Zum Produktportfolio gehören unter anderem:
Diese Produkte werden in KI‑Rechenzentren, Cloud‑Infrastrukturen, Telekommunikationsnetzen und Breitbandzugängen eingesetzt.
Gerade bei großen KI‑Clustern sind solche Systeme entscheidend: Tausende Grafikprozessoren oder andere Beschleuniger müssen ständig Daten austauschen. Optische Verbindungen ermöglichen dabei hohe Bandbreiten, geringe Signalverluste und niedrige Latenzen.
Die Technik wird zudem für neue Hochgeschwindigkeitsstandards entwickelt, etwa 800G‑Netzwerke und zukünftige 1,6‑Terabit‑Verbindungen, die für die nächste Generation großer KI‑Rechenzentren geplant sind.
Zu Adteks Kunden zählen laut Berichten unter anderem Anbieter von Rechenzentrums‑Infrastruktur, Hersteller von optischen Modulen sowie Netzwerkausrüster im Cloud‑ und Telekommunikationsmarkt.
Während die öffentliche Aufmerksamkeit häufig auf KI‑Chips oder Sprachmodelle gerichtet ist, spielen Unternehmen wie Adtek eine weniger sichtbare, aber zentrale Rolle.
Ohne leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur lassen sich große KI‑Cluster kaum skalieren. Glasfaser‑Verbindungen bilden deshalb die physische Datenautobahn, über die Trainingsdaten, Modellparameter und Ergebnisse zwischen Recheneinheiten übertragen werden.
Mit dem rasanten Ausbau von KI‑Rechenzentren wächst auch die Nachfrage nach dieser Art von Infrastruktur‑Hardware.
Der geplante Börsengang fällt in eine Phase besonders lebhafter Aktivität am Hongkonger Kapitalmarkt.
Analysen zufolge entschieden sich mehr als 85 % der chinesischen KI‑bezogenen Unternehmen, die bis Ende April 2026 an die Börse gingen – 23 von 27 – für Hongkong als Listing‑Standort.
Auch insgesamt hat sich der IPO‑Markt dort deutlich belebt. Im ersten Quartal 2026 wurden an der HKEX 40 Börsengänge durchgeführt, die zusammen 110,4 Milliarden Hongkong‑Dollar einbrachten, verglichen mit nur 17 IPOs und 18,7 Milliarden Hongkong‑Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Börse profitiert damit stark vom globalen Interesse an Unternehmen entlang der gesamten KI‑Wertschöpfungskette – von Chips und Modellen bis hin zu Rechenzentrums‑ und Netzwerk‑Infrastruktur.
Der eingereichte Antrag bestätigt zunächst lediglich Adteks Absicht, an die Börse zu gehen. Endgültige Details zu Umfang, Bewertung und Zeitplan des Angebots hängen noch von Marktbedingungen und der regulatorischen Prüfung ab.
Sollte der Börsengang jedoch in der genannten Größenordnung stattfinden, würde Adtek zu einer wachsenden Gruppe börsennotierter Unternehmen gehören, die die Hardware‑Basis des weltweiten KI‑Booms liefern.
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