Die Liste der Investoren liest sich wie ein „Who-is-Who“ der traditionellen und digitalen Finanzwelt. Die führende Risikokapitalgesellschaft a16z Crypto sicherte sich mit einer Investition von 75 Millionen Dollar die Position als Ankerinvestor . Zum erlesenen Kreis der Geldgeber gehören außerdem der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock, die Private-Equity-Größe Apollo Funds, der Börsenbetreiber Intercontinental Exchange (ICE), die britische Großbank Standard Chartered, die japanische SBI Group, die Investmentlegende ARK Invest von Cathie Wood und weitere Schwergewichte
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Die ARC-Token repräsentieren dabei keine Unternehmensanteile, sondern zukünftige Governance- und Staking-Rechte im Netzwerk. Das initiale Angebot liegt bei 10 Milliarden Token, wovon 60 Prozent für die Entwicklung des Ökosystems vorgesehen sind . Circle selbst erhält 25 Prozent dieser Erstausgabe, um die Validator-Infrastruktur zu betreiben und Staking-Belohnungen zu vereinnahmen
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Nur wenige Tage nach dem Presale, am 29. Mai 2026, stellte Aave Labs einen sogenannten „Temp Check“ – die früheste Phase im Governance-Prozess von Aave – zur Diskussion. Der Antrag sieht vor, die neueste Version des milliardenschweren Kreditprotokolls, Aave V4, exklusiv auf der Arc-Blockchain als fundamentale Kredit-Infrastruktur zu starten .
Das Besondere an dieser Partnerschaft ist die kommerzielle Absicherung, die weit über die bei Krypto-Projekten üblichen Versprechungen hinausgeht. Aave Labs verpflichtet sich vertraglich, eine jährliche Mindesteinnahme von 2 Millionen Dollar für den Aave DAO (die dezentrale Organisation hinter dem Protokoll) zu generieren. Über einen Zeitraum von fünf Jahren summiert sich diese Garantie auf 10 Millionen Dollar . Damit erfüllt die Arc-Integration exakt die kurz zuvor von Aave selbst aufgestellte Regel, dass jede neue Blockchain-Integration dem Protokoll mindestens 2 Millionen Dollar Jahresumsatz bringen muss, um eine Verwässerung der Liquidität zu verhindern
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Für Circle ist dieser Schachzug strategisch unbezahlbar. Anstatt auf spekulative neue DeFi-Projekte zu setzen, sichert sich Arc mit Aave V4 ein kampferprobtes, regulierungskonformes Kreditprotokoll mit einer garantierten Einnahmebasis. Das passt zur DNA von Arc als Blockchain, die speziell für regulierte Institutionen und kapital-effiziente Liquiditätsflüsse entwickelt wurde . Die ersten auf Arc handelbaren Vermögenswerte sollen die Stablecoins USDC und EURC sowie der tokenisierte Bitcoin cirBTC sein
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Krypto-Enthusiasten und institutionelle Anleger blicken gleichermaßen auf den Zeitplan, der keinen Aufschub duldet. Das öffentliche Testnetz von Arc ist bereits seit Oktober 2025 live und hat bis Anfang Mai 2026 mehr als 244 Millionen Transaktionen verarbeitet. Über 100 Unternehmen, darunter Schwergewichte wie Visa, HSBC, Goldman Sachs und AWS, beteiligten sich an der Testphase .
Der mit Spannung erwartete Start des Mainnets ist für den Sommer 2026 vorgesehen. Technisch wird Arc zunächst unter einem Proof-of-Authority (PoA)-Konsensverfahren laufen, bei dem Circle den anfänglichen Validator-Satz kontrolliert . Der entscheidende Meilenstein für die Dezentralisierung ist jedoch die Umstellung auf einen Proof-of-Stake-Konsens (PoS). Und hier wird es für Circle ernst, denn die Investorenverträge enthalten eine harte Frist: Gelingt die PoS-Umstellung nicht bis zum 8. Mai 2028, haben die Investoren das Recht, die Rückzahlung ihrer Einlagen zu verlangen
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Die Token der Presale-Teilnehmer unterliegen zudem langen Haltefristen (Lock-up-Perioden), die nach der PoS-Umstellung für mindestens ein Jahr gelten und sich potenziell auf bis zu vier Jahre erstrecken können .
Architektonisch ist Arc ganz auf die Bedürfnisse von Finanzinstituten zugeschnitten. USDC dient als native „Gas“-Gebühreneinheit des Netzwerks. Zudem verspricht Arc Transaktionsbestätigungen in Sekundenbruchteilen, optionalen Datenschutz durch Zero-Knowledge-Proofs, volle Kompatibilität mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) und sogar quantenresistente Signaturverfahren zum Mainnet-Start .
Mit einem historischen Presale, einem erstklassigen Kreditprotokoll als Ankerpartner und einer verbindlichen Frist für die Dezentralisierung hat Arc eine Blaupause, die sich fundamental von früheren Layer-1-Projekten unterscheidet. Ob das Netzwerk das institutionelle Kapital anzieht, für das es gebaut wurde, wird sich zeigen, sobald im Sommer der Vorhang für das Mainnet fällt. Die Weichen sind jedenfalls gestellt.
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