile Robots, die über den Vision Fund lief, stemmt SoftBank die ABB-Akquisition direkt über die Konzernholding – ein klares Signal für ein langfristig-strategisches und kein rein renditegetriebenes Engagement .
Skild AI (1,4 Mrd. Dollar): Am 14. Januar 2026 führte SoftBank eine gewaltige Series-C-Runde über 1,4 Milliarden Dollar für Skild AI an, ein Start-up aus Pittsburgh, das ein universelles Basismodell für Robotik entwickelt . Die Runde, an der sich unter anderem die Nvidia-Beteiligungstochter NVentures, Macquarie Capital und Jeff Bezos beteiligten, ließ die Bewertung von Skild AI auf über 14 Milliarden Dollar emporschnellen – mehr als eine Verdreifachung des Wertes innerhalb von nur sieben Monaten . Mit dieser Investition sicherte sich SoftBank einen Platz im Zentrum des Wettlaufs um das „Gehirn“ einer künftigen Generation von vielseitig einsetzbaren, adaptiven Robotern.
Agility Robotics (Gespräche): SoftBanks Appetit auf den Robotikmarkt scheint nahezu unersättlich. So führte der Konzern vor seinem Einstieg bei Agile Robots bereits Gespräche über eine mögliche milliardenschwere Übernahme des US-amerikanischen Humanoidrobotik-Herstellers Agility Robotics, bevor man sich schließlich auf eine strategische Investition in dessen Finanzierungsrunde verlegte .
Zusammengenommen formen diese Schachzüge ein stimmiges Portfolio, das die industrielle Massenproduktion von Hardware (ABB), die KI-Software-Grundmodelle (Skild AI) und die fortschrittliche Systemintegration (Agile Robots) abdeckt. Die mögliche erneute Finanzspritze für Agile Robots wäre der konsequente nächste Schritt, um diese Vision auf jeder Ebene des Robotik-Stacks – von der Hardware-Produktion bis zur Kern-KI – weiter zu festigen.