Keppel DC REIT und Keppel Ltd. wollen zusammen einen effektiven Anteil von 90 Prozent an Tokyo Data Centre 4 und Tokyo Data Centre 5 erwerben. Die beiden Hyperscale-Colocation-Rechenzentren liegen in Inzai im Großraum Tokio und befinden sich auf Erbpachtland. Der genannte Kaufpreis von 190 Milliarden Yen – rund 1.548,5 Millionen S$ – gilt für beide Anlagen zu 100 Prozent.
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Kaufpreis und Aufteilung der Anteile
Die unabhängige Bewertung der beiden Rechenzentren liegt bei 194 Milliarden Yen beziehungsweise rund 1.581,1 Millionen S$. Der vereinbarte Preis liegt damit etwa 2,1 Prozent darunter. Die Differenz beträgt 4 Milliarden Yen oder rund 32,6 Millionen S$, gemessen an den genannten Beträgen in Singapur-Dollar.
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Die Anteile nach Abschluss des Geschäfts sollen so verteilt sein:
- Keppel DC REIT: 88,62 Prozent an jeder Anlage. Der REIT zahlt dafür 168,4 Milliarden Yen beziehungsweise rund 1.372,3 Millionen S$.
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- Keppel Ltd.: 1,38 Prozent, gehalten über Keppel Japan KK.
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- Bisheriger Betreiber: Die verbleibenden 10 Prozent an jeder Anlage.
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Zusammen kommen Keppel DC REIT und Keppel Ltd. somit auf den angekündigten Anteil von 90 Prozent. Der Kaufpreis von 190 Milliarden Yen bezieht sich allerdings auf den Gesamtwert der Anlagen und nicht nur auf diesen 90-Prozent-Anteil.
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Voll vermietet – mit unterschiedlichen Laufzeiten
Beide Rechenzentren sind vollständig an vier bonitätsstarke Kunden aus den Bereichen Internet, Unternehmen und IT-Dienstleistungen vermietet.
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29 Die vertraglich vereinbarte durchschnittliche jährliche Mietsteigerung beträgt rund 2,8 Prozent. Zugleich werden die aktuellen Mieten auf etwa 30 Prozent unter dem jeweiligen Marktniveau geschätzt.
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Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge – auf Englisch weighted average lease expiry (WALE) – unterscheidet sich deutlich: Sie liegt bei Tokyo Data Centre 4 bei etwa 4,5 Jahren und bei Tokyo Data Centre 5 bei etwa 10,6 Jahren. Zusammen ergibt sich eine gewichtete Restlaufzeit von 8,3 Jahren.
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Japans Gewicht im Portfolio wächst
Nach der Übernahme dürfte Japan rund 23 Prozent der Mieteinnahmen im Portfolio von Keppel DC REIT ausmachen. Vor dem Geschäft lag der Anteil bei 9 Prozent. Die vorliegenden Angaben nennen keinen genauen künftigen Anteil Singapurs; ein präziser Vergleich zwischen den beiden Märkten lässt sich daraus daher nicht ableiten.
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Unterm Strich erweitert der REIT sein Portfolio um zwei voll vermietete Anlagen zu einem Preis unter ihrer ausgewiesenen Bewertung. Vertragliche Mietsteigerungen und Mieten, die laut Schätzung noch unter dem Marktniveau liegen, bieten Wachstumsspielraum; die unterschiedlichen Vertragslaufzeiten sorgen zugleich für eine Mischung aus kürzerer und längerfristiger Vermietung.
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