Apples erstes faltbares iPhone, das iPhone Duo, ist seit dem 23. Oktober 2026 weltweit erhältlich. In den USA startet es bei 1.999 US-Dollar. Das Gerät kombiniert ein 5,4-Zoll-Außendisplay mit einem 7,6-Zoll-Innendisplay. Zum Verkaufsstart gab es Berichte über knappe Bestände und Liefertermine, die bis in den Januar reichten.
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48 Das spricht für einen starken Ansturm zum Verkaufsstart – belegt aber weder die Zahl der verkauften Geräte noch, dass die Nachfrage anhält.
Preis, Speicher und Verfügbarkeit
Apple bietet das Duo mit 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB Speicher an. Der US-Einstiegspreis liegt bei 1.999 US-Dollar. International unterscheiden sich die Preise: Der Irish Examiner nannte für Irland einen Startpreis von 2.369 Euro. Reuters berichtete über einen Käufer in Australien, der 3.899 australische Dollar für das Modell mit 512 GB zahlte. Das sind Beispiele aus einzelnen Märkten, keine vollständige internationale Preisliste.
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Die Vorbestellungen begannen am 16. Oktober. Laut MacRumors verschob sich der geschätzte Liefertermin für neu aufgegebene Bestellungen innerhalb der ersten 30 Minuten auf den 25. Januar 2027. Das zeigt, wie schnell sich ein Rückstand aufbaute. Für sich genommen lässt sich daraus aber nicht ablesen, ob vor allem die Nachfrage außergewöhnlich hoch oder der anfängliche Bestand knapp war.
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Apple kündigte für ausgewählte Länder begrenzte Mengen für spontane Käufe in den Stores an. Auch Abholung nach Reservierung war je nach Land und Bestand unterschiedlich geregelt: Am 23. Oktober kehrte die Buchungsmöglichkeit in einigen Ländern allmählich zurück, doch die verfügbare Menge blieb Berichten zufolge sehr klein. Wer kaufen möchte, sollte die Angaben des lokalen Apple Stores prüfen, statt von einheitlichen Regeln auszugehen.
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Design, Displays und Funktionen
Das iPhone Duo lässt sich wie ein Buch aufklappen. Das 5,4-Zoll-Display außen ist für die Nutzung im geschlossenen Zustand gedacht; der größere OLED-Bildschirm innen bietet mehr Platz zum Ansehen von Inhalten und für Multitasking. Apple zufolge hat das Innendisplay eine Nano-Textur, die Spiegelungen verringern soll.
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Apple nennt als Prozessor den A20 Pro und als Modem den C2. Zur Kameraausstattung gehört laut Produktinformationen ein Dual-Kamerasystem mit 48 Megapixeln. Außerdem soll iOS 27 die Benutzeroberfläche daran anpassen, ob das Gerät auf- oder zugeklappt ist.
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Das Duo ist in den Farben Star White und Night Sky erhältlich. Apple zufolge soll die Unterstützung für den Apple Pencil mit USB-C noch im Laufe des Jahres 2026 folgen. Damit sollen sich auf beiden Displays Notizen und Skizzen anfertigen sowie Dokumente markieren lassen. Apple stellte die Pencil-Unterstützung nicht als Funktion zum Verkaufsstart dar.
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Starttag: Andrang, aber nicht überall lange Schlangen
Die Bilder vom Verkaufsstart fielen unterschiedlich aus. Apple dokumentierte den Verkaufsbeginn in seinen Stores weltweit. Reuters berichtete von Warteschlangen in Sydney und Kunden in London, beschrieb den Start aber zugleich als weniger spektakulär als manche früheren iPhone-Verkäufe – trotz großer Nachfrage und begrenzter Verfügbarkeit.
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Auch die Berichte aus dem Wiederverkauf zeigen kein einheitliches Bild und sind Momentaufnahmen, keine umfassende Marktübersicht. In Singapur wurde auf Carousell ein Angebot von bis zu 8.888 Singapur-Dollar gemeldet. Aus Hongkong gab es einen Bericht über Aufpreise von bis zu 5.000 Hongkong-Dollar; ein anderer Reporter beobachtete am Sincere Podium zunächst Ankaufsaufschläge von etwa 2.000 Hongkong-Dollar. In Peking soll ein Wiederverkäufer Kunden zusätzlich 3.000 Yuan für gerade abgeholte Geräte geboten haben.
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Solche Zahlen beziehen sich auf Angebotspreise, Aufschläge oder Ankaufsofferten – nicht zwingend auf tatsächlich abgeschlossene Verkäufe. Die vorliegenden Berichte belegen weder konkrete eBay-Aufpreise noch typische realisierte Gewinne. Sie zeigen auch nicht, ob eine schnellere Produktion oder nachlassendes Interesse früher Käufer die Wiederverkaufserlöse bereits gedrückt hat.
Was erste Eindrücke und Prognosen aussagen – und was nicht
Ein Testbericht aus Singapur beschrieb das Duo als frisch und vielseitig, aber sehr teuer. Im geschlossenen Zustand wirke es außerdem massiver und klobiger, als es die kompakte Außendisplay-Größe vermuten lasse. Apples eigene Ankündigung hebt Scharnier und entspiegelnde Display-Oberfläche hervor; sie ersetzt jedoch keinen unabhängigen Langzeiteindruck aus dem Alltag.
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Mit dem Duo steigt Apple in den Markt für faltbare Smartphones ein, in dem unter anderem Samsung und Huawei vertreten sind. Der Start ist zugleich ein früher Prüfstein für CEO John Ternus, der mit der Vorstellung des Geräts in Verbindung gebracht wurde.
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Auch Marktprognosen sollte man vorsichtig lesen. Reuters berichtete über eine IDC-Erwartung, wonach Apple bis Ende 2027 rund 40 Prozent der Nische faltbarer Smartphones erreichen könnte. Eine Schlagzeile von TelecomLead nannte dagegen 44 Prozent. Aus den vorliegenden Angaben geht nicht hervor, ob beide Zahlen auf derselben Definition oder Berechnungsgrundlage beruhen. Keine der Prognosen belegt, dass Apple diese Marktstellung bereits erreicht hat; außerdem beziehen sie sich nicht auf den gesamten Smartphone-Markt.
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Entscheidend ist, was nach dem Verkaufsstart passiert
Lange Lieferzeiten und einzelne hohe Wiederverkaufsangebote können auf großes frühes Interesse hindeuten. Sie beantworten aber nicht die Frage, ob Käuferinnen und Käufer faltbare Smartphones dauerhaft attraktiv finden. Aussagekräftiger wird sein, ob sich die Verfügbarkeit verbessert, ob der große Bildschirm im Alltag einen echten Mehrwert bietet und ob die Nachfrage anhält, sobald die anfängliche Knappheit nachlässt. Die ersten Berichte zeigen einen beachtlichen Start – die langfristige Bewährungsprobe steht noch aus.